Kategorie: Singles & EPs

Oh Land – Sun Of A Gun

Was macht eigentlich skandinavische Popmusik so spezielle? Woher kommt diese Armada an Sängerinnen mit angenehmen Stimmen und cleveren, zumeist elektronisch angehauchten Songs? Während man sich darüber noch den Kopf zerbricht, setzt die Dänin Øland Fabricius (besser bekannt unter ihrem Pseudonym Oh Land, das sich wohl auf ihren Vornamen und nicht auf die finno-schwedische Provinz Åland bezieht) zum Landeanflug an. In ihrer US-amerikanischen Wahlheimat war sie bereits in den Charts, hierzulande erscheint nun erst einmal die Download-Single „Sun Of A Gun“, die das für den 5. August geplante, schlicht „Oh Land“ betitelte Album ankündigt.

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Hard-Fi – Good For Nothing

Funkstille vorbei: Hard-Fi melden sich mit ihrem dritten Album zurück. Hits wie „Hard To Beat“, „Cash Machine“ und „Suburban Knights“ sind schon ein paar Jährchen her, die letzte Single wurde 2008 veröffentlicht. Demnächst soll „Killer Sounds“ erscheinen, einen Releasetermin gibt es noch nicht. Vorab wird „Good For Nothing“ ausgekoppelt, der weniger die tanzbar-beseelte Club-Rock-Seite der Briten betont, sondern sich deutlich Indie-lastiger gibt. Terrorvision lassen grüßen, die jüngeren Primal Scream ebenso.

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Matt And Kim – Block After Block

Es ist nicht unbedingt die Musik an sich, die Sänger / Keyboarder Matt Johnson und Drummerin Kim Schifino auch außerhalb ihrer US-amerikanischen Heimat bekannt gemacht hat, sondern vor allem die schrägen Videos, die sie als Matt And Kim drehen. In „Daylights“ haben sie in Kleiderschränken und unter der Dusche musiziert, sich in „Cameras“ im Proberaum geprügelt, nur um in „Lessons Learned“ einen Striptease am Times Square hinzulegen – MTV Breakthrough Video Award inklusive. „Block After Block“, die zweite Auskopplung aus ihrem dritten Album „Sidewalks“ wirkt dagegen beinahe handzahm.

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I Like Trains – Sirens

Als I Like Trains (damals noch iLiKETRAiNS) 2007 ihr Debütalbum „Elegies To Lessons Learnt“ veröffentlichten, wollten sie dem Post Rock jene Zielgerichtetheit mitgeben, die ihrer meiner Meinung nach Genre-Größen wie Godspeed You! Black Emperor und Sigur Rós fehlte. Entsprechend runder und direkter wirken die Songs des Quartetts aus Leeds, das die eigentlich sehr weit gesteckten Genregrenzen durch Einengung ausdreht. Klingt paradox, funktioniert auf dem aktuellen Album „He Who Saw The Deep“ aber hervorragend. Mit der aktuellen Auskopplung „Sirens“ hat man sogar einen echten Rohdiamanten am Start.

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Blondie – Mother

Blondies erfolgreichste Phase liegt bereits über 30 Jahre zurück. Ende der 70er Jahre landete die Band um Sängerin Deborah Harry mit Titeln wie „Denis“, „Heart Of Glass“ oder „Sunday Girl“, welche musikalisch zwischen Punk und New Wave hin- und herpendelten, Hit auf Hit. Dieser Erfolg setzte sich auch in den 80ern mit „Call Me“, „Atomic“ und „The Tide Is High“ fort, bis es 1982 schließlich ruhiger um die Band wurde und sie sich alsbald auflöste. Dennoch dürften Blondie auch jüngeren Menschen durchaus ein Begriff sein, landeten sie 1999 mit dem überraschend poppigen „Maria“ ein fulminantes Comeback, wenn auch nur von kurzer Dauer. In diesem Jahr starten Blondie einen weiteren Comeback-Versuch. Am 15. Juli erscheint das Album „Panic For Girls“, aus dem mit „Mother die erste Single vorab veröffentlicht wird.

