Schlagwort: Alternative Rock

Placebo – Too Many Friends

Nach dem großen Erfolg von „Battle For The Sun“ und der erfolgreichen Integration von Schlagzeuger Steve Forrest wagen Placebo den nächsten General-Angriff. Bereits im Rahmen der Tour zu ihrem letzten Album gaben die Briten zu Protokoll, an einem neuen Album zu arbeiten. Der letztjährige Happen „B3EP“ wurde erfolgreich verdaut, am 13. September erscheint ihre siebte Studioplatte „Loud Like Love“. Liebe ist für alle da, wird lautstark gefeiert und doch mit einem gewissen Understatement angeteasert: „Too Many Friends“ erscheint drei Wochen vorab als limitierte 2-Track-Single.

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Slut – Alienation

Fünf Jahre ist es bereits her, das letzte reguläre Slut-Studioalbum „StillNo1“. In der Zwischenzeit tourte man mit Autorin Juli Zeh und nahm das dazugehörige Album „Corpus Delicti“ auf. Ebenso verlagerte man sämtliche Operationen von Ingolstadt nach München. Für die neue Platte entschied man sich für ein Team bestehend aus allen fünf Produzenten, mit denen man bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet hatte. Viele Köche verderben keineswegs den Brei, wie „Alienation“ zeigt.

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Crash Of Rhinos – Knots

Sie wollten ein Album aufnehmen, das nach einer Kollision von Nirvanas „In Utero“ und „The Colour And The Shape“, dem Durchbruchsalbum der Foo Fighters, klingt. Was sich dezent verrückt anhört, beeindruckte Rob Whiteley keinesfalls. Gemeinsam mit dem Quintett Crash Of Rhinos aus dem britischen Derby nahm er einen Nachfolger zu „Distal“, ihrem Debüt aus dem Jahr 2010, in einer Lagerhalle in Liverpool auf. Über das Glücken dieser Mission lässt sich vortrefflich streiten. Unabhängig davon ist „Knots“ eine starke Platte mit passendem Titel geworden.

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Seasfire – Oh..Lucifer

In Bristol wird gelärmt, doch kaum einer bekommt es mit. Seasfire haben in ihrer britischen Heimat bereits zahlreiche Singles und EPs veröffentlicht – ein Album ist noch ausständig -, von denen es bislang einzig der Post-Popstep-Track „Heartbeat“ nach Deutschland geschafft hat. Das ist jedoch noch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, denn endlich wird nachgelegt. „Oh..Lucifer“ hat nur bedingt mit seinem Vorgänger zu tun und sieht das Quartett ihre Gitarren stärker in den Vordergrund rücken.

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Editors – A Ton Of Love

Als Spätfolge des Post-Punk-Revivals machten die Editors aus dem britischen Birmingham 2005 mit ihrem Debütalbum „The Back Room“ erstmals von sich reden. Mit einer kleinen Verzögerung erreichte man schließlich auch den deutschen Markt, das bis dato letzte Album „In This Light And On This Evening“ schaffte es 2009 sogar in die Top 10. Das Warten auf einen Nachfolger ist nun vorbei, denn knapp vier Jahre später steht – unterbrochen von einem 7CD-Boxset, dem Ausstieg von Chris Urbanowicz und der Hinzunahme von gleich zwei neuen Mitgliedern – „The Weight Of Your Love“ in den Startlöchern. Romantik gibt es bereits zwei Wochen vorab mit der E-Single „A Ton Of Love“.

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Jimmy Eat World – Damage

Wie eine gut geölte Maschine machen Jimmy Eat World weiter und weiter und weiter. Egal, ob man sich gerade poppig-zugänglich gab oder College-Rock widmete – die Emo-Vorreiter riskieren seit ihrem Durchbruch mit der Single „Lucky Denver Mint“ keinen Blick zurück. Ihr bereits achtes Album nahm das Quartett aus Mesa, Arizona ohne Plattenvertrag auf. Ein weltweiter Partner – einmal mehr mit Major-Hintergrund – wurde vor wenigen Monaten gefunden, „Damage“ steht nun in den Startlöchern und zeigt, gerade inhaltlich, einen etwas erwachseneren Jim Adkins.

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The Jury And The Saints – Freedom Fighter

Warum der Blick über den Tellerrand für The Jury And The Saints zwar im Vorbeigehen gelingt, doch man in Europa noch nicht viel von ihnen gesehen geschweige denn gehört hat, erklärt sich durch ihre Heimat. Neuseeland ist Filmland. Nur einzelne Bands wie The Naked and Famous oder Kerretta wagten in vergangenen Jahren den Sprung. Dass der Horizont des Punk/Alternative-Rock in Kürze erweitert werden darf, verspricht ein frisch unterzeichneter Plattenvertrag – und das Debüt des Trios im Matrosen-Look: „Freedom Fighter“.

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Peace – Follow Baby

Rockmusik muss mal wieder gerettet werden von neuen Hoffnungsträgern, die unter Umständen nach einem Album wieder in der Versenkung verschwinden. Was zynisch, womöglich auch bitter klingt, wurde in der Vergangenheit in zahlreichen Fällen Realität, soll Peace allerdings nicht passieren. Das britische Quartett aus Worcester wurde bereits von der BBC und dem NME abgefeiert, hat zahlreiche Gigs in prominenter Platzierung hinter sich und veröffentlicht nun das Debütalbum „In Love“. Gleichzeitig damit erscheint „Follow Baby“, nach „Wraith“ die bereits zweite Single der Friedliebenden.

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OK KID – Stadt ohne Meer

Vor zwei Jahren veröffentlichte das ehemalige HipHop-Projekt Jona:S seine zweite EP „Grau“, mit der man langsam aber sicher zu Popmusik fand, verpackt als eine Art elektronische Antwort auf Clueso. Seither wurde aus dem Quintett ein Trio, man fand in OK KID einen neuen Namen (angelehnt an die Radiohead-Alben „OK Computer“ und „Kid A“, die beiden ‚Kompromissplatten‘ der verbliebenen Mitglieder) und scheint musikalisch endgültig angekommen zu sein. Erste Auskopplung aus dem am 5. April erscheinenden, eponymen Debütalbum ist „Stadt ohne Meer“.

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Sound City – Real To Reel

Im vergangenen Jahr kaufte Dave Grohl das Neve 8028-Mischpult der Sound City Studios, ein Prunkstück analogen Studio-Equipments, auf dem unter anderem Neil Young, Fleetwood Mac, Metallica, Guns N‘ Roses, Rage Against The Machine, Slipknot, Nine Inch Nails und viele mehr aufnahmen. Grohl selbst spielte in besagten Studios das legendäre Nirvana-Album „Nevermind“ ein und beschloss, der Geschichte dieser legendären Institution auf den Grund zu gehen. Ergebnis ist sein Regie-Debüt „Sound City“, mit guten Kritiken überhäuft. Für den dazugehörigen Soundtrack jammte Grohl mit diversen Musikern, die eine Verbindung zu den Studios haben, wodurch es zu spannenden und durchaus ungewöhnlichen Kollaborationen kam.

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