Schlagwort: Alternative Rock

Scream Of The Butterfly

Scream Of The Butterfly – The Grand Stadium

Willkommen in der Hochphase des Rock! Scream Of The Butterfly verstehen sich vornehmlich auf Vintage- und Retro-Sounds, die in den 60s und 70s Hochkonjunktur hatten, um gelegentliche Grunge- und Alternative-Konzepte ergänzt. Die erst 2016 gegründeten Berliner bereiten aktuell ihre Tour durch Großbritannien vor und werden mit Sicherheit auch ihre Heimat bald beehren. Im Gepäck haben sie „The Grand Stadium“, ihr bereits drittes Album. Von Richard Behrens (Live-Sound-Engineer von Kadavar) gemixt, wartet eine wuchtige und zugleich eingängige, vielschichtige Zeitreise auf Freunde klassischer Töne.

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Twin Dive

Twin Dive – Lavish Material

Grunge ist noch lange nicht tot, aktuell in Dänemark gut nachzuhören. Twin Dive begannen 2018 als Duo, das sich der ruppigen Seite des 90s-Sounds mit Lo-Fi- und Noise-Unterstützung verschrieb. Sänger und Gitarrist Robert Jancevic frontet das Projekt aktuell alleine, wiewohl er eine komplette Band hinter sich weiß. In den vergangenen Jahren erschienen immer wieder Songs, vor allem mit seinem musikalischen Partner Ragnar Gudmundsson, nun gibt es sogar ein ganzes Album. „Lavish Material“ fasst ältere und neue Tracks auf herrlich ruppige Weise zusammen.

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Pabst

Pabst – Crushed By The Weight Of The World

Sicherlich nicht katholischer, aber um Welten attraktiver: Pabst melden sich zurück. Die Berliner veröffentlichen ihre Platten im lockeren Zwei-Jahres-Rhythmus und tauchen dabei tief in die ruppigen, eingängigen und dreckigen Rock-Seiten der 90er und frühen 00er-Jahre ein. Sauber, schroff und sehenden Auges dem Untergang entgegen: Ihr drittes Album nennen sie „Crushed By The Weight Of The World“, und der Name ist mit Sicherheit Programm. Zwischen Selbstironie, Resignation und beißender Wut setzen sie sich mit einer prä-apokalyptischen Welt auseinander, die kurz vor dem wohl unvermeidbaren Zusammenbruch steht.

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Me On Monday

Me On Monday – Far From Over

Harte Arbeit macht sich bezahlt, davon können Me On Monday gleich zwölf Lieder singen. Die Leipziger veröffentlichten mitten in der Pandemie ihre starke zweite EP „Lonely Satellite“ und wollten noch mehr. So verschanzten sie sich knapp zwei Wochen in einem abgeschiedenen Haus an der Ostsee, um aus 30 Songideen ein Album zu basteln, das schließlich mit kräftig Rückenwind aufgenommen und per Crowdfunding finanziert wurde. „Far From Over“, das Debüt auf voller Länge, darf als Kampfansage verstanden werden, und ringt dem durchaus poppigen Punk der Band weitere spannende Facetten ab.

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The Dangerous Summer

The Dangerous Summer – Coming Home

Seit dem Comeback vor fünf Jahren zeigen sich The Dangerous Summer um Gründungsmitglied und Sänger AJ Perdomo sowie Langzeit-Mitstreiter Matt Kennedy in Bestform. Mittlerweile wieder im Band-Line-up unterwegs, scheinen sie musikalisch und menschlich von jeglichen Widrigkeiten unbeeindruckt und behielten ihren Kurs bei. „Coming Home“, das mittlerweile siebte Album und dritte Post-Comeback-Werk, beschreibt das Gefühl, endlich wieder zusammen Musik zu machen und dabei vertraute Klänge – Alternative Rock, Emo und eine Prise Pop-Punk – zu kultivieren.

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Pilot To Gunner

Pilot To Gunner – Hail Hallucinator

Zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt melden sich Pilot To Gunner mit einem Gruß aus dem Studio. Eigentlich war kein Album geplant – man schrieb ab und an Songs, spielte ein paar Gigs und widmete sich anderen Schauplätzen, zuletzt unter anderem Death Cults. Lockdown und Isolation beflügelten hingegen; laut Band gehörte der Songwriting-Prozess zu den wenigen schönen Dingen in diesen langen Monaten. Man verließ sich auf ein bewährtes Team, wiewohl die Rhythmusabteilung erstmals auf Platte zu hören ist. „Hail Hallucinator“ wirft einmal mehr mit Indie, Alternative und etwas Post-Hardcore um sich.

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Entropy

Entropy – Death Spell

Ihr erstes Album war ein kleiner Leckerbissen, nun wird nachgelegt: Entropy debütierten vor zwei Jahren auf „Liminal“ mehr als erfolgreich mit ihrem nostalgischen und doch fest im Hier und Jetzt verankerten Sound. Irgendwo zwischen Indie, Alternative, Noise, Punk und Shoegaze steckte Hans Frese sein Territorium ab und ließ die Emo-Vergangenheit zumindest teilweise hinter sich. Nun folgt eine kleine EP hinterher, welche letzte metallische Untertöne austreibt und sich dem vollkommenen Schwelgen hingibt. „Death Spell“ tankt sich in drei Kapiteln durch die (frühen) 90er.

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Cadet Carter

Cadet Carter – Anthems For The Weak

Und sie wachsen weiter: „Perceptions“ katapulierte Cadet Carter in die iTunes-Download-Charts sowie ins Vorprogramm von Basement und Touché Amoré. Auf diesen Lorbeeren könnten sich die Wahl-Münchener natürlich prima ausruhen, tun sie aber – selbstverständlich – nicht. Stattdessen suchen sie mit ihrem Emo-Punk neue Wege der Nachdenklichkeit, um mit der eigenen Vergangenheit sowie mit einer ungewissen Zukunft zurande zu kommen. „Anthems For The Weak“ bemüht sich um den Mut der Verzweiflung und Zweckoptimismus mitten in der Ungewissheit.

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Greg Puciato

Greg Puciato – Mirrorcell

Seit dem Ende der legendären Mathcore-Pioniere The Dillinger Escape Plan zeigt sich Greg Puciato schwer beschäftigt. Neben den Supergroups The Black Queen und Killer Be Killed begleitet er aktuell Jerry Cantrell (Alice In Chains) auf Tour, nachdem er bereits auf dessen Soloalbum mitwirken durfte. Zudem nimmt der Charakterkopf selbst Musik auf. Auf das vielschichtige wie unvorhersehbare „Child Soldier: Creator Of God“ folgt nun „Mirrorcell“, das den eingeschlagenen Weg – vertrautes Chaos trifft auf dicken Rock, elektronisch befeuerten Pop und kauzige Auslotung der eigenen Grenzen – mit wachsender Begeisterung fortsetzt.

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Ghost Woman

Ghost Woman – Ghost Woman

Als Teil von Michael Raults Tross tourte Evan John Uschenko mit allerlei Granden, darunter Jacco Gardner und King Gizzard & The Lizard Wizard. Irgendwann reifte der Wunsch, selbst etwas zu basteln, und Ghost Woman waren geboren. Herzschmerz und falsche Erwartungen begleitet seine Band, die sich nach einigen Rückschlagen – ein Proberaumfeuer zerstörte einen Teil des Equipments, andere Gitarren und Verstärker wurden aus dem verschlossenen Van geklaut – nun musikalischen Schlagzeilen widmen. Auf die ausverkaufte 7″-Single „Lost Echo“ folgt das erste Album, schlicht „Ghost Woman“ betitelt.

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