Kategorie: Singles & EPs

Rihanna – California King Bed

Wandlungsfähigkeit ist eins der wichtigsten Attribute im Musikbusiness, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Und kaum eine andere Künstlerin stürzt sich so chamäleonartig in immer neue Gefilde wie die 23jährige Rihanna. Von bravem RnB-Pop über heiße Reggae-Rhythmen bis hin zu knallhartem Dancefloor hat die barbadische Schönheit bereits sämtliche Stilrichtungen abgegrast. Nach ihren mitreißenden Disco-Titeln „Only Girl (In The World)“ und „S&M“ überrascht sie auf ihrer neuen Single „California King Bed“ nun mit einer astreinen Powerballade voller Ausdruck und Emotionen.

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Volbeat – 16 Dollars

Bei Volbeat ist die Zeitreise Tagesgeschäft. Über Jahre hinweg haben sich die Dänen den Ruf einer wahren Livemacht erspielt und bringen mittlerweile auch Festivalcrowds problemlos zum kollektiven Ausflippen. Ihr aktuelles Album „Beyond Hell/Above Heaven“ ist verdammt erfolgreich und wirft nach „Fallen“ und „Heaven Nor Hell“ bereits die dritte Single ab. „16 Dollars“ dürfte vor allem Fans der Anfangstage von Volbeat begeistern, denn hier machen sie ihrem Spitznamen als ‚Elvis-Metaller‘ alle Ehre.

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James Blake – Lindisfarne / Unluck

Wie die BBC in Erfahrung gebracht hat, ist Post-Dubstep the next big thing, auch wenn man hierzulande relativ wenig davon merkt. Die Musik des Genre-Kronprinzen James Blake ist wohl eher für geübte Hörer geeignet, verbindet soulige Elemente mit Samples, zerstückelten Dub-Exkursen und einem Hauch von klassischer Musik. Nach „Limit To Your Love“ und gerade ein Monat nach „The Wilhelm Scream“ gibt es nun gleich eine Doppel-A-Seite – der Album-Track „Unluck“ trifft auf das semi-neue „Lindisfarne“, das den Begriff ‚Suite‘ der Klassik in die Moderne transportiert.

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The Kenneth Bager Experience feat. Aloe Blacc – The Sound Of Swing (Oh Na Na)

Mit Kenneth Bager startet ein alter Hase erneut durch. Der 49jährige dänische DJ debütierte bereits vor zwei Jahrzehnten mit der Acid House-Hymne „Kaos“, hatte zwei Plattenfirmen und durchaus namhafte Compilations am Start. Mittlerweile operiert er als ‚The Kenneth Bager Experience‘ mit großem Erfolg in seiner Heimat. Auch die Festung Deutschland könnte fallen, denn sein erstes internationales Album „The Sound Of…“ – eine Compilation der beiden „Fragments From A Space Cadet“-Platten kündigt er mit „The Sound Of Swing (Oh Na Na)“ an, einem waschechten Sommerhit.

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Nightcrawlers feat. Taio Cruz – Cryin‘ Over You

Hitkünstler von heute trifft auf Stars von gestern. Während Taio Cruz derzeit wohl nahezu jedem bekannt sein dürfte, sind die Nightcrawlers längst in Vergessenheit geraten. Mitte der 90er Jahre waren sie dagegen ziemlich angesagt und schwammen damals auf der House-Welle mit. Mit Songs wie „Push The Feeling On“ und „Surrender Your Love“ war das Duo 1995 insbesondere in Großbrittanien extrem erfolgreich, doch schon ein Jahr später ließ der Erfolg spürbar nach. Erst jetzt, 16 Jahre später, melden sich die Nightcrawlers, gemeinsam mit erwähnter prominenter Verstärkung, wieder zurück.

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Jona:S – Grau

Deutsch-Rap ist nicht alles, wie Jona:S zeigen. Die reinen HipHop-Zeiten haben die Giessener längst abgelegt und zocken mittlerweile in breiter Bandbesetzung elektronisch versetzte Popmusik mit lyrischen Überbleibsel der Vergangenheit. Wer sich dabei an eine Synthie-geschwängerte Alternative zu Clueso erinnert fühlt, liegt alles andere als falsch. Ihre neue EP „Grau“ verknüpft Alltagstexte mit popkulturellen Querverweisen, bietet vier neue Songs und zwei Remixe, die digital überall und auf Platte über die offizielle Homepage erhältlich sind.

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Anna Calvi – Desire

Für die Top 5 hat es zwar nicht gereicht, aber ihre Platzierung in der BBC Sound of 2011-Longlist hat die britische Singer/Songwriterin Anna Calvi in ihrem Vorhaben mit Sicherheit beflügelt. Von ihrem musikbegeisterten, italienischen Vater beflügelt, hat die Londonerin Musik studiert und seit Jahresbeginn ihr schlicht „Anna Calvi“ betiteltes Debüt am Start. Aktuell greift Calvi mit der zweiten Auskopplung „Desire“ auch in Deutschland an, wo man sie vor allem als Support für Nick Caves Band Grinderman kennt.

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Kirlian Camera – Ghlóir Ar An Oíche

Seit 31 Jahren gibt es das italienische Dark Wave- / Electro-Projekt Kirlian Camera inzwischen schon. Bisherige Höhepunkte der Karriere waren die Erfolge von Titeln wie „Blue Room“ oder „Heldenplatz“ in den 80ern innerhalb der Wave-Szene, sowie später in den 90ern das Album „Todesengel“ und die Single „Schmerz“ in der sich damals gerade bildenden Gothic-Szene. Als bisheriger Tiefpunkt sind dagegen die völlig unhaltbaren Nazi-Vorwürfe auszumachen, welche glücklicherweise schnell widerlegt werden konnten. Danach wurde es etwas ruhiger um Kirlian Camera, obwohl weiterhin in unregelmäßigen Abständen neue Alben veröffentlicht wurden. Nachdem zuletzt hauptsächlich Sampler mit älteren Stücken erschienen sind, gibt es nun endlich wieder neues Material der Kultband.

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Kellermensch – Army Ants

Der Bandname kommt von Dostojewski, die Musik von einer minutiösen Studie von so unterschiedlichen Bands wie Arcade Fire, Nine Inch Nails und Joy Division – Kellermensch aus Dänemark landen mit ordentlich Verspätung nun auch hierzulande. Mit der limitierten Single „Moribund Town“ debütierte das Sextett aus Esbjerg Ende April vor einem noch relativ kleinen Publikum. Am 24. Juni kommt schließlich ihr Debütalbum „Kellermensch“ in die Läden, das mit „Army Ants“ eine weitere digitale Vorabsingle mit auf den Weg geschickt bekommt.

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True Tiger feat. Professor Green & Maverick Sabre – In The Air

Als Produzenten, Remixer und Labelchefs haben sich True Tiger in der britischen Grime / Rap-Szene bereits einen Namen gemacht, treten nun allerdings an vorderste Front. Ein eigenes Album soll noch dieses Jahr entscheiden, dazu gab es im Dezember bereits eine erste Single mit P Money. „In The Air“ dürfte jedoch für deutlich mehr Aufsehen sorgen. Ins Boot geholt haben sich die Herren dafür Professor Green und Maverick Sabre, dessen gemeinsamen Track „Jungle“ aus der Soundschmiede von True Tiger stammte.

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