Schlagwort: Indie

IAMX – Ghosts Of Utopia

Unentwegt liegt ein Knistern in der Luft, zum Greifen nah, doch im Grunde unantastbar, bis die Spannung ihre Ventile findet und sich vielschichtig entlädt. Chris Corner ist ein Meister dieses Fachs. Die Musik seines Pseudonyms IAMX hat ihr eigenes Leben. Gleich dem ihres Schöpfers. Corner lebt fernab der Musikindustrie, in Berlin. Seine Outputs klassifizieren sich als Independent Electronic, sind durchwühlt von innerer Unruhe und geradezu besessen. Gespannt erwartet: „Volatile Times“ mit „Ghosts Of Utopia“ als Teaser.

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Pixie Carnation – Speed Up Your Heart

Sie wollen ja nur spielen, die fünf Herren aus Malmö. Pixie Carnation haben sich vor zwei Jahren gegründet, die kleine EP „Fresh Poems“ in Eigenregie veröffentlicht und sind bei Tapete Records (Anajo) untergekommen, wo am 25. März das Debütalbum „The New World Record“ erscheint. Einen ersten Vorgeschmack gibt es in Form von „Speed Up Your Heart“ – ein Leckerbissen für Fans von britisch angehauchtem Indie Pop/Rock.

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Deckchair Orange – The Age Of The Peacock

Eines vorweg: Seine Band ‚orangefarbenen Liegestuhl‘ zu nennen, verlange eine ganze Menge Selbstironie. Und Stilsicherheit, die Deckchair Orange nun mal intus haben. Das zwischen Wien und München angesiedelte Quintett fühlt sich tief in der Indie- und FM4-Landschaft verankert, liebt treibende Gitarrenläufe ebenso wie tanzbare Elektrosounds. Außerdem erinnert Sänger Alex nicht zu knapp an Brian Molko von Placebo. Klingt komisch? Ist es auch, dieses „The Age Of The Peacock“.

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Neon Trees – Animal

So’n bisschen Rockshow geht ja immer, gerne retrolastig mit tanzenden Gitarren und ein wenig Sex im Text. Das verkauft ja, munkelt man. Entsprechend könnte „Animal“ von den Neon Trees hierzulande ein wenig abgehen. In der amerikanischen Heimat hat es für eine Top 20-Platzierung gereicht, die (digitalen) Verkäufe liegen im siebenstelligen Bereich. Außerdem hat man prominente Fans in Mark Hoppus (Blink 182) und Ronnie Vannucci (The Killers). Kann ja nichts schief gehen, oder?

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Muse – Resistance

Das Album „The Resistance“ war für die britische Band Muse 2009 das ‚Make it or break it‘. Im Heimatland war man schon seit zehn Jahren bekannt und von Album zu Album erfolgreicher geworden, doch über die Landesgrenzen hinaus blieb der Erfolg begrenzt. Mit genau diesem Album sollte sich dies aber ändern und Muse hatten es tatsächlich geschafft – Album auf Platz 1 in vielen europäischen Ländern und sogar in den USA reichte es für Platz 3. Dazu eine Top 20-Platzierung der Single „Undisclosed Desires“ in Deutschland – was will man mehr?

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Helgi Jónsson – Blindfolded

Wer im Herbst Tina Dico auf Tour gesehen hat, wird auch kaum an Helgi Jónsson vorbeigekommen sein, ihrem charmanten Voract. Der isländische Singer/Songwriter mit einer Stimme zwischen Teitur und Jónsi von Sigur Rós hat erst im Oktober sein starkes zweites Album „For The Rest Of My Childhood“ veröffentlicht – ein echter Kritikerliebling, dem diesen Herbst ein würdiger Nachfolger geboren werden sollen. Zwischendrin erscheint der EP-Leckerbissen „Blindfolded“, den man auf keinen Fall übersehen darf.

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Bored Man Overboard – Rogue

2010 war das Jahr von Arcade Fire und ihrem großartigen Album „The Suburbs“. Wer nun krampfhaft auf der Suche nach einem Nachfolger ist, sollte Bored Man Overboard eine Chance geben. Das Septett aus Stockholm spielt eine sympathische Indie-Folkrock-Melange mit einem Hauch von akustischer Magie und orchestralem Grandeur. Neugierig geworden? Ihr Debütalbum „Rogue“ fasziniert von der ersten Sekunde an.

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Kaizers Orchestra – Hjerteknuser

Die Maske ist ab, das elaborierte Storytelling zurück – Kaizers Orchestra bereiten ein überaus ambitioniertes Projekt vor. Über drei thematisch miteinander verwobene Alben stellen die Norweger ihr „Violeta Violeta“-Universum vor, ihr mit Sicherheit bislang ambitioniertestes Projekt. Der erste Teil erscheint am 28. Januar, der zweite im Januar 2012 und der dritte im November 2012. Bis es so weit ist, verkürzt die E-Single „Hjerteknuser“ die Wartezeit.

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Bitte kein Last Christmas – Weihnachtslieder 2010

Jedes Jahr Anfang Dezember passiert es wieder. Man fährt unverhofft zur Arbeit, hört einen beliebigen Radiosender – und dann passiert es. Plötzlich erklingen Glöckchen, dann der große Auftritt von George Michael. „Last Christmas I gave you my heart, but… „. Schockschwerenot, muss das wirklich jedes Jahr sein? Ich (und gefühlte weitere Millionen unschuldige Radiohörer weltweit) kann es nicht mehr hören. Wirklich nicht. Wo sind denn die ganzen Menschenrechtler, wenn man sie mal braucht? Doch vielleicht ist Hoffnung in Sicht. Denn auch in diesem Jahr haben sich wieder einige Künstler entschlossen, dem Last Christmas Wahnsinn entgegenzutreten. Hier eine kleine Auswahl aktueller Weihnachtslieder, die natürlich keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit anmeldet – und deren Bewertung natürlich höchst subjektiv ist.

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The Vaccines – Wreckin‘ Bar (Ra Ra Ra)

Sie tobt wieder, die britische ‚Hype‘-Presse. Grund sind vier Londoner, um die sich in den letzten Monaten sämtliche große Plattenfirmen gestritten haben und die man wohl auch auf der demnächst erscheinenden ‚BBC Sound of 2011′-Longlist finden wird. The Vaccines machen eigentlich nichts, was es nicht schon von The Jesus & The Mary Chain, den Black Lips oder den Ramones gegeben hat, doch das dafür richtig. Ihre erste Single „Wreckin‘ Bar (Ra Ra Ra)“ will auch so schnell nicht mehr aus dem Kopf gehen.

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