The Prodigy – Invaders Must Die

The Prodigy sind ein Phänomen. Egal ob Rocker, Raver oder Electro-Freak – alle fahren sie auf den extrem ruffen Sound der britischen Band ab. Ihr Debüt „Experience“ sorgte mit einer Kreuzung aus Break-Beats, Acid und Rave und dem Reggae-Crossover „Out Of Space“ für erste Beachtung. Bei „Music For The Jilted Generation“ kam der Rock-Aspekt hinzu und sorgte dafür, dass der Sound der Band rotziger wurde und von den unterschiedlichen Fangemeinden aufgenommen, akzeptiert und bald geliebt wurde. Es folgte „The Fat Of The Land“ mit den Hits „Firestarter“, „Breathe“ und „Smack My Bitch Up“, durch die sich The Prodigy einen unkopierbaren Kult-Status einfuhren. 2004 erschien das Album „Always Outnumbered, Never Outgunned“, welches eher ein Electro-Punk-DJ-Set darstellte und wenig auf Live-Performance baute. Soweit die Geschichte. Nach ihrer „Their Law“-Greatest Hits-Tour hatten The Prodigy wieder richtig Lust Vollgas zu geben und neue Tracks zu basteln. Daher haben sie mit „Invaders Must Die“ einen neuen Langspieler inszeniert, der an den alten Status anknüpfen soll. Und das, ohne sich zwanghaft selbst zu kopieren oder aktuellen Trends zu folgen. Viel mehr wollen The Prodigy wieder dagegen halten und ihren selbst geebneten Trampelpfad folgen. Der Sound von The Prodigy schweift nicht lange umher. Er gibt voll auf

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DJ Antoine – Live In Bangkok

Nach dem Ausflug ins Hotel Campari setzt DJ Antoine nun seine Compilation-Reihe „Live in …“ fort. Nach St. Tropez und Moscow ist diesmal Bangkok dran. Klar, dass es sich der sympathische Schweizer nicht nehmen lässt dieses Thema auch hörbar auf seinem Set umzusetzen. Gleich nach seiner aktuellen Single „December“ geht es mit einem mächtigen Gong daher auf die „Bangkok Street Party“. In diesem Song paart Antoine klassisch asiatischen Sounds mit tanzbaren House-Beats. Ähnlich wie bei seinem Ausflug in den Orient damals bei „Arabien Adventure“ entsteht so eine ganz spezielle, brodelnde Stimmung.

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Cassandra Steen – Darum leben wir

Wer denkt, bei Cassandra Steens Album „Darum leben wir“ handelt es sich um ein Debüt-Album ihrer Solo-Karriere, der hat in den letzten Jahren nicht richtig aufgepasst. Denn neben den drei Studio- und einem Best Of-Album ihres 3P-Projekts Glashaus, hat die 29-jährige Dame bereits 2003 ein Solo-Album mit dem Namen „Seele mit Herz“ veröffentlicht. Mit ihrer neuen Platte dürfte Cassandra ihre alten Werke, vielleicht sogar die von Glashaus jedoch schnell in den Schatten stellen. Für die gebürtige Stuttgarterin startete das Jahr 2009 nämlich äußerst erfolgreich: nach der gemeinschaftlichen Single „Wann“ mit Xavier Naidoo schoss der gleichnamige Vorbote des neuen Albums „Darum leben wir“ ohne Umwege direkt auf Platz 7 der Media Control Charts. Dazu heimste sie kürzlich bei Stefan Raabs Bundesvision Songcontest einen guten vierten Platz für Baden-Württemberg ein. Cassandra Steen genießt damit so viel Aufmerksamkeit wie schon lange nicht mehr und hat noch dazu ein gewaltiges Ass im Ärmel: Ein Album, dass neben dem Single-Hit zehn weitere gute Pop-Songs liefert.

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War Child – Heroes Vol. 1

Man kann die Hilfsorganisation War Child gar nicht oft genug hervorheben für ihren unermüdlichen Einsatz für Kinder in Kriegsschauplätzen. Dank beeindruckender Sampler hat man sich auch einem breitenwirksamen Musikpublikum vorgestellt – zuletzt 2005 mit „Help!: A Day In The Life“, für das alle auf der CD vertretenen Songs binnen 24 Stunden aufgenommen wurden. Auch das Konzept hinter „War Child – Heroes Vol. 1“ lässt den Feinschmecker mit der Zunge schnalzen. Hierfür haben sich 15 Musiklegenden junge Künstler ausgesucht, die ihre Songs covern sollten. Aufgenommen wurde diese Compilation in den legendären Abbey Road Studios.

