Schlagwort: Emo

Real Friends – Composure

Mit einem Strauß voller Pop-Punk-Hymnen, begleitet von bittersüßem Emo-Überzug, gelang Real Friends der Sprung in die amerikanischen Album-Charts. Und das gleich zweimal, denn ihre ersten beiden Alben verkauften sich sehr ordentlich. Hierzulande hat man vom Quintett aus Chicago noch relativ wenig Notiz genommen. Ob sich das mit ihrem Drittling ändern wird? „Composure“ strickt die bewährte Formel unverschämt eingängig weiter.

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Moving The Mess – High Wired

Oft kommen die schönsten Überraschungen ganz unerwartet: Eine Band wie Moving The Mess hatte man, zumindest außerhalb Berlins, bis dato kaum auf der Rechnung, und doch kann das Quintett bereits auf 15 Jahre Banderfahrung zurückblicken. Die Punk-Rocker aus der Hauptstadt teilten sich die Bühne unter anderem schon mit Alkaline Trio und The Dirty Nil, erinnern musikalisch stellenweise jedoch an eine andere Berliner Größe. „High Wired“ ist ihr Debütalbum.

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Black Foxxes – Reiði

Erst vor vier Jahren gegründet, gingen Black Foxxes mit ihrem Debütalbum „I’m Not Well“ binnen kürzester Zeit durch die Decke. Ihr emotional aufgeladener Alternative Rock, unter anderem vom Gesundheitszustand von Frontmann Mark Holley beeinflusst (der Brite leidet an Morbus Chron), kratzte und harmonisierte sich zu Radio-Airplay, gut besuchten Tourneen und Festival-Gigs. Vor den Aufnahmen zum Nachfolger reiste er nach Island, um sich frische Inspiration zu holen. Mit „Reiði“ (dt. „Wut“) trägt die Platte sogar einen isländischen Titel.

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Ducking Punches – Alamort

Dass Ducking Punches einst ihre ersten Gehversuche als Solo-Acoustic-Projekt unternahmen, scheint angesichts des heutigen musikalischen Dickichts kaum vorstellbar. Frontmann Dan Allen erweiterte seine Spielwiese um ein komplettes Band-Line-up und widmet sich einem Mix aus Punk, Rock und Folk. Auf „Alamort“ verarbeitet er nun überaus persönliche Themen und steigt schon mal in seelische Abgründe hinab. Entsprechend wuchtig und emotional aufgeladen präsentieren sich die neuen Songs.

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Blis. – No One Loves You

Eine Band wie Blis. sieht man nicht alle Tage. Vor fünf Jahren gegründet, arbeitete das Quartett aus Atlanta, Georgia derer drei fieberhaft an ihrem ersten Album. Entsprechend musikalisch und textlich breit gefasst, präsentiert sich besagtes „No One Loves You“ nun. Frontmann Aaron Gossett verarbeitet die verschiedensten Gefühlslagen, begleitet von einem furiosen Mix an Alternative- Rock-, Emo-, Noise- und College-Sounds.

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For Them All – Thoughts

For Them All bringen nicht nur einen Strauß Blumen mit, sondern eine Reihe sympathischer Songs obendrein. Das Trio aus dem Raum Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz gibt es bereits seit vier Jahren, zwischendurch wurde der Hocker hinterm Schlagzeug neu besetzt. Musikalisch irgendwo zwischen Punk, College Rock, Emo und Alternative angesiedelt, erscheint die zweite EP „Thoughts“ nun bei Midsummer Records.

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Lirr. – God’s On Our Side; Welcome To The Jungle

Zwei Mammutsongs, ein großes Hallo: Lirr. debütierten vergangenes Jahr gar grandios mit der 12″ „Ritual“ und gingen unter anderem mit Turbostaat auf Tour. Der wuchtige und doch herrlich eingängige Mix aus Post-Hardcore, Emo und Screamo rief sogar, etwas uncharakteristisch, das Grand Hotel van Cleef auf den Plan. Hier erscheint nun das Debütalbum mit dem kuriosen Titel „God’s On Our Side; Welcome To The Jungle“ und einem noch kurioseren musikalischen Mix.

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Captain, We’re Sinking – The King Of No Man

In Zeiten wie diesen kann man nicht genug aufmunternde Songs hören. Wer unbedingt positive Vibes braucht, sollte sich jetzt besser die Ohren zuhalten. Captain, We’re Sinking behandeln seit über einem Jahrzehnten die Probleme des Alltags, und diese Probleme sind, gemeinsam mit der Band, erwachsen geworden. „The King Of No Man“ geht auf Sinnsuche zwischen Punk und Emo, und packt Singalongs neben manische Dissonanzen.

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Free Throw – Bear Your Mind

Free Throw legen nach. Fünf Jahre nach Bandgründung ist das Quintett aus Nashville, Tennessee drauf und dran, sich als Experten für emotional aufwühlenden Punk Rock mit Pop-Untertönen zu etablieren. Nebenbei packen die US-Amerikaner zig Pokémon-Referenzen in ihre Songs und Songtitel, greifen aber ebenso ernste Themen an. Das neue Album „Bear Your Mind“ entwickelt sich schnell zur aufreibenden Tour de Force.

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The Winter Passing – Double Exposure

Ihr Debütalbum mag zwar nur eineinhalb Jahre auf dem Buckel haben, doch für The Winter Passing war das genug Zeit, um sich etwas umzuorientieren. „A Different Space Of Mind“ brachte das irische Quartett um die Geschwister Kate und Rob Flynn unter anderem auf gemeinsame Bühnen mit Touché Amoré und Balance And Composure. Nun, mit einem neuen Label im Hintergrund, erfährt der Indie-Emo-Mix eine verfeinerte, schroffere Ausrichtung. Die EP „Double Exposure“ zeigt, wo es künftig langgeht.

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