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autoKratz feat. Peter Hook – Becoming The Wraith

Klingt wie ein Werkzeug gegen vereiste Windschutzscheiben, ist aber wesentlich musikalischer – autoKratz haben ihr zweites Album am Start. Das Duo aus London debütierte vor zwei Jahren weitestgehend mit „Animal“ in einer Grauzone zwischen Joy Division, Underworld, The Fall und Kraftwerk – Electro-Sounds mit Wave-Elementen und Rock-Attitüden, sozusagen. „Self Help For Beginners“ steht als Nachfolger bereits in den Läden, ist über das eigene Label erschienen. Darauf geben sich David Cox und Russell Crank eine Spur forscher und dringlicher, ohne jedoch ihr Händchen für gute Melodien zu verlieren. Für die zweite Auskopplung „Becoming The Wraith“ konnte sogar ein persönliches Vorbild gewonnen werden.

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Pigeon John – The Bomb

Mittels TV-Werbung scheint der Sprung in die Charts auch für unbekannte Künstler relativ einfach zu sein. Pigeon John war Anfang der 90er nicht nur Mitglied diverser HipHop-Formationen, sondern durfte sich bei Sessions im ‚Good Life Cafe‘ das Mic mit Legenden wie Kurupt, Snoop Dogg und Jurassic 5 teilen. Westcoast-Rap-Star wurde er jedoch nie, was wohl mit an der relativ humorvollen Auffassung von HipHop an sich liegt. Dennoch könnte es für „The Bomb“ nun zu einem kleinen, sommerlichen Charthit reichen, obwohl besagter Werbeclip zumindest bislang nur im US-Fernsehen läuft.

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Sebastian Wurth – Hard To Love You

Um manche Castingshow-Kandidaten tut es einem fast Leid, dass sie im Quotenwirbel schnell verbraten und letztlich mit ihrem Talent kaum wahrgenommen werden. Sebastian Wurth lief in eine solche Gefahr. Während seine DSDS-Kollegen Pietro Lombardi und Sarah Engels nun ihr Liebesduett stöhnen und hauchen, überrascht der eigentlich „nur“ Fünftplatzierte der großen Castingshow mit einer sehr raschen Veröffentlichung seines eigenen Titels  „Hard To Love You“. Doch nicht nur der Zeitpunkt ist daran bemerkenswert.

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Melanie C – Rock Me

So gut wie jedes der fünf Spice Girls versuchte sich nach der Trennung der Band im Jahr 2000 an einer Solo-Karriere. Langfristig erfolgreich war allerdings nur eine: Melanie Chisholm, besser bekannt unter der Kurzform Melanie C oder ihrem ehemaligen Pseudonym ‚Sporty Spice‘. Seit 1999 veröffentlicht das Ex-Gewürzmädel in schöner Regelmäßigkeit Singles wie Alben und konnte besonders in den Anfangsjahren mit Songs wie „Never Be The Same Again“ oder „I Turn To You“ veritable Hits einfahren. 2011 soll das erneut gelingen: „Rock Me“ heißt der schwungvolle Titel, der gleichzeitig den offiziellen ZDF-Song zur Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland darstellt.

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The Black Eyed Peas – Don’t Stop The Party

Mit mittlerweile über 56 Millionen verkauften Tonträgern gehören die Black Eyed Peas eindeutig zu den weltweit erfolgreichsten Bands des letzten Jahrzehnts. Zu verdanken haben sie das neben ihrem 2003er Album „Elephunk“ vor allem den neueren Songs wie „I Gotta Feeling“ oder „The Time (The Dirty Bit)“, die stilistisch nicht mehr viel mit der Ursprungsmusik der vier Augenbohnen zu tun haben. Harte Bässe und pumpende Electro-Beats bestimmen mittlerweile das grobe Soundgerüst ihrer Singles, was von längst nicht allen Fans toleriert wird. Auch die dritte Auskopplung aus ihrem Longplayer „The Beginning“ namens „Don’t Stop The Party“ bildet dahingehend keine Ausnahme.

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