Stateside

Stateside – Where You Found Me

Stateside gehören beinahe zum Inventar der neueren Pop-Punk-Generation, obwohl sie im Laufe der Jahre ’nur‘ diverse Singles und EPs veröffentlichten. Dennoch konnte sich der hooklastige und doch nachdenkliche, emotional aufgeladene Sound des kalifornischen Quintetts schnell ein feines Publikum erarbeiten. Mit „Where You Found Me“ gehen sie nun doch das Longplay-Format an und liefern das Ergebnis von nahezu drei Jahren auf Tour und den gesammelten positiven wie negativen Eindrücken, von Verlusten und Kompromissen, von erbrachten Opfern, aber auch von großen Highlights, die sich in diesen zehn Tracks wiederfinden.

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The Reds, Pinks And Purples

The Reds, Pinks And Purples – The Past Is A Garden I Never Fed

Über 200 Songs schrieb Glenn Donaldson in den letzten sechs Jahren für sein Soloprojekt The Reds, Pinks And Purples. Nicht alle davon haben es auf seine Platten geschafft. Das soll sich mit dieser Sammlung ändern, denn das ‚jährliche‘ Album widmet sich diversen Tracks, die zuvor nie physisch erschienen waren. „The Past Is A Garden I Never Fed“ is eine Zeitreise durch die eigene Vergangenheit und bezieht aus dieser tatsächlich reiche, gewohnt abwechslungsreiche Ernte in gleich 14 Kapiteln. Wie so oft geht es um kleine Beobachtungen, magische Erlebnisse und die Sorgen des Alltags, die durch allerlei Indie-Gärten traumwandeln.

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Alice Cooper

Alice Cooper – The Revenge Of Alice Cooper

Selbst im stattlichen Alter von nunmehr 77 Jahren veröffentlicht Alice Cooper weiterhin neue Musik in schöner Regelmäßigkeit. Diese Platte ist jedoch eine Besonderheit, markiert sie doch das erste gemeinsame Werk mit der originalen Alice Cooper Band seit 1973. Mit Ausnahme des viel zu früh verstorbenen Glen Buxton sind tatsächlich alle an Bord und lassen den Geist der späten 60er und frühen 70er hochleben. „The Revenge Of Alice Cooper“ ist aber weder reine Nostalgiereise noch purer Fanservice, sondern unterstreicht die Klasse echter Pioniere, die auch heute noch die Shock-Rock-Fahne voller Elan in die Höhe stemmen.

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Night Moves

Night Moves – Double Life

Eine lange Pause und ein noch längerer Weg zurück: „Can You Really Find Me“ hat mittlerweile tatsächlich sechs Jahre auf dem Buckel. Untätig waren Night Moves keinesfalls, wenngleich äußere Umstände für die eine oder andere Herausforderung sorgten. Mit den Konzerten ging lange Jahre nichts, gerade Frontmann John Pelant hatte mit gravierenden persönlichen Veränderungen zu kämpfen, mit Todesfällen in der Familie, mit einem beschissenen Nebenjob inmitten der Krise, einem unwirtlichen Proberaum, aber auch mit freudigen Ereignissen, wie seiner Verlobung. Entsprechend differenziert, direkt und doch universell auf das eigene Leben übertragbar gibt sich „Double Life“.

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Kombynat Robotron

Kombynat Robotron – AANK

Binnen kürzester Zeit etablierten sich Kombynat Robotron als Geheimtipp für ellenlange, krautig-psychedelische Meditationen rein instrumentaler Art – verklärt, verspielt, getrieben und immer für die eine oder andere Überraschung gut. Die größte Überraschung setzt es aber jetzt: Das Trio aus Kiel kann auch singen. Und songdienlich arbeiten. Mit „AANK“ bricht die Band aus vermeintlichen, wenngleich sehr locker definierten Mustern aus und steuert neue Ufer an. Ob dieser mutige, gerne mal lärmende und auf andere Weise herausfordernde Schritt gelingt?

