Gypsy & The Cat – Jona Vark

Mit Zigeunern und Katzen haben Gypsy & The Cat nichts zu tun. Ihren Namen haben Xavier Bacash und Lionel Towers von einem Kinderbuch mit dem Titel ‚Gypsy The Cat‘, das ersterer auf einem Flohmarkt entdeckte. In ihrer australischen Heimat hat das Duo bereits den einen oder anderen Hit gelandet und war mit Kylie Minogue auf Tour. Am 12. August wird das Debütalbum „Gilgamesh“ auch hierzulande aufschlagen. Die Vorabsingle „Jona Vark“ wird wohl nicht nur Fans von entspanntem Electro-Pop Marke The Naked And Famous oder Empire Of The Sun begeistern.

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A5 Richtung Wir – Sandburgen

Musik für die Autobahn – das kennt man ja, quasi als Soundtrack für lange, anstrengende Autofahrten durch das betonierte Nirgendwo. Musik entlang der Autobahn ist jedoch ein relativ neues Konzept. A5 Richtung Wir haben sich nach eben jener Strecke vom Hattenbacher Dreieck in Hessen bis zur Schweizer Grenze in der Nähe von Basel benannt, weil die drei Bandmitglieder entlang jener verstreut sind. Musikalisch setzen sie auf angenehm unaufgeregten Indie Pop/Rock mit deutschen Texten, der angenehm an Tele und die frühen Fotos erinnert. Nach zwei EPs erscheint am 9. September ihr Debütalbum „Für immer diese Stadt“, das mit der Single „Sandburgen“ einen überaus sympathischen Teaser voraus geschickt bekommt.

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Collapse Under The Empire & Mooncake – Black Moon Empire

Ein wahrlich magischer Split-Release schickt sich an, Post- und Instrumental-Rock-Fans in Verzückung zu versetzen. Für „Black Moon Empire“ haben sich auf der einen Seite Collapse Under The Empire aus Deutschland, die zuletzt mit „The Sirens Sound“ ein spannendes Album veröffentlicht und bereits einen Nachfolger für Oktober angekündigt haben, und Mooncake aus Russland, die ein für westliche Post-Ohren weniger vertrautes Klangschema verfolgen. Gemeinsam wagt man eine Art Landung in einem lunaren Imperium, spröde technokratisch wie interstellar faszinierend.

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Roger Shah – Openminded!?

Über Jahre hinweg prägte Roger Shah den Begriff Balearic Trance wie kaum ein anderer. Doch nach seinem 2008er Longplay-Debüt „Songbook“, drei Sunlounger-Alben, zahllosen Nebenprojekten und den lauter werdenden Stimmen, Shah klinge immer gleich, ist es nur verständlich, dass er sich weiterentwickeln möchte. Zwei Jahre Studioarbeit brauchte es, um das neue Werk fertigzustellen. Jetzt stellt Roger Shah seinen Fans die alles entscheidende Frage: Seid ihr „Openminded!?“.

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Lenka – Roll With The Punches

Als australische Frohnatur machte Lenka schon immer ihr Ding. Früh lernte sie ihr Handwerk von einer ganz Großen – Cate Blanchett. Nicht in Gesang, sondern schauspielerisch am „Australian Theatre for Young People“. Nach Rollen in Theater und Film folgte schließlich doch der Schritt ans Mikrophon. Ein erfolgreicher – weniger in ihrer amerikanischen Wahlheimat. Dafür freute sich Europa über das selbstbetitelte Debüt vor zwei Jahren. Kürzlich erschien der Nachfolger „Two“. Man nimmt eben die Dinge wie sie kommen: „Roll With The Punches“.

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Linda Teodosiu – Alive

Vom Castingshow-Zirkus rund um DSDS und seinen mitunter ziemlich fragwürdigen Akteuren wie Menowin Fröhlich oder jüngst Pietro Lombardi kann man halten, was man will. Dass hier und da jedoch tatsächlich auch ernstzunehmende Talente gefunden werden, wird allerdings gerne mal übersehen, zumal diese meist auch unverdientermaßen relativ früh ausscheiden – unter anderem Francisca Urio, Sebastian Wurth und die mittlerweile 19-jährige Linda Teodosiu. Die Kölnerin konnte bereits im Jahr 2009 mit ihren beiden Singles „Love Sux“ und „Reprogram My Heart“ in die Top 30 der deutschen Singlecharts vordringen und versucht nun mit dem neuen Song „Alive“ diesen Erfolg zu wiederholen.

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Casper – So perfekt

Am 8. Juli 2011 wurde Deutschrap mit dem Release von Caspers zweitem Album „XOXO“ gerettet, zumindest wenn man den euphorischen Kritiken, dem eindrucksvollen Charterfolge und der Genre übergreifenden Akzeptanz der Platte Glauben schenken will. Reiner HipHop ist das freilich nicht, eher ein Stilmix mit Pop-, Rock- und sogar Electro-Elementen. Auch die autobiographischen, emotional diktierten Texte brechen ein wenig mit dem längst veralteten Genre-Duktus. Man merkt, dass der Mann mit der Reibeisenstimme auch in der Hardcore-Szene stark verankert ist. „So perfekt“ als erste Single könnte sich entsprechend zu einem Crossover-Hit entwickeln.

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Wolf Gang – Suego Faults

Auf der BBC Sound of 2011-Liste hat man einen Namen schmerzlich vermisst: Max McElligott hat bereits mit so illustren Musikern wie Florence And The Machine, Metric und Miike Snow gearbeitet, bevor er unter anderem mit The Naked And Famous auf Tour gegangen ist. Unter dem Pseudonym Wolf Gang veröffentlicht er nun sein von Dave Fridmann (MGMT, The Flaming Lips, Mercury Rev) produziertes Debütalbum „Suego Faults“, das unter dem ominösen Banner ‚Alternative Symphonic Pop/Rock‘ läuft. Klingt komisch, erinnert aber – im positiven Sinne – an Bands wie die von Fridmann produzierten Bands sowie die klassisch glimmernde Riege um Gypsy & The Cat und – nun ja – The Naked And Famous.

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She Wants Revenge – Valleyheart

Mit kreativer Freiheit zurück in die Zukunft: She Wants Revenge haben sich nach zwei starken Alben nicht nur von ihrem Dark Wave- / Post Punk-Gebräu losgesagt, sondern auch ihren Major-Deal aufgegeben und sich eine etwas längere Auszeit genommen. In der Zwischenzeit haben Justin Warfield und Adam Bravin ordentlich aufgestockt und eine echte Band aus dem gemeinsamen Projekt gemacht, dazu die düsteren Untertöne mit dezenten Gothic-Referenzen in einen neuen, deutlich rockigeren Sound eingepflanzt. Das Ergebnis hört auf den Namen „Valleyheart“ und ist ein echter Befreiungsschlag, der eindrucksvoll beweist, dass She Wants Revenge auch abseits von „Tear You Apart“ zu glänzen vermögen.

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