Schlagwort: Indie Pop/Rock

Artificial Brothers – Make Our Hearts Sway

Schon wieder Dänemark, schon wieder faszinierende Musik. Es ist eine scheinbar unendliche Geschichte mit den hochgradig talentierten Musikern aus dem hohen Norden, die, wie in Wellen, immer und immer wieder gen Deutschland schwappen. Dieses Mal sind Artificial Brothers dran, ein Quintett aus Thisted, das sich „in einem düster-melancholischen Parallel-Universum inmitten der Grenzen des Alternative-Rock“ bewegt, wie es der beigepackte Pressetext so wunderbar auf den Punkt bringt. Für das Debütalbum „Make Our Hearts Sway“ verschanzte man sich im Vorjahr für ein halbes Jahr auf einem Bauernhof irgendwo im Nirgendwo. Die zehn Songs belegen, dass sich diese zurückgezogene Arbeitsweise gelohnt hat.

Weiterlesen

Animal Kingdom – The Looking Away

TV-Unterstützung, ein wenig internationale Hype-Presse und ein Haufen guter Songs – besser könnten die Vorzeichen für das Debütalbum von Animal Kingdom kaum sein. Gut, eine Chart-Platzierung für die heftig beworbene, unheimlich sympathische Spätsommer-Single „Strange Attractor“ wäre nett gewesen, aber auch ohne ein derartiges Erfolgserlebnis wissen sich die drei Briten zu behaupten. Im weitläufigen Indie Pop/Rock-Feld beackern sie ein breites Feld, wurden unter anderem mit M83, Keane und Coldplay verglichen. Dass an diesem durchaus prominenten Namedropping etwas dran ist, beweist ihr zweites Album „The Looking Away“, das nun auch in Deutschland erscheint.

Weiterlesen

The Features – Another One

Als die Kings Of Leon 2009 ihr eigenes Label Serpents And Snakes gründeten, holten sie The Features als erste Band an Bord. Das Quartett aus Sparta, Tennessee, besteht bereits seit 1994, veröffentlichte vor acht Jahren sein Debütalbum „Exhibit A“ und tauchte danach wieder ein wenig unter. Dabei sind die verspielten Indie Rock-Songs mit Pop-Schlagseite eigentlich wie gemacht für Clubs und Festivalbühnen rund um die Welt, was besagte prominente Kollegen auch erkannten. „Wilderness“, ihr im vergangenen Jahr erschienenes drittes Album, erscheint am 14. September hierzulande immerhin digital. Zeitgleich damit wird der Albumtrack „Another One“ als Download-Single ausgekoppelt.

Weiterlesen

Animal Kingdom – Strange Attractor

Während sich der Sommer ein letztes Mal aufbäumt, geht die bereits bestens bekannte Formel aus entspannten Pop/Rock-Klängen aus der Indie-Ecke und TV-Signature-Promotion ein weiteres Mal auf. Nach Walk The Moon sind nun Animal Kingdom dran. Das Trio aus dem Norden Londons veröffentlicht am 14. September sein zweites Album „The Looking Away“, das in der Heimat durchaus euphorisch aufgenommen wurde. Darauf enthalten ist auch besagter Trailer-Liebling „Strange Attractor“, der zumindest digital erscheint, wohl auch dank der guten Klickzahlen auf diversen Videoportalen.

Weiterlesen

Walk The Moon – Walk The Moon

Da ist es schon, das neue Indie-Album für einen langen Sommer, der immer noch verzweifelt versucht, die Kurve zu bekommen. Dafür verantwortlich: Walk The Moon, ein Indie Pop/Rock-Quartett aus Cincinnati, Ohio, das sich bereits seit College-Zeiten kennt und durch erste Releases in Eigenregie zu nationalem Erfolg kam, unter anderem durch ihr Debütalbum „I Want! I Want!“ und die Single „Anna Sun“, für die sich Frontmann Nicholas Petricca den Namen seiner Professorin ausborgte. Mittlerweile haben die US-Amerikaner einen Major-Vertrag in der Tasche und präsentieren ihren internationalen Erstling, schlicht und ergreifend „Walk The Moon“ betitelt.

Weiterlesen

Walk The Moon – Anna Sun

Die Suche nach der Sommer-Schönheit geht weiter. Gerade im etwas alternativeren Bereich drängen sich eine Menge Kandidaten auf, unter anderem M83, Passion Pit, Crocodiles und Reverend And The Makers. Vorne mit dabei: Walk The Moon, ein Indie Pop/Rock-Quartett aus Cincinnati, Ohio, das sich bereits seit College-Zeiten kennt und durch erste Releases in Eigenregie zu nationalem Erfolg kam, unter anderem durch ihr Debütalbum „I Want! I Want!“ und die Single „Anna Sun“, für die sich Frontmann Nicholas Petricca den Namen seiner Professorin ausborgte. Besagter Song bekommt nun auch einen digitalen Deutschland-Release, um den in zwei Wochen erscheinenden Major-Einstand „Walk The Moon“ entsprechend anzukündigen.

Weiterlesen

Reverend And The Makers – @Reverend_Makers

Als Northern-Pop-Pate peitscht John McClure seine Reverend And The Makers seit 2007 zu Höchstleistungen an. Die beiden Alben „The State Of Things“ (inklusive dem Indie-Hit „Heavyweight Champion Of The World“) und „A French Kiss In The Chaos“ überzeugten qualitativ, hierzulande reichte es jedoch nicht für höhere Weihen. McClure, eine imposante, wortgewaltige, hochgradig intelligente Erscheinung, tobte sich in der Zwischenzeit mit Reverend Sound System aus, ist nun wieder zurück bei seiner Hauptband und wirft mit „@Reverend_Makers“ so mir nichts, dir nichts das bislang beste Alben der Briten in das weite Rund des kommerziellen Haifischbeckens.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?