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Elbow

Elbow – AUDIO VERTIGO ECHO elbow EP5

Direkt, unmittelbar, poppig und tanzbar: „Audio Vertigo“ war vielleicht nicht das, was man sich von Elbow erwartet hatte, doch entpuppte sich das zehnte Album der Briten als voller Erfolg – Platz 1 in England, hierzulande immerhin mit Platz 35 endlich wieder im Aufwind befindlich. Guy Garvey und Konsorten wollten den Rückenwind nutzen und spielten direkt neues Material ein. Was als kleine Standlone-Single begann, landet nun einerseits als Teil der Deluxe-Variante ihrer aktuellen Platte und andererseits als eng angebundenees und doch eigenständiges Kleinformat: „AUDIO VERTIGO ECHO elbow EP5“.

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Stereophonics

Stereophonics – Make ‚Em Laugh, Make ‚Em Cry, Make ‚Em Wait

Die walisische Maschine läuft weiter und weiter und weiter. In ihrer Heimat zählen die Stereophonics weiterhin zu den größten Bands und konnten kürzlich ihr neuntes Nummer-Eins-Album feiern, von ausverkauften Hallen ganz zu schweigen. Und doch sollte es auf der neuesten Platte, ihrem bereits 13. Studiowerk, etwas anders zur Sache gehen. Kelly Jones und Konsorten wollten sich von jeglichem Ballast befreien und auf das Wesentliche konzentrieren, betont vielfältig aufgestellt und doch nach Möglichkeit ohne unnötiges Beiwerk. „Make ‚Em Laugh, Make ‚Em Cry, Make ‚Em Wait“, der erneute Chartstürmer aus UK, rattert in gerade einmal einer halben Stunde durch.

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Panic Shack

Panic Shack – Panic Shack

Man braucht keinen Sack, um Punk zu machen. Panic Shack aus Cardiff in Wales fackeln den Boys Club ab und fahren die Ellenbogen aus. Das Quartett geht es betont frontal und partytauglich an, schreckt ebenso wenig vor ernsten Themen oder vermeintlichen Szenegrenzen zurück. Em, Sarah, Meg und Romi lernten sich im lokalen Konzertnetzwerk kennen, erweiterten gemeinsam ihre Songwriting-Skills und wurden an den Instrumenten besser. Diverse Supportgigs und Festivalslots, u. a. bei SXSW, Glastonbury sowie Reading & Leeds, sprechen eine deutliche Sprache. Ihr erstes Album heißt ebenfalls „Panic Shack“ und findet seinen Weg zwischen Wet Leg, PJ Harvey und The Runaways.

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Bush

Bush – I Beat Loneliness

Die produktive Hochphase von Bush setzt sich fort. Seit dem Quasi-Comeback „The Sea Of Memories“ 2011 nach zehnjähriger Albumpause erschienen vier weitere Platten sowie eine Werkschau. Gavin Rossdale hatte während der Tour zum 30er bereits eine ordentliche Portion neue Songs geschrieben, die nun auf dem inzwischen zehnten Studioalbum landen. „I Beat Loneliness“ setzt auf die nunmehr vertraute, tried and tested Mischung aus Alternative Rock und (Post-)Grunge, dieses Mal von Texten über den Umgang mit dem eigenen Selbst, mit emotionalem Ballast und einer zerrissenen Welt durchzogen.

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We Are Scientists

We Are Scientists – Qualifying Miles

Heuer steht für We Are Scientists ein großes Jubiläum ins Haus: Ihr erstes Album „With Love And Squalor“ erschien vor 20 Jahren, damals die perfekte Platte zur perfekten Zeit. Mitten im ersten Post-Punk-Revival entwickelten sich Tracks wie „Nobody Move, Nobody Get Hurt“ und „It’s A Hit“ zu modernen Klassikern. Das Kernduo Keith Murray und Chris Cain ist immer noch aktiv und fleißig, wagt musikalisch gerne mal etwas und ist mitterweile in einem beschwingten wie emotional aufgeladenen Spannungsfeld zwischen Indie und Alternative angekommen. Auf ihrem neunten Studioalbum setzt sich das fort: „Qualifying Miles“ entwickelte sich während den Aufnahmen zu einer Abhandlung über Nostalgie, Wehmut und Melancholie, verliert aber keineswegs sein Lächeln.

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