Evanescence – What You Want

Mit Comebacks ist es ja immer so eine Sache. Je länger ein Künstler bzw. eine Band von der Bildfläche verschwunden war, umso geringer ist meist die Chance, wieder an alte Erfolge anknüpfen zu können. Im Fall der amerikanischen Alternative- und Dark-Metal-Band Evanescence liegen ganze vier Jahre zwischen der letzten Single „Good Enough“ und dem Neuanlauf in diesem Herbst. Mit ihrem selbstbetitelten Album will die mittlerweile fünfköpfige Combo um Sängerin Amy Lee nach ihrem Nr. 1-Longplayer „The Open Door“ aus dem Jahr 2006 wieder in die hohen Chartsphären eindringen. Vorbote ist der energisch-experimentelle Song „What You Want“, mit dem sich die Band von einer ganz neuen Seite zeigt.

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Marlon Roudette – Matter Fixed

Marlon Roudette hat es schon wieder geschafft. Was 2005 zusammen mit Preteesh Hirjo im Mattafix Duo und „Big City Life“ gelang, funktioniert nun auch Solo. Mit „New Age“ schaffte es der 30-jährige Brite dank Schweighöfer Film-Promo und enormer Airplay-Präsenz direkt an die Spitze der Charts. Nun wird das Debutalbum mit dem vielsagenden Namen „Matter Fixed“ zeigen, ob sich Roudette diesmal auch längerfristig erfolgreich in den Charts halten kann.

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Example – Changed The Way You Kiss Me

Electro und Rap harmonieren hervorragend miteinander – so weit, so unspektakulär. Während man sich gerade in den USA europäischen DJs bedient, kocht Großbritannien ein eigenes Süppchen. Example hatte sich mit „Kickstarts“ erfolglos an einem Einstieg in die deutschen Singlecharts versucht, war in seiner britischen Heimat jedoch in den Top 10. Die brandneue Single „Changed The Way You Kiss Me“ hat es hingegen sogar an die Spitze geschafft – Grund genug, den Song nun auch hierzulande zu veröffentlichen; erstmals mit einem Majorlabel im Hintergrund.

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A5 Richtung Wir – Für immer diese Stadt

Musik für die Autobahn – das kennt man ja, quasi als Soundtrack für lange, anstrengende Autofahrten durch das betonierte Nirgendwo. Musik entlang der Autobahn ist jedoch ein relativ neues Konzept. A5 Richtung Wir haben sich nach eben jener Strecke vom Hattenbacher Dreieck in Hessen bis zur Schweizer Grenze in der Nähe von Basel benannt, weil die drei Bandmitglieder entlang jener verstreut sind. Musikalisch setzen sie auf angenehm unaufgeregten Indie Pop/Rock mit deutschen Texten, der angenehm an Tele und die frühen Fotos erinnert. Nach zwei EPs erscheint nun das von Kurt Ebelhäuser (Blackmail) produzierte Debütalbum „Für immer diese Stadt“.

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Bosse feat. Anna Loos – Frankfurt Oder

Den Reifungsprozess eines Künstlers über Jahre hinweg mitzuverfolgen, ist eine gängige, faszinierende Angelegenheit. Viel zu selten bekommt man jedoch als Außenstehender bzw. Konsument mit, wie sich ein Song entwickelt. Ausnahme: „Frankfurt Oder“. Als Axel Bosse den Song 2006 erstmals auf seinem zweiten Album „Guten Morgen Spinner“ veröffentlichte, handelte es sich noch um eine spärlich instrumentiertes Liebeslied, das 2011 auf seinem Top 20-Erfolg „Wartesaal“ zu einem Duett mit Anna Loos von Silly wurde. Für den Single-Release – die mittlerweile dritte Auskopplung aus besagtem Album – wurde der Song von Moritz Enders (Donots, Revolverheld, Blackmail) abermals neu abgemischt.

