Schlagwort: Alternative Metal

Life Of Agony

Life Of Agony – The Sound Of Scars

Ein großer personeller Umbruch führt bei Life Of Agony zur Rückbesinnung auf die Anfänge. Drummer und Urgestein Sal Abruscato ist von Bord gegangen und mit ihm verschwinden die düsteren, zwischen Gothic und Grunge pendelnden Einflüsse, die „A Place Where There’s No More Pain“ vor zwei Jahren beflügelten. Mit Neuzugang Veronica Bellino an den Fellen denken Mina Caputo und Mannschaft ihr bahnbrechendes Debütalbum „River Runs Red“ weiter. „The Sound Of Scars“ knüpft musikalisch und lyrisch an das bahnbrechende Werk aus dem Jahr 1993 an.

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Living Colour – Shade

Obwohl ihr letztes Album „The Chair In The Doorway“ bereits stolze acht Jahre auf dem Buckel hat, war es alles andere als still um Living Colour. „Cult Of Personality“ wurde zum Einmarsch-Track für Wrestler- und UFC-Fighter CM Punk, Wrestlemania-Live-Auftritt inklusive. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete man bereits an einer neuen Platte, die nun, mit amtlicher Verspätung, endlich in den Läden steht. Auf „Shade“ arbeiten Living Colour erstmals seit „Stain“ 1993 wieder mit Produzent Andre Betts zusammen und werfen einen ungeschönten, kritischen Blick auf den gesellschaftlichen Status Quo in den USA.

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Franklin Zoo – Red Skies

Dänemark konnte sich in den letzten Jahren als wahre Rock- und Metal-Talenteschmiede etablieren. Bestes Beispiel dafür sind die hierzulande bis dato kaum bekannten Franklin Zoo. Ein Sänger, der an Chris Cornell erinnert, dazu der Sound von Alter Bridge, Mastodon und diversen Post-Grunge-Größen. Zwischen schier unheimlicher Power und rohen Emotionen packt das Quintett nun sein zweites Studioalbum „Red Skies“ aus, das einen heißen Gitarrenherbst einläutet.

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Cherries On A Blacklist – Glorious Days

Alles anders bei Cherries On A Blacklist: Klang das Debüt der Griechen noch nach Stoner mit leichter Alternative-Schlagseite, wagt sich die zum Trio geschrumpfte Band nun in ganz andere Gefilde vor. Diverse Rückschläge wirkten sich nicht nur textlich auf „Glorious Days“ aus, das nun mit Punk Rock, Crossover und metallischen Exkursen durchaus überrascht, inhaltlich dabei düster bleibt und sich mit Suizidgedanken sowie der Ursachensuche befasst. Zu entdecken gibt es verdammt viel, im Positiven wie im Negativen.

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Æges – Weightless

Nur wenige Bands klingen heute noch wie Æges, die stellenweise wie ein Überbleibsel der metallisch angehauchten US-Radio-Rock-Helden um die Jahrtausendwende klingen, nur um im nächsten Moment den Prog- und Art-Gedanken von Dredg und Konsorten hochleben lassen. Mit ihrem dritten Album ist das Quartett aus Kalifornien nun beim Century-Media-Imprint Another Century gelandet. Größeres Publikum, großer Sellout? Nicht mit Æges, nicht mit „Weightless“.

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GEIST – Ausser Kontrolle

In den letzten Jahren waren bei den Kölner Alternative Rock/Metal-Veteranen GEIST personelle Umbauarbeiten angesagt. Gleich drei Mitglieder verabschiedeten sich, und so durfte Fares Rahmun ein komplett neues Lineup zusammenschrauben. Unter anderem durch Mitglieder von Circle Of Grin befeuert, haben Unplugged- und Akustik-Nebenschauplätze wieder Pause. Die 4-Track-EP „Ausser Kontrolle“ ist eine Rückkehr zu alter Stärke.

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Saint Asonia – Saint Asonia

Einige der wichtigsten Protagonisten der letzten US-Alternative-Rock-Dekade (und länger) haben eine neue Heimat gefunden. Hinter Saint Asonia verstecken sich, neben aktuellen und ehemaligen Mitgliedern von Finger Eleven und Dark New Day, Adam Gontier, die einstige Stimme von Three Days Grace, und der gitarrenspielende Hauptsongwriter von Staind, Mike Mushok, dessen Band nach wie vor auf unbestimmte Zeit ruht. Schlicht „Saint Asonia“ betitelt, wird genau das geboten, was man sich angesichts der beteiligten Musiker erwartet: Rock-Hymnen, metallische Untertöne und große Balladen.

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Tomahawk – Stone Letter

Mike Patton, eine der umtriebigsten Gestalten in der Rock- und Metalwelt, kann es einfach nicht lassen. Kaum wird es um die wiedervereinten Faith No More wieder ein wenig ruhiger, von diversen Nebenprojekten und Kollaborationen abgesehen, reaktiviert er Tomahawk, bei denen mittlerweile auch Mr. Bungle- und Fantômas-Bassist Trevor Dunn an Bord ist. „Oddfellows“ heißt ihr erstes Album seit viereinhalb Jahren, das am 1. Februar 2013 erscheinen wird. Einen vergleichsweise gemäßigten Vorgeschmack bietet die Single „Stone Letter“.

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Deftones – Koi No Yokan

Zweieinhalb Jahre nach „Diamond Eyes“ stellen die Deftones bereits einen Nachfolger vor – was, wenn man die Gemütlichkeit der Kalifornier kennt, beinahe utopisch anmutet, ist nun Realität geworden. Für das siebte Studioalbum sperrte sich das Alternative-Metal-Quintett abermals mit Nick Raskulinecz im Studio ein, spielte einfach darauf los und hielt sich sogar an die magische Abgabe-Deadline. Diese einzige auferlegte Regel schadete dem kreativen Fluss keineswegs, ganz im Gegenteil: „Koi No Yokan“ (dt. „Vorahnung / Erwartung der Liebe“) weckt Erinnerungen an das Meisterwerk „White Pony“.

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From Constant Visions – Tristeria

Scheinbar aus dem Nichts tauchten vor zwei Jahren From Constant Visions aus München mit ihrem Debütalbum „Feast With The Beast“ auf und wussten mit ihrem überaus internationalen Sound zwischen Billy Talent, Papa Roach, Metallica, Emil Bulls und 80s-Rock zu begeistern. Seither war man fleißig auf Tour und hat Erfahrung gesammelt – Erfahrung, die sich nun positiv niederschlägt. Ihr neues, durch Crowdfunding finanziertes Album „Tristeria“, für das man bei Bullet Records anheuerte, klingt noch einen Tacken mächtiger, eingängiger und wahnwitziger als sein Vorgänger.

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