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Cosmic Gate feat. Emma Hewitt – Not Enough Time

Über zehn Jahre sind Cosmic Gate nun im Geschäft, haben etliche Charthits auf dem Konto und sind auch nach ihrem Trance-Neustart mit dem Album „Earth Mover” gefragt wie eh und je. Die Remixaufträge für Größen wie Armin van Buuren, Tiësto oder zuletzt Deadmau5 sprechen jedenfalls eine eindeutige Sprache. 2009 melden sich Nic Chagall und Bossi nun endlich auch mit frischem, eigenen Material zurück.

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Queensberry – I Can’t Stop Feeling

Im vergangenen Dezember gingen die vier Mädels von Queensberry als strahlende Siegerinnen der „Popstars – Just 4 Girls”-Staffel hervor. Doch was danach kam, hat mit dem Glanz früherer Castingbands wenig gemeinsam. Zwar erreichte ihr Debütalbum „Volume 1” nach wenigen Wochen Goldstatus, allerdings nur Platz 6 der Charts, auch das Medieninteresse hielt sich außerhalb der ProSieben-Formate in Grenzen.

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Lady GaGa – Pokerface

Stefanie Germanotta, besser bekannt als Lady GaGa, konnte im vergangenen Jahr mit „Just Dance“ einen internationalen Hit verbuchen. Auch hierzulande mauserte sich die Akon-Produktion schrittweise zu einem Top-15-Erfolg. So ganz überzeugen konnte die 22jährige US-Amerikanerin mit ihrer sympathischen Freak-Show derweil aber noch nicht, reichte es für ihr Debütalbum „The Fame“ doch grade einmal für eine Woche auf Platz 94 der deutschen Charts. Doch das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht: Mit der zweiten Singleauskopplung „Pokerface“ geht Lady GaGa erneut in die Offensive und hat dabei gute Chancen den Pop-Thron zu erklimmen.

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Pascal Finkenauer – Unter Grund

Pascal Finkenauer mag bei Stefan Raabs Bundesvision Songcontest nur einen Platz im hinteren Mittelfeld ergattert und damit nicht gewonnen haben, das wichtigste hat er an diesem Abend allerdings mitgenommen: die Aufmerksamkeit neuer Zuhörer und zukünftiger Fans seiner Musik. Und das mit einem Song, der auf poppige Melodien weitgehend verzichtet: „Unter Grund“. Den gleichen Namen trägt auch der neue Langspieler, auf dem Pascal Finkenauer zwölf Songs präsentiert, die auf unterschiedlichen Art und Weise überzeugen können.

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Silbermond – Irgendwas bleibt

Mit ihrem zweiten Album „Laut gedacht“ konnten Silbermond den Erfolg ihrer Debütplatte „Verschwende deine Zeit“ noch einmal übertreffen. Ein eher seltenes Novum, zu dessen gelingen wohl vor allem die Nummer-1-Ballade „Das Beste“ beitragen konnte. Nach gut zweijähriger Kreativpause sowie einem erfolgreichen Intermezzo mit Deutschrapper Curse, steht die Bautzener Band nun mit ihrem dritten Studioalbum „Nichts passiert“ in den Startlöchern. Die Pop/Rock Ballade „Irgendwas bleibt“ macht dabei den Anfang und zeigt, dass Silbermond zunächst auf ein bewährtes Erfolgsrezept setzen.

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Sensor – Naked

Hier kommt eine absolute Neuentdeckung aus dem Hause Intuition Records. Sensor  sind eine russische Pop/Rock-Band, die über nationale Bekanntschaft bislang nicht herausgekommen sind. Das 2005 gegründete Quartett versucht die musikalischen Trends und Sounds der letzten 30 Jahre in einen hitverdächtigen Mix zu packen, sozusagen kommunistische Globalisierung. Was ambitioniert klingt, entpuppt sich auf „Naked“ als durchaus spannende Erscheinung.

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