Schlagwort: Indie Pop/Rock

The Night Café

The Night Café – 0151

Es gibt viele gute Gründe, Hausaufgaben zu verschmähen. Ganz vorne mit dabei: eine Band gründen. Zumindest taten dies Sean, Josh, Arran und Carl aus Liverpool. Seit ein paar Jahren sind sie als The Night Café unterwegs, veröffentlichten einige spannende Singles und Kleinformate, und gelten als nächstes großes Indie-Ding. Ihr Debütalbum „0151“ vereint nun altes und neues Material auf stattlichen 63 Minuten Spielzeit. Ob das zu viel des Guten ist?

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Carnival Youth

Carnival Youth – Good Luck

Wenn es um baltische Indie-Bands geht, steht der Name Carnival Youth in der Regel weit vorne. Das Trio aus Lettland konnte sich außerhalb der Heimat eine Art Kult-Gefolge erspielen dank drei spannender Platten und ausreichenden Tour- sowie Festival-Aktivitäten am ganzen Kontinent. Für „Good Luck“ konnten sie unter anderem Grammy-Gewinner Nicolas Vernhes ans Mischpult locken, das Mastering übernahm mit Greg Calbi ein weiteres musikalisches Idol. Im vergangenen Sommer im brasilianischen Sao Paulo aufgenommen, klingt diese vierte Platte irgendwie anders, letztlich aber auch nicht.

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Sail By Summer

Sail By Summer – Casual Heaven

Etwas ältere Indie- und Alternative-Hörer erinnern sich vielleicht noch an Poor Rich Ones, Norwegens Antwort auf Radiohead. Die Band veröffentlichte zwischen 1996 und 2001 mehrere Alben, kurz danach war Schluss. Frontmann William Hut machte zunächst solo weiter, hat nun aber ein neues Projekt am Start. Gemeinsam mit dem dänischen Keyboarder Jens Kristian rief er Sail By Summer ins Leben, ein Indie-Pop/Rock-Projekt mit Synth- und Math-Schlagseite. Ihr Einstand „Casual Heaven“ könnte kaum bezaubernder und melancholischer sein.

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Young Guv

Young Guv – GUV I

Fucked Up. Yacht Club. No Warning. Ben Cook ist überall und nirgendwo, meist recht lärmend unterwegs. Wenn seine diversen Bands Pause machen, widmet sich der Kanadier seiner Solo-Spielwiese Young Guv. Dieses deutlich poppigere Projekt erinnert ein wenig an die Beatles und die Kinks oder, wenn man es eine Spur moderner mag, Oasis und Supergrass. Auf „GUV I“ widmet er sich nun sonnigen Tönen in aller Kürze.

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Imperial Teen

Imperial Teen – Now We Are Timeless

Wenn Roddy Bottum nicht gerade für Faith No More in die Tasten haut, agiert er als Frontmann von Imperial Teen, und das zuletzt eher selten. Stolze sieben Jahre sind seit dem Release von „Feel The Sound“ vergangen, ganze 23 Jahre seit dem Debütalbum. Als Indie-Pop-Institution der etwas unorthodoxen Art hat das Quartett aber nach wie vor einiges zu sagen. „Now We Are Timeless“ holt sich einen Eisberg aufs Cover und deutet einen von vielen Widersprüchen an.

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Local Store

Local Store – Magpie And The Moon

Vergangenes Jahr wurde das norwegische Rock-Urgestein Bjørn Klakegg 60. Neben seiner Tätigkeit bei der Prog-Band Needlepoint sowie diversen Session- und Live-Musiker-Tätigkeiten ist der Jazz-Gitarrist vor allem als Musiklehrer tätig. Die Ideen seines Schülers Mattias Krohn Nielsen (Beezewax) gefielen ihm so gut, dass Klakegg gleich eine Band daraus reifen ließ. Als Local Store spielt das Quartett nun folkigen Soft Rock, der entfernt an Wilco und Dungen erinnert. Ihr Debütalbum „Magpie And The Moon“ verzaubert am laufenden Band.

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The Bad Tones

The Bad Tones – Is It Good Enough?

Rockmusik aus Lettland ist zumindest hierzulande kein sonderlich massentaugliches Thema. Vielleicht kennen manche Carnival Youth oder können sich an Brainstorm, die 2000 mit „My Star“ Platz 3 beim Eurovision Song Contest erreichten, erinnern. Der blues-psychedelische Sound von The Bad Tones schwappt hingegen erstmals über die Landesgrenze. Erst im vergangenen Jahr veröffentlichte das Quartett aus Riga seine erste EP, nun erscheint das hochgradig stylische Debütalbum „Is It Good Enough?“ (ja, definitiv!) im Eigenvertrieb.

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Autogramm

Autogramm – What R U Waiting 4?

In ihrer kanadischen Heimat sorgten Autogramm bereits vergangenen Herbst für Aufsehen, nun kommt das Trio aus Vancouver auch nach Europa. Die Herren hinter dem deutschen Namen – die Idee kam bei einem Bierchen in Berlin – sind keine Unbekannten, Dysnea Boys und Blood Meridian stehen auf der Projektliste der Musiker. In diesem neuen Outfit widmet man sich nun allerdings Synthie-Rock und Power-Pop Marke Gary Numan und Devo. „What R U Waiting 4?“ ist der Titel des Debüts.

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Krief

Krief – Dovetale

Nach langen Jahren bei The Dears wollte Patrick Krief wieder auf eigenen musikalischen Beinen stehen. „Automanic“, ein Doppelalbum über Herzschmerz und Selbstzerstörung, erwies sich als sprichwörtliche schwere Geburt. Die schlechten Zeiten sind für den Kanadier mittlerweile passé, in seinen Songs finden sich nur noch wenige Überreste davon. Stattdessen bezog „Dovetale“ seine Kraft aus Freude und Glückseligkeit, aus Hoffnung und dem Eheleben. Der Mix aus Indie Rock und Folk Pop erreicht neue Höhen.

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The Violent Years

The Violent Years – Via Antarctica

Ein verloren geglaubtes Album meldet sich zurück. Eigentlich hatten The Violent Years aus der südnorwegischen Küstenstadt Mandal ihr „Via Antarctica“ bereits fertig aufgenommen, doch dann wurden alle Daten gestohlen. Als Reaktion spielte man sich auf „Blame“ frei und machte sich erst danach an die mühevolle Rekonstruktion des verlorenen Materials. Entsprechend düster, hoffnungslos und aussichtslos gestalten sich diese zehn neuen, alten Tracks.

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