Jennifer Lopez – Love?

Nachdem es zuletzt mit der Schauspielkarriere nicht mehr so richtig rund lief und Erfolge bis auf „Plan B für die Liebe“ 2010 ausblieben, versucht die jüngst vom „People Magazine“ zur schönsten Frau der Welt gekürte Jennifer Lopez ihr zweites Standbein, die Musik, wieder auf Trab zu bringen. Und dies gelingt ihr auf Anhieb: Knapp sechs Jahre nach ihrem letzten Top-Ten-Hit „Get Right“ aus dem Jahr 2005 schoss sie mit ihrer neuen Single „On The Floor“ an sämtliche Chartspitzen der Welt. Das neue Album „Love?“ soll es ihr nun gleichtun und verspricht vor allem Fans von Klassikern wie „If You Had My Love“ oder „Love Don’t Cost A Thing“ einige musikalische Schmankerl.

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Hugh Laurie – Let Them Talk

Denkt man an musizierende Schauspieler, so laufen einem kalte Schauer über den Rücken, gerade wenn Russell Crowe und Kevin Costner vor seinem geistigen Auge sieht. Lobenswerte Ausnahmen wie Juliette Lewis und Jared Leto bekommen nun Hugh Laurie an die Seite gestellt, der als zynischer TV-Arzt House ein komplettes Genre revolutioniert hat. Nur wenige wissen jedoch von seinen beachtlichen Fähigkeiten als Gitarrist, Sänger und Pianist, die er auf seinem ersten Soloalbum „Let Them Talk“ zur Schau stellt. Dabei geht es aber keineswegs um zeitgenössischen Pop/Rock, sondern um eine Reise durch die Blues-Welten der US-amerikanischen Südstaaten mit starkem New Orleans-Einschlag.

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Jessie J feat. B.o.B – Price Tag

Neue Singer/Songwriter braucht die Welt. Das dachte sich wohl auch Jessica Ellen Cornish, besser bekannt unter ihrem Pseudonym Jessie J, und begann ab 2005 Hits für Chris Brown und Miley Cyrus zu schreiben. Doch schon bald wollte die junge Britin selbst im Rampenlicht stehen und nahm im selben Jahr ihr Debütalbum „Who You Are“ auf. Bis zur Veröffentlichung sollte es jedoch ganze sechs Jahre dauern. Nach ihrer erfolgreichen ersten Single „Do It Like A Dude“ erscheint nun der unbeschwerte Feel-Good-Track „Price Tag“, der – zusammen mit Raps von B.o.B – eine ausgesprochen positive Message rüberbringt.

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Caliban – Coverfield

Auf neues Material von Caliban wartet man schon ein klein wenig. Zwar ist ihr Century-Media-Debüt „Say Hello To Tragedy“ erst vor zwei Jahren erschienen, doch dank starker Live-Präsenz und unermüdlichem Touren wird der Schrei um Nachschub umso lauter. Eine neue Platte ist auch bereits in Arbeit, die allerdings erst Anfang 2012 in den Läden stehen sollen. Um die Wartezeit zu überbrücken, erscheint nun die EP „Coverfield“, auf der Caliban fleißig covern und in punkto Songauswahl ordentlich überraschen.

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Natasha Bedingfield – Pocketful Of Sunshine

Komplizierter kann man Veröffentlichungspolitik nicht gestalten: Natasha Bedingfield meldet sich in Deutschland drei Jahre nach ihrem Duett „Love Like This“ mit Sean Kingston zurück. Jedoch nicht mit neuem Material, sondern mit dem Gute-Laune-Song „Pocketful Of Sunshine“, der in den USA bereits ebenfalls 2008 veröffentlicht wurde und dort direkt auf Platz 5 schoss. Hierzulande soll er Vorbote für das Album „Strip Me Away“ sein, das im Juni erscheint, in ihrer Heimat unter leicht abgeändertem Titel jedoch offiziell schon im letzten Jahr herauskam. Leicht verwirrend? Egal, denn „Pocketful Of Sunshine“ ist der passende Soundtrack des Frühlings und sprüht nur so vor Euphorie.

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Patrice – Nothing Better

Das Frühjahr 2011 steht längst in voller Blüte. Was für Allergiker furchtbar klingt, ist für Liebesjunkies eine großartige Sache. Frühlingsgefühle und Herzchen, wohin das Auge reicht – es braucht keine königliche Hochzeit, um das zu merken. So passt es auch, dass Patrice in „Nothing Better“, der dritten Auskopplung seines fünften Studioalbums „One“, das pure Hochgefühl der Zweisamkeit, die Glücksgefühle des Verliebtseins besingt. Denn eines ist klar: Besser als eine rosarote Brille, das geht einfach nicht.

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Young Legionnaire – Numbers

Als Yourcodenameis:milo um Sänger Paul Mullen 2006 im Rahmen ihres Kollabo-Albums „Print Is Dead Vol. 1“ einen Track mit Gordon Moakes von Bloc Party aufnahmen, konnte wohl kaum jemand ahnen, was Jahre später kommen würde. Yourcodenameis:milo sind Weg vom Fenster, Bloc Party kehren gerade ihrerseits von einer längeren Pause zurück. Zeit genug für Moakes und Mullen (mittlerweile bei The Automatic) als Young Legionnaire ein Album einzuspielen. „Crisis Works“ heißt es, erscheint am 6. Mai und wird von der E-Single „Numbers“ entsprechend behypet.

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Dredg – Chuckles And Mr. Squeezy

Vor Dredg muss man den Hut ziehen. Wie sich das Quartett aus Los Gatos, Kalifornien von ihrem genial durchdachten Indie-Release „Leitmotif“ über die Modern-Prog-Blaupause „El Cielo“ hin zu den deutlich eingängigeren, cleveren Werken „Catch Without Arms“ und „The Parrot, The Pariah, The Delusion“ entwickelt haben, ist durchaus beeindruckend. Wer das letzte Album bereits als zu ‚massenkompatibel‘ empfunden hat, darf es nun mit der Angst zu tun bekommen. Auf „Chuckles And Mr. Squeezy“ zelebrieren Dredg ihre Vision von düsterer Popmusik. Ohne Netz und doppelten Boden.

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Blackmail – Anima Now!

Nach dem großen Nackenschlag und vermeintlichen Aus melden sich Blackmail zurück. Die Trennung von Sänger Aydo Abay am 11. Dezember 2008 hat ein mittleres Erdbeben in der deutschen Rocklandschaft ausgelöst und im Gegenzug neue Musik der (Neben-)Projekte KEN und Scumbucket vorangetrieben. In Mathias Reetz wurde mittlerweile ein Nachfolger gefunden, der auf dem gemeinsamen Einstand „Anima Now!“ – der erste Release über das eigene Label 45 Records – in große Fußstapfen treten muss.

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