Kategorie: Singles & EPs

Collapse Under The Empire & Mooncake – Black Moon Empire

Ein wahrlich magischer Split-Release schickt sich an, Post- und Instrumental-Rock-Fans in Verzückung zu versetzen. Für „Black Moon Empire“ haben sich auf der einen Seite Collapse Under The Empire aus Deutschland, die zuletzt mit „The Sirens Sound“ ein spannendes Album veröffentlicht und bereits einen Nachfolger für Oktober angekündigt haben, und Mooncake aus Russland, die ein für westliche Post-Ohren weniger vertrautes Klangschema verfolgen. Gemeinsam wagt man eine Art Landung in einem lunaren Imperium, spröde technokratisch wie interstellar faszinierend.

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Lenka – Roll With The Punches

Als australische Frohnatur machte Lenka schon immer ihr Ding. Früh lernte sie ihr Handwerk von einer ganz Großen – Cate Blanchett. Nicht in Gesang, sondern schauspielerisch am „Australian Theatre for Young People“. Nach Rollen in Theater und Film folgte schließlich doch der Schritt ans Mikrophon. Ein erfolgreicher – weniger in ihrer amerikanischen Wahlheimat. Dafür freute sich Europa über das selbstbetitelte Debüt vor zwei Jahren. Kürzlich erschien der Nachfolger „Two“. Man nimmt eben die Dinge wie sie kommen: „Roll With The Punches“.

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Linda Teodosiu – Alive

Vom Castingshow-Zirkus rund um DSDS und seinen mitunter ziemlich fragwürdigen Akteuren wie Menowin Fröhlich oder jüngst Pietro Lombardi kann man halten, was man will. Dass hier und da jedoch tatsächlich auch ernstzunehmende Talente gefunden werden, wird allerdings gerne mal übersehen, zumal diese meist auch unverdientermaßen relativ früh ausscheiden – unter anderem Francisca Urio, Sebastian Wurth und die mittlerweile 19-jährige Linda Teodosiu. Die Kölnerin konnte bereits im Jahr 2009 mit ihren beiden Singles „Love Sux“ und „Reprogram My Heart“ in die Top 30 der deutschen Singlecharts vordringen und versucht nun mit dem neuen Song „Alive“ diesen Erfolg zu wiederholen.

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Casper – So perfekt

Am 8. Juli 2011 wurde Deutschrap mit dem Release von Caspers zweitem Album „XOXO“ gerettet, zumindest wenn man den euphorischen Kritiken, dem eindrucksvollen Charterfolge und der Genre übergreifenden Akzeptanz der Platte Glauben schenken will. Reiner HipHop ist das freilich nicht, eher ein Stilmix mit Pop-, Rock- und sogar Electro-Elementen. Auch die autobiographischen, emotional diktierten Texte brechen ein wenig mit dem längst veralteten Genre-Duktus. Man merkt, dass der Mann mit der Reibeisenstimme auch in der Hardcore-Szene stark verankert ist. „So perfekt“ als erste Single könnte sich entsprechend zu einem Crossover-Hit entwickeln.

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Red Hot Chili Peppers – The Adventures Of Rain Dance Maggie

Zurück auf Los: Nach ihrem 2006 erschienen Doppel-Album „Stadium Arcadium“ und der anschließenden Welt-Tournee brauchten die Red Hot Chili Peppers eine überaus lange Auszeit. Einer ist aus dieser nicht zurück gekommen – Gitarrist John Frusciante stieg 2009 aus und wurde durch seinen Mitstreiter (Ataxia, div. Frusciante-Soloalben) Josh Klinghoffer ersetzt, der auch direkt in die Arbeiten am mittlerweile zehnten Studioalbum „I’m With You“ involviert war. Bevor dieses am 26. August auf den Markt kommt, schicken die Chilischoten mit „The Adventures Of Rain Dance Maggie“ einen brandneuen Song ins Sommer-Rock-Rennen.

