Schlagwort: Indie Pop/Rock

Alcabean (c) We Are Suburban

Alcabean – Confessions

In ihrer dänischen Heimat bereits ein Begriff, jetzt auch hierzulande auf dem Sprung: Das Trio Alcabean steht für kurzweilige Indie-Mucke mit fuzzigen Untertönen. Was vergleichsweise laut und sogar dezent angepunkt begann, erfährt nun minimalistische Reduktion. Die Brüder Victor und Julius Schack sowie Joachim Holmsgaard wirken nun deutlich lebendiger, tanzbarer, zugänglicher. „Confessions“ gibt sich stellenweise überraschend poppig.

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Stella Donnelly

Stella Donnelly – Beware Of The Dogs

Hier ist ein Name, den man sich unbedingt merken muss: Mit ihrer Solo-EP „Thrush Metal“ schlug Stella Donnelly 2017 in der Indiesphäre ein. Ihr schroffer, rotziger Stil – Indie Pop/Rock, ein wenig Folk und Singer/Songwriter – äußerte sich in bissigen Texten, richtig viel Attitüde und dem nötigen Talent dahinter. Nun mit Band und cleveren Ideen ausgestattet, bringt die junge Australierin ihr Debütalbum „Beware Of The Dogs“ unter die Leute.

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Lex Audrey

Lex Audrey – No Intention Of Changing The World

Selbst ist die Band, dachten sich Lex Audrey, und kümmerten sich vom Songwriting über die Aufnahme bis zur Abmischung komplett um ihr Debütalbum. Das österreichische Trio war bereits im vergangenen Jahr mit seinem elektronischen, lebhaften Rock positiv aufgefallen, die EP „GodGiven“ hallt noch nach. „No Intention Of Changing The World“ setzt den lässigen Indie- und Alternative-Charme nun im XL-Format um und widmet sich zudem, wie das Albumcover bereits herrlich andeutet, der Rolle zwischenmenschlicher Beziehungen in digital schnelllebigen Zeiten.

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Spielbergs

Spielbergs – This Is Not The End

Im April vergangenen Jahres gelang Spielbergs mit ihrer ersten EP „Distant Star“ eine echte Punktlandung. Durch die Bank Hits und ein echter Überflieger schraubten die Erwartungen auf das Debütalbum der Norweger in schier außerirdische Sphären. Davon ließ sich das Trio aus Oslo kein Stück beeindrucken und wurde im Laufe der Monate sogar noch eine Spur lauter und kratzbürstiger. „This Is Not The End“ darf gut und gerne als Kampfansage verstanden werden.

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NEØV

NEØV – Volant

Manchmal scheint wichtiger zu sein, was zwischen den Noten passiert. So zumindest lässt sich der Sound von NEØV erklären. Das finnische Trio scheint die Lücke zwischen lokaler, folkloristischer Melancholie und bewegender Indie-Magie schließen zu wollen. Ihre Songs wirken reduziert und sprechen doch eine deutliche Sprache, geben Gitarre und Loops nahezu gleichberechtigte Rollen. Ihr Debütalbum „Volant“ kann sich absolut hören lassen.

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Destroyed But Not Defeated – Deluxe Redux

Zwei Alben und zwei EPs binnen sieben Jahren: Destroyed But Not Defeated waren zuletzt fleißig, wollten aber nicht in Formelhaftigkeit verfallen. So nahm sich das Wiener Trio kurzzeitig zurück, holte ein wenig aus und startete neu durch. Musikalisch noch eine Spur frischer und abwechslungsreicher, dazu von einer langen Latte an Gästen (u.a. aktuelle und ehemalige Mitglieder der Sofa Surfers, Heinz aus Wien und DAWA) begleitet, steht nun das Indie-Kaleidoskop „Deluxe Redux“ in den Startlöchern.

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At Pavillon – Believe Us

Seit vier Jahren als eine der heißesten österreichischen Indie-Aktien gehandelt, setzen At Pavillon Vorschusslorbeeren nun endlich auch im Album-Format um. Das Quartett mit Wurzeln in Österreich, Deutschland, Iran und Tansania versteht sich auf Indie Pop mit dezent synthetischen Untertönen und intelligenten Texten. Immigration, Xenophobie, Gender Equality, Scheuklappen und Flucht sind nur einige der Themen, denen sich „Believe Us“ widmet.

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theAngelcy – Nodyssey

Lebe – und musiziere – lieber ungewöhnlich: Das isrealische Kollektiv theAngelcy nimmt kein Blatt vor den Mund. Ursprünglich als Bühne für die Songentwürfe von Singer/Songwriter Rotem Bar Or gegründet, wurde daraus mittlerweile ein Sextett, das sich für allerlei Pop/Rock-, Folk- und Roots-Sounds aus aller Welt begeistert. Seit dem Release ihres Debütalbums „Exit Inside“ sind sie fast ununterbrochen auf Tour, und so macht „Nodyssey“, der Titel des in Eigenregie veröffentlichten Nachfolgers, durchaus Sinn.

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Hilma Nikolaisen – Mjusic

Hilma Nikolaisen stammt aus einer besonders musikalischen Familie. Ihre erste Punk-Band gründete sie bereits im zarten Alter von fünf Jahren. Mit dabei war Bruder Ivar, mittlerweile bei The Good The Bad And The Zugly sowie, seit kurzem, der Kult-Formation Kvelertak tätig. Die gemeinsame Band aus Kindheitstagen hieß schlicht und ergreifend „Mjusic“, und das ist zugleich auch der Titel von Nikolaisens zweitem Album.

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Oxen – Postpone And Forget

Zwei alte Schulfreunde ziehen in die große Stadt und gründen eine Band: So oder so ähnlich lässt sich die Geschichte von Oxen auf den Punkt bringen. Erik Hases und Stefan Söderqvist kennen sich von Kindesbeinen an, lebten im Herzen Schwedens, versuchten sich an der Musik und wagten schließlich den Sprung nach Stockholm. Dort entstand Oxen, ein Power-Duo nach dem (musikalischen) Vorbild von Johnossi. Nach einer selbstbetitelten EP folgt nun das Debütalbum „Postpone And Forget“, bis zum Rand hin voll mit eingängigen Indie Pop/Rock-Perlen.

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