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Melanie C – The Sea

Während ihrer Spice-Girls-Zeit war sie die Sportliche, bekannt für ihre Flickflacks und sorgte nicht zuletzt mit ihren Outfits für einen recht maskulinen Touch innerhalb der erfolgreichsten Girlband unserer Zeit. Doch kaum einer hätte der toughen Melanie Chisholm trotz ihrer einzigartigen Röhre eine erfolgreiche Solo-Karriere zugetraut. Zehn Jahre und fünf Millionen verkaufte Platten später weiß man es besser: Mit vier Top-20-Alben, drei Top-20- und einem Nr.-1-Hit allein in Deutschland ist sie mit Abstand das fleißigste und ertragreichste Ex-Gewürzmädel. Nach ihrem letzten Album „This Time“ legt sie nun mit „The Sea“ nach und kombiniert sämtliche Stilrichtungen ihrer bisherigen Longplayer zu einer sympathischen Mischung.

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Boy – Mutual Friends

Sie haben sie nicht gesucht, glücklicherweise aber nebst Ablegung der musikalischen Selbstverwaltung gefunden: Die Schweizer Sängerin Valeska Steiner und die Hamburger Bassistin Sonja Glass sind als Boy unterwegs, operieren mittlerweile von der Hansestadt aus und durften ihre Vision von modernem Songwriter-Pop auf einer rein akustischen EP präsentieren. Gemeinsam mit dem Multi-Instrumentalisten und Produzenten Philipp Steinke ging es ins Studio, dieses Mal mit Strom und ausgeklügelten, vielschichtigen Arrangements. Herausgekommen ist dabei das Debütalbum „Mutual Friends“, eine kleine Perle zwischen Indie Pop und kleineren Folk-Ausflügen.

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Thomas Petersen vs. Mega ‚Lo Mania feat. Franca Morgano – Without Your Love

Thomas Petersen hat sich inzwischen zu einer festen Größe innerhalb der Dance-Szene entwickelt. Von seinem musikalischen Kurs ist er dabei innerhalb der letzten Jahre kein Stückchen abgewichen. Noch immer steht sein Name für melodischen flächenbetonten Hardtrance im Stil der Produktionen vor etwa 10 Jahren. Dennoch wird seine neuen Single für die eine oder andere Überraschung sorgen, da an „Without Your Love“ zwei bekannte Gesichter mitwirken. Sängerin Franca Morgana dürfte den meisten noch als Sängerin von Magic Affair (Omen 3) bekannt vorkommen. Hinter Mega ‚Lo Mania verbirgt sich Nils Ruzicka, welcher auch bei anderen Dance-Projekten wie Plug’n’Play und Revil O. den Ton angab.

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Red Hot Chili Peppers – I’m With You

Zeit für einen weiteren Neustart: Nachdem Gitarrist John Frusciante 2009 die Red Hot Chili Peppers verlassen hat, wurde sein Mitstreiter Josh Klinghoffer (Ataxis, verschiedene Frusciante-Soloalben) als Nachfolger verpflichtet, was nicht gerade für große musikalische Veränderungen spricht. Dennoch fällt „I’m With You“, der Nachfolger zum 2006 veröffentlichten Doppel-Album „Stadium Arcadium“ überaus bunt aus. Neben typisch angepoppten Chilischoten-Rockern der letzten Jahre hört man verstärkte klassische Funk-Einschläge heraus und nimmt die stärkere Präsenz der Bassgitarre – Flea hat die Pause für ein Musiktheoriestudium genützt – deutlich wahr.

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SuperHeavy – Miracle Worker

Mit Superlativen soll man vorsichtig umgehen. Aber warum eigentlich? Denn SuperHeavy tragen einen solchen bereits im Namen – und das zu Recht. Eine Formation aus Schwergewichten der internationalen Musik hat sich hier versammelt. So trommelten Mick Jagger (Rolling Stones) und David Stewart (Eurythmics) das britische Soul-Stimmwunder Joss Stone, Reggae Sänger Damian Marley, den jüngsten Sohn vom berühmten Bob, sowie A.R. Rahman, Filmmusikkomponist von „Slumdog Millionaire“, zusammen. Scheint spontan und ist total verschieden hinsichtlich ihrer musikalischen Heimat. Herausgekommen ist dennoch ein Album, das „Miracle Worker“ vorausschickt. Klingt viel versprechend, aber kann man hier wirklich das Potential ausschöpfen?

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