Schlagwort: Alternative Country

Yuma Sun – Watch Us Burn

Das Ende der Welt ist nah und Norwegens Yuma Sun haben erneut den perfekten Soundtrack dafür geschrieben. Domesdagrock nennen sie ihren Sound, also apokalyptische Rockmusik für jedermann. Dafür mischen sie Country, Indie, Alternative und ein wenig Post Punk / Dark Wave in einem großen Topf zusammen, getragen von herrlich fatalistischen Lyrics, für die Sänger Jaran immer wieder auf den Sündenfall des Alten Testaments und ähnlich dramatisch-verwegene Topoi zurückgreift. Wer die beiden Vorgänger mochte, wird auch „Watch Us Burn“ lieben. Yuma-Sun-Neulinge schnallen sich besser an.

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Calexico – Edge Of The Sun

In Mexico City fanden Joey Burns und John Convertino eine neue musikalische Heimat für Calexico. Coyocán, eine stille Oase gesäumt von prächtigen Herrschaftshäusern aus der Zeit der spanischen Konquistadoren, inspirierte zu einer Platte, die den bisherigen kreativen Prozess aufbrechen ließ. Fast jeder Song auf „Edge Of The Sun“ entstand mit einem anderen Kollaborationspartner. Das Ergebnis ist angenehm anders und doch typisch Calexico.

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Sons Of Bill – Love And Logic

Hinter den durchaus eigentümlich benannten Sons Of Bill stecken unter anderem die drei Brüder Sam, Abe und James Wilson aus Charlottesville, Virginia. Wessen Söhne sie sind – man kann es sich zusammenreimen. Gemeinsam mit (einem) Seth Green und Todd Wellons lassen sie Alternative Country, eine längst in den Hintergrund gerückte Spielart, gepaart mit einer ordentlichen Portion Roots-Rock aufleben. Ex-Wilco-Drummer und nunmehriger Produzent Ken Coomer meint im neuen Album „Love And Logic“ den kreativen Höhenflug seiner einstigen Band zu hören und könnte damit durchaus recht haben.

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Elliott BROOD – Work And Love

Country und Roots sind, entgegen dem europäischen Empfinden, nicht ausschließlich amerikanische Domänen. Auch in Kanada kann man diesem Sound durchaus etwas abgewinnen. Zu den bekanntesten Szene-Künstlern des Landes zählt das Trio Elliott BROOD aus Toronto, die erst im vergangenen Jahr mit einem Juno Award – dem kanadischen Grammy – für das beste Roots & Traditional-Album des Jahres ausgezeichnet wurden. Für die Arbeiten zum Nachfolger „Work And Love“ zogen sich Casey Laforet, Mark Sasso und Stephen Pitkin in ein Bauernhaus in Bath, Ontario zurück.

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