Schlagwort: Indie Rock

Broken Social Scene – Hug Of Thunder

Seit mittlerweile 18 Jahren gilt die Broken Social Scene als zweite künstlerische Heimat für Kanadas Indie-Crème-de-la-Crème. 1999 von Kevin Drew ins Leben gerufen, fluktuliert die Liste der Mitwirkenden seit jeher ebenso wie die Teilnehmerzahl. Sieben Jahre nach „Forgiveness Rock Record“ erscheint nun endlich ein neues Lebenszeichen. An „Hug Of Thunder“ wirkten gleich 15 Musikerinnen und Musiker, darunter die Rückkehrer Leslie Feist und Emily Haines, mit. Das Ergebnis ist, wie nicht anders zu erwarten war, kunterbunt und unheimlich unterhaltsam geworden.

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Kane Strang – Two Hearts And No Brain

Pavement, Interpol, Brian Wilson – prominente Referenzen begleiten die noch junge Karriere Kane Strangs. Der Neuseeländer debütierte vor zwei Jahren mit einem charmanten Lo-Fi-Mix aus Indie Pop/Rock, Alternative, Post-Grunge und Singer/Songwriter. Klingt komisch, funktioniert aber. Ebenfalls schräg: Den Nachfolger nahm Strang mit Stephen Marr auf, der sich seine Sporen eigentlich beim TripHop-Projekt Doprah verdient. Von elektronischen Experimenten ist auf „Two Hearts And No Brain“ allerdings nichts zu hören.

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Kevin Morby – City Music

Seine Woods-Vergangenheit hat Kevin Morby längst hinter sich gelassen. Aktuell agiert er als Suchender zwischen eigener Vergangenheit und dem Erbe seiner musikalischen Vorbilder. Wanderlust und urbane Grenzerfahrungen dienen als Ankerpunkt für „City Music“. Morbys viertes Album bewegt sich eine Spur weg von dessen autobiographischem Vorgänger. Vor dem inneren Auge des Singer/Songwriters starren die musikalischen Genies der 70er Jahre auf ihr Publikum und verarbeiten diese ungewöhnlichen Eindrücke in Form eines Mixtapes.

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The Amazons – The Amazons

Immer wieder drängen junge, hungrige Gitarrenbands von der Insel aufs Festland vor, allein mangelte es ihnen zuletzt vor allem an Durchsetzungsvermögen. The Amazons könnten diesen Trend nun – endlich – umkehren. Das Quartett aus Reading, einige Kilometer westlich von London, machte 2015 mit einer ersten Demo auf Soundcloud auf sich aufmerksam und findet sich heuer in sämtlichen Hitmaker-Polls wieder. Schlicht „The Amazons“ betitelt, bemüht sich das Debütalbum um klassische Indie-Klänge.

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The Wholls – The Wholls

Sind sie ‚the next big thing‘ am britischen Gitarrenrock-Markt? Die Indie-Szene spricht seit anderthalb Jahren über The Wholls. Das Quartett aus Bedford hat sich seinen Status als neue Indie- und Alternative-Hoffnungsträger hart erarbeitet und erinnert ein wenig an die Arctic Monkeys – ungestüm und launig wie zu Anfangstagen, anspruchsvoll und etwas komplexer wie auf den jüngeren Wüstenalben. Schlicht „The Wholls“ betitelt, rollt nun das erste Album vom Stapel.

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Dune Rats – The Kids Will Know It’s Bullshit

Scott Green hat die besondere Kräutermedizin der Dune Rats gestohlen, als die Band auf dem Weg zu einer Hausparty war. Die Australier wollen ihr Zeugs zurück und begeben sich auf eine wilde, abgedrehte Jagd mit vielen verschiedenen Trips – klingt komisch, macht aber Laune. Hinter diesem wirren Konzept steckt „The Kids Will Know It’s Bullshit“, das zweite Album des Aussie-Trios Dune Rats, dessen poppiger Indie-Sound mit Surf-Hooks in der Heimat Down Under bereits an der Spitze der Charts stand und nun auch seinen Weg nach Europa findet.

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Animal House – Sorry

Was machen vier Australier in England? Natürlich eine Band gründen und langsam aber sicher zu Indie-Darlings aufsteigen. Animal House sind mittlerweile nach Brighton umgezogen, was nicht unbedingt einfach war – drei der vier Musiker mussten zwischendurch wieder ausreisen, bevor sie schließlich zu „Exceptional Talent Migrants“ erklärt wurden. Musikalisch bewegt sich der Sound der britischen Aussies irgendwo zwischen den transatlantischen Retro-Klängen um den Jahrtausendwechsel und 30 Jahre Britpop. Die erste EP „Sorry“ wirbelt schon mal ordentlich Staub auf.

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Mach’s besser – 25 Jahre Die Sterne

Hamburger Schule, Big in Berlin, Discokugel und zurück: die letzten 25 Jahre wären ohne Die Sterne unvorstellbar. Pünktlich zum großen Jubiläum lassen sich Frank Spilker und Co. beschenken. Eine Reihe an Wegbegleitern, Vorbildern und Nachkommern covert die Songs einer der wichtigsten deutschsprachigen Indie-Bands aller Zeiten. „Mach’s besser – 25 Jahre Die Sterne“ vereint ebenso viele Künstler und Neuinterpretationen, die sich weit genug von den Originalen entfernen, um überraschend spannende Erkenntnisse zu liefern.

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Julian Nantes – The Youth The Love The Pain

Plötzlich Werbestar: Mit „Ride With Me“ von seinem zweiten Solo-Release „So Walk Slow“ landete der Salzburger Singer/Songwriter Julian Nantes in der TV-Werbung eines österreichischen Mobilfunkanbieters. Einige Auftritte und viele neue Erfahrungen später, veröffentlicht Nantes sein Album „The Youth The Love The Pain“. In acht neuen Songs versucht er sich nicht nur an nachdenklichen, sondern auch an durchaus lebhaften, energischen Sounds.

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The Growlers – City Club

Julian Casablancas ist ein umtriebiges Bürschchen. Neben The Strokes und diversen Nebenprojekten unterhält er auch ein eigenes Label, Cult Records. Dort stehen seit kurzem The Growlers unter Vertrag. In den USA als unermüdliche DIY-Touring-Band bekannt, ist das Quintett aus Kalifornien hierzulande bestenfalls ein Geheimtipp. Casablancas war so vom Sound der Growlers begeistert, dass er auf „City Club“ auch gleich sein Debüt als Produzent gibt.

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