Schlagwort: Indie Pop

Retro Stefson – Kimbabwe

Wer bei isländischer Musik immer noch an die beschaulich magischen Klanglandschaften von Sigur Rós denkt, wird bei Retro Stefson tellergroße Augen machen. Die sieben Youngsters (Durchschnittsalter: 20 Jahre) würzen ihren tanzbaren Indie-Pop mit lupenreinen Afrobeat-Einflüssen Marke Fela Kuti und einer kräftigen Dosis Prog Rock. Klingt komisch, funktioniert aber hervorragend. Mit ihrem zweiten Album „Kimbabwe“ debütieren sie nun auch in Deutschland überaus stark, Sommerhit und Retrospektive inklusive.

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The Life Between – Underneath The Snow

Welcher Musikrichtung wird wohl jemand frönen, der in erster Linie mit den berühmten Werken klassischer Komponisten großgeworden ist? Antwort: Natürlich der reinrassigen Popmusik. Zumindest im Falle des aus Österreich stammenden Wahlhamburgers Michael Zlanabitnig geht diese Regel voll auf. Gemeinsam mit seiner Band The Life Between widmet er sich ganz der zu gleichen Teilen eingängigen wie gefühlsbetonten Popmusik. Inzwischen hat das Quartett bereits ein beachtenswertes, „Colours Of Your Choice“ betiteltes und von Wolfgang Stach produziertes Debutalbum veröffentlicht. Aus diesem Werk wird mit „Underneath The Snow“ nun schon die zweite Single ausgekoppelt.

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Clare Maguire – The Last Dance

Wie schon bei einigen Künstlern zuvor, beispielsweise Colbie Caillat, begann Clares Maguires musikalische Laufbahn damit, dass sie ihre Musik bei Myspace und LastFM der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellte. Nach und nach wurden die Musiklabels auf die Britin aufmerksam und ein Vertrag bei Polydor ließ dann auch nicht mehr lange auf sich warten. Bisheriger Höhepunkt ihrer Karriere stellt die „Sound of 2011“-Einschätzung der BBC dar, bei welcher Clare Maguire als fünftwichtigster Newcomer des Jahres gelistet wurde.

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Retro Stefson – Kimba

Wer bei isländischer Musik immer noch an die beschaulich magischen Klanglandschaften von Sigur Rós denkt, wird bei Retro Stefson tellergroße Augen machen. Die sieben Youngsters (Durchschnittsalter: 20 Jahre) würzen ihren tanzbaren Indie-Pop mit lupenreinen Afrobeat-Einflüssen Marke Fela Kuti. Klingt komisch, funktioniert aber hervorragend. Als ersten Appetizer für das bereits zweite Album „Kimbabwe“ – das Debüt „Montaña“ ist hierzulande nur digital erhältlich – dient die E-Single „Kimba“, der etwas andere Sommerbote und Yeah! Club-Favorit.

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The View – Bread And Circuses

Schon die römischen Kaiser wussten ihr Volk bei Laune zu halten. Brot und Spiele waren ab 100 Jahre Anno Domini ein probates Mittel gegen Verdrossenheit. The View betreiben ebenfalls Massen-Unterhaltung, welche die vier Schotten zumindest im Vereinigten Königreich schon anziehen, aber unter ganz anderen Vorzeichen: unverbrauchte Leidenschaft ist das Brot, stimmiger Indie Rock die Butter, beides zusammen ihr Spiel auf „Bread And Circuses“.

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Papercuts – Fading Parade

Popmusik – ein weit gestreckter Begriff, gerne für Radio-Gleichklang missbraucht, viel zu oft missverstanden. Sub Pop – ein geschichtsträchtiges Label, das wie kaum ein anderes für hervorragende Qualität über Jahre hinweg steht. Die Schnittmenge dieser beiden Pole ergibt „Fading Parade“, das fünfte Papercuts-Album, auf dem Jason Robert Quever erneut die Schönheit des Moments in zeitlose Melodien packt.

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The Domino State – We Must Not Shut Ourselves Away

Man vermenge den typischen Postpunk-Sound mit einer Fülle an Coldplay-Zitaten und einigen modernen Alternative-Elementen, und lande prompt im Vorprogramm von Bands wie Coldplay und M83. So oder so ähnlich ging es der britischen Newcomer-Band The Domino State nach Veröffentlichung ihrer Debütsingle „Iron Mask“ im Jahr 2007. Seitdem ist viel Zeit ins Land gegangen und in ihrer Heimat hat die Band längst weitere Singles und ein Album veröffentlicht. Eine dieser Singles, nämlich „We Must Not Shut Ourselves Away“, wird diese Tage nun auch in Deutschland veröffentlicht.

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Morning Boy – We Won’t Crush

Sympathisch von vorne bis hinten – so in etwa lässt sich „We Won’t Crush“, das Debütalbum des Frankfurter Quartetts Morning Boy zusammenfassen. Mit einer wohlklingenden Indie-Pop-Melange und einer Dringlichkeit zwischen den Britischen Inseln und dem europäischen Festland war bereits ihre EP „For Us, The Drifters. For Them, The Bench.“ ausgestattet – die logische Fortsetzung punktet ebenso.

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This Is The Arrival – This Is The Arrival

Ron Flieger hat momentan einen Lauf. Mit Dienje hat er ein kleines aber feines Label für sympathische musikalische Entdeckungsreisen gegründet, war solo amtlich unterwegs und konnte zuletzt mit Chau Chat punkten. Nun hat der die junge Münchener Band This Is The Arrival gesignt und produziert, die nur zwei Jahre nach Gründung ihr Debüt „This Is The Arrival“ am Start hat. Inhalt: Indie Pop, ein tanzbarer Blick über den Tellerrand und viel Fernweh.

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