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Beastie Boys feat. Santigold – Don’t Play No Game That I Can’t Win

Eigentlich hätte 2009 das Jahr der Beastie Boys werden sollen – neues Album, lange Tour, schräge Videos. Die Krebserkrankung von Adam „MCA“ Yauch verhinderte dies jedoch, „Hot Sauce Committee Pt. 1“ wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Mittlerweile ist er wohl wieder fit, die Platte ist – mit leichten Tweaks – als „Hot Sauce Committee Part Two“ erschienen, wird verdientermaßen gefeiert und hat mit der Zeitreise in „Make Some Noise“ bereits einen genialen Clip abgeworfen. Kontrastprogramm in vielfacher Hinsicht gibt es mit dem Nachfolger „Don’t Play No Game That I Can’t Win“: Reggae-Rap, Dub-Elemente und Barbie-Puppen geben sich die Klinke in die Hand.

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Firefox AK – Boom Boom Boom

Was in beeindruckender Regelmäßigkeit aus Schweden an Electro-Pop-Magie ertönt, begeistert absolut. Nach der Veteranin Robyn, der aktuell etwas düsteren Lykke Li und der hierzulande frisch durchstartenden Oh Land versucht sich nun auch Firefox AK am deutschen Musikmarkt. Ihr drittes Album „Color The Trees“ steht bereits in den Startlöchern und wird als wahres Melodie- und Melancholie-Feuerwerk angekündigt. Kommt es nur annähernd an die Vorabsingle „Boom Boom Boom“ heran, darf man sich wohl auf ein kleines Meisterwerk freuen.

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I Blame Coco – In Spirit Golden

I Blame Coco – hinter diesem Interpreten-Namen verbirgt sich niemand Geringeres als Stings Tochter Eliot Paulina „Coco“ Sumner. Musikalisch ist sie schon seit rund fünf Jahren aktiv, doch erst seit Beginn diesen Jahres hat sich für sie auch hierzulande der Erfolg eingestellt. Während die Debütsingle „Caesar“ (mit Robyn) und der Nachfolger „Splash“ (mit Sub Focus), welcher ihr in ihrer britischen Heimat den Durchbruch verschaffte, bei uns gar nicht erst veröffentlicht wurden, schaffte es die letzte Single „Selfmachine“ immerhin auf Platz 56 der deutschen Charts. Mit „In Spirit Golden“ wird nun noch eine weitere Auskopplung aus dem Top 40-Album „The Constant“ nachgeschoben – wenn auch leider ausschließlich als Download.

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Within Temptation – Sinéad

Fans der niederländischen Symphonic-Metal-Band Within Temptation mussten sich die letzten Jahre in Geduld üben: Nach Veröffentlichung ihrer vierten Platte „The Heart Of Everything“ 2007 und einer langen Tournee standen die Mitglieder um Frontfrau Sharon den Adel am Scheideweg. Die Folge war eine einjährige Auszeit, in der sie jedoch kontinuierlich an neuen Songs bastelten. Das Ergebnis ließ bis Anfang 2011 auf sich warten; trotzdem konnte ihr neues Album „The Unforgiving“ spielend an alte Erfolge anknüpfen. Nachdem die erste Single „Faster“ in den deutschen Charts allerdings mehr oder weniger unterging, soll es nun die zweite Auskopplung „Sinéad“ richten, mit der man definitiv die richtige Wahl getroffen hat.

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Chase & Status feat. Plan B – End Credits

Drum’n’Bass ist Mainstream-fähig – das weiß man nicht erst seit den genialen Crossover-Sounds der Australier Pendulum. Die Briten Chase & Status haben es mit ihrem Kollabo-Album „No More Idols“ auf die #2 der Insel-Charts geschafft mit so unterschiedlichen Gästen wie Dizzee Rascal, White Lies, Tinie Tempah, Cee Lo Green und Clare Maguire. Dabei sind einige der vertretenen Songs bereits ein wenig älter, wie auch die neue Single „End Credits“, die bereits im Herbst 2009 erstmals veröffentlicht wurde, nun aber endlich die längst verdiente zweite Luft bekommt.

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