Schlagwort: Emo

Blue October – Any Man In America

Auch wenn Blue October mit ihrem letzten Album „Approaching Normal“ endlich einen Fuß in die europäische Rock-Tür bekamen, haben zuletzt Schlagzeilen über das turbulente Privatleben von Frontmann Justin Furstenfeld das musikalische Geschehen überschattet. Nach einem Zwischenfall an einem Flughafen wurde bei ihm eine manisch-depressive Erkrankung diagnostiziert. Obendrein hatte ihn seine Ex-Frau auf Tour hintergangen, woraufhin ein langer, erbitterter Streit um das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter folgte. All diese Lasten und Täler haben Furstenfeld und Band auf „Any Man In America“ vertont, das mit einigen musikalischen Überraschungen aufwartet.

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Architects – The Here And Now

Hier ist die große Herausforderung: Nach drei brutalen und faszinierenden Album zwischen Mathcore, Metalcore und Punk-Esprit wollen sich Architects aus Großbritannien verändern. „The Here And Now“ ist ihre „erste positive Scheibe“ und wagt eine dezente Neuausrichtung. Mehr Melodie, mehr Rock und damit auch, man muss das böse Wort in den Mund nehmen, und mehr Mainstream hinterlassen einen zwiespältigen Eindruck.

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My Chemical Romance – Danger Days: The True Lives Of The Fabulous Killjoys

Bleibt alles andere: „The Black Parade“ ist passé, die Düsternis vergessen. My Chemical Romance versuchen sich freizuschwimmen und haben dafür erst einmal ein komplettes Album eingestampft. „Danger Days: The True Lives Of The Fabulous Killjoys“ wirkt knallbunt und flirrt mit Comic-Attitüde durch die Musiklandschaft. Superhelden-Faible und Zukunftsmusik statt Uniformen und Bleichgesicht-Optik? Passt schon…

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Stupe-iT – Shadows Of A Lifetime

Geschichten begleiten uns unser ganzes Leben lang. Als Kind liebt man Märchen, hangelt sich später durch Fiktion in Buchform und genießt es, wenn jemand einen Schwank aus seinem Leben zum Besten gibt. Stupe-iT haben ebenfalls eine Geschichte zu erzählen. Ihr Debüt „Shadows Of A Lifetime“ handelt von Liebe, Freundschaft, Drogen, Depression und den Schattenseiten des Lebens.

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Cobra Starship feat. Leighton Meester – Good Girls Go Bad

Der Erfolg von Cobra Starship schien sich auf die Staaten zu beschränken – bis jetzt. Der krude Synthi-Pop-Punk mit Emo-Schlagseite breitet sich aus dank einem Song – „Good Girls Go Bad“. Top 10 in den USA mit Gossip Girl Leighton Meester als Gaststar. Ein potentieller Hit in Deutschland, der auch das Album „Hot Mess“ den Zugang zu höheren Chartregionen ebnen soll.

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Atreyu – Congregation Of The Damned

Eigentlich schienen Atreyu den harten Klängen abgeschworen zu haben. Zu deutlich waren sie mit ihrem letzten Album „Lead Sails Paper Anchor“ im melodischen Rock-Sektor verankert, zu weit schien der Weg zurück zu Shouts und Riff-Breitseiten. Und jetzt das: „Congregation Of The Damned“ wagt die Rückkehr zu Hardcore und Screamo, ohne dabei gänzlich auf die jüngst gewonnene Rock-Energie zu verzichten.

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