The Wolf Howls When I Scream Your Name

The Wolf Howls When I Scream Your Name – To Be Where There Is Pale Light

Ursprünglich als Soloprojekt von Sänger und Gitarrist Matthew Awbery angedacht, merkte der Brite schnell, dass seine Songs besser im Bandformat funktionieren würden. Harry Woodrow (Bass) und Sam Johnson (Drums) schlossen sich The Wolf Howls When I Scream Your Name an, eine erste EP war schnell aufgenommen. „To Be Where There Is Pale Light“ erinnert mit seinem angenehm schroffen, emotional aufwühlenden Alternative Rock ein wenig an Thrice und Radiohead.

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Chris Forsyth

Chris Forsyth – All Time Present

Der überaus umtriebige Chris Forsyth wagt sich wieder an ein neues Soloalbum im Spannungsfeld verschiedenster experimenteller Genres. Kraut und Psychedelic treten laufend auf den Plan und befeuern das anspruchsvolle wie ansprechende Gitarrenspiel des Meisters. „All Time Present“ ist ein Doppelalbum geworden – schon wieder, möchte man fast sagen – das auch bei kräftiger Überlänge nicht langweilig wird und laufend neue Duftmarken setzt.

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Band Of Skulls

Band Of Skulls – Love Is All You Love

Nach dem Release von „By Default“ kam Band Of Skulls ihr Schlagzeuger abhanden. Unangenehme Sache, so etwas, aber Emma Richardson und Russell Marsden machten einfach als Duo weiter. Schnell war eine Latte an neuen Tracks geschrieben, für die Produktion holte man sich Richard X (Pet Shop Boys, Goldfrapp, Sugababes) ins Studio, das Schlagzeug nahm Julian Dorio von den Eagles Of Death Metal auf. Und doch klingt „Love Is All You Love“ urtypisch nach Band Of Skulls.

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Jawbone

Jawbone – Jawbone

Sie spielten bereits mit Eric Clapton, Robert Plant, Cliff Richard, Van Morrison und Tom Jones, nun machen sie gemeinsame Sache: Die Mitglieder des Londoner Quartetts Jawbone verbindet die gemeinsame Vorliebe für Blues- und Roots-Klänge. Entsprechend beschwingt, klassisch und stellenweise durchaus nachdenklich gestaltet sich das Debütalbum der Briten mit australischer Rhythmusabteilung. Schlicht „Jawbone“ benannt, erinnert es an die Größen traditioneller Rocksounds und zeigt sich dennoch angenehm eigenständig.

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Auletta – Auletta

Die deutsche Indie-Szene schien Auletta zu Füßen zu liegen. Nach einem ersten Minihit („Meine Stadt“), der auf dem Soundtrack eines bekannten Fußball-Videospiels enthalten war, sowie der Teilnahme am Bundesvision Song Contest ging das zweite Album 2011 in die Top 40. Ein Jahr später verschwanden die Mainzer nach einen Auftritten von der Bildfläche, Leichtigkeit und Spaß an der Musik waren verloren gegangen. Erst 2017 begannen die Arbeiten an neuem Material, Crowdfunding öffnete Vertriebswege: „Auletta“ ist nun endlich da und zeigt mehr Ecken und Kanten, ohne dabei auf feinsinniges Fingerspitzengefühl zu verzichten.

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Ulf

Ulf – Es ist gut

„Vier gute Lieder“ – irgendwo zwischen Selbstbewusstsein und Selbstironie legten Ulf mit dieser 4-Song-Demo den Grundstein für eines der interessanten Debütalben des noch jungen Jahres. 2014 in Hamburg gegründet, setzt das Quintett auf Punk mit Indie- und sogar 90s-Emo-Einschlag. Querverweise auf Captain Planet und Turbostaat kommen von ganz alleine, wenn „Es ist gut“ auf dem Plattenteller landet. Und ja, ‚gut‘ sind diese elf Tracks allemal.

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John Fairhurst

John Fairhurst – The Divided Kingdom

Wenn es um John Fairhurst geht, überschlägt sich die Fachpresse. Vom Jimi Hendrix Wigans ist die Rede, ebenso von einem der drei besten Resonatorgitarristen der Welt. Und doch ist der mittlerweile in London residierende Bluesmusiker trotz mehrerer starker Releases noch ein weitestgehend unbeschriebenes Blatt. Vielleicht ändert sich das nun mit „The Divided Kingdom“, auf dem Fairhurst Rock’n’Roll als Protestmusik zelebriert.

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Ben Barritt

Ben Barritt – Everybody’s Welcome

Wie funktioniert klassischer Singer/Songwriter-Sound anno 2019 eigentlich? Dieser Frage geht Ben Barritt mit wachsender Begeisterung nach. Der in London geborene Wahl-Berliner spielte in der Royal Albert Hall, arbeitete mit Kenny Wheeler und Bobby McFerrin, und tourte durch Europa und Asien. Reich an Eindrücken und Ideen, gestaltet sich „Everybody’s Welcome“ als musikalisches und gesellschaftspolitisches Motto. Auf Platte geht es betont bunt und ungewöhnlich vor sich.

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Martha

Martha – Love Keeps Kicking

Martha kommen aus Pity Me, sind aber alles andere als bemitleidenswert – das obligatorische Wortspiel wäre hiermit abgedeckt. Tatsächlich konnte sich das britische Quartett mit gleich mehreren Stimmen ohne Frontanker in den letzten fünf Jahren beständig ein kleines aber feines Publikum erspielen, das die Mischung aus Punk, Indie und Garage Rock hörbar zu schätzen weiß. Auf „Love Keeps Kicking“ befassen sich Martha nun mit dem Ende einer Beziehung und stellen diese episodenweise in den Kontext der gegenwärtigen weltpolitischen und gesellschaftlichen Abwärtsspirale.

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The Foreign Resort

The Foreign Resort – Outnumbered

Wie schroff, dabei aber dennoch eingängig Post Punk klingen kann, stellen aktuell The Foreign Resort unter Beweis. Deutlich von The Cure beeinflusst, zugleich aber auch Anhänger treibender Elektronik Marke LCD Soundsystem, veröffentlichen die Dänen in regelmäßigen Abständen mitreißende Platten mit deutlichem 80s-Einschlag. „Outnumbered“ könnte ihr bis dato bestes Werk sein und ist zugleich das erste Studiolebenszeichen seit vier Jahren.

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