Schlagwort: Indie

Morning Boy – We Won’t Crush

Sympathisch von vorne bis hinten – so in etwa lässt sich „We Won’t Crush“, das Debütalbum des Frankfurter Quartetts Morning Boy zusammenfassen. Mit einer wohlklingenden Indie-Pop-Melange und einer Dringlichkeit zwischen den Britischen Inseln und dem europäischen Festland war bereits ihre EP „For Us, The Drifters. For Them, The Bench.“ ausgestattet – die logische Fortsetzung punktet ebenso.

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Eliza Doolittle – Skinny Genes

Eigentlich hätte der vergangene Sommer – ach, das vergangene Frühjahr bereits Eliza Doolittle gehören müssen, die ihre britische Heimat im Sturm eroberte mit dem charmanten, leichtfüßigen „Skinny Genes“. Es kam, wie es kommen musste – zahlreiche Verschiebungen und Cancellations später ist es nun November geworden, was diesen charmanten Popsong jedoch keinesfalls schlechter macht. Im Gegenteil, gerade jetzt sollte die 22jährigen Singer/Songwriterin aus London auftrumpfen.

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The Bewitched Hands – Birds & Drums

Weniger ist manchmal mehr, wie man an The Bewitched Hands sehen kann. Deren ellenlanger Name The Bewitched Hands On The Top Of Our Heads wurde dankenswerterweise gekürzt, ohne dabei die Musik zu beschneiden. Wer die vor genau vier Monaten erscheinene EP „Hard To Cry“ noch im Hinterkopf hat, wird sich in das Debütalbum „Birds & Drums“ sofort verlieben. Und wer nicht… ebenfalls.

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Sea Wolf – White Water, White Bloom

Arcade Fire stehen alleine an der Spitze folkigen Indierocks? Mitnichten, denn nun bringt Alex Brown Church seine Band Sea Wolf endlich nach Deutschland. Mit DevilDuck hat der Mann aus Los Angeles, dessen Musik bereits auf dem Soundtrack zu „Twilight“ enthalten war, endlich einen potenten Partner gefunden, der dem bereits 2009 erschienenen Album „White Water, White Bloom“ seine verdiente Plattform gibt.

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Kings Of Leon – Radioactive

Sechs Millionen verkaufte Alben, vier Grammys und zahlreiche Hits in „Sex On Fire“, „Use Somebody“ und „Notion“ – „Only By The Night“ hat den Kings Of Leon den längst verdienten und überfälligen Durchbruch gebracht. Auf „Come Around Sundown“, ihrem fünften Studioalbum, geht es wieder minimal ruhiger, dennoch ähnlich hitverdächtig zu. Man muss allerdings zweimal hinhören, wie die erste Single „Radioactive“ verrät.

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Beat! Beat! Beat! – Lightmares

Schreit ‚Hype!‘, so viel ihr wollt, denn hier siegt Qualität über Qual. Beat! Beat! Beat! sind vier Herrn Anfang 20 aus Köln, die es verstehen den tanzbaren Math Rock der Foals in poppigen Indie-Rock der Klaxons und der Strokes zu tauchen. Herausgekommen ist dabei „Lightmares“, ein sympathisches wie hitverdächtiges Debütalbum.

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Manic Street Preachers – Postcards From A Young Man

Mit ihrem zehnten Studioalbum „Postcards From A Young Man“ wagen die Manic Street Preachers erneut einen kleinen Schritt in beinahe unerkundetes Territorium. War „Journal For Plague Lovers“ mit den letzten Texten des verschwundenen Gründungsmitgliedes Richey Edwards vor knapp anderthalb Jahren ein überrascht puristisch rockender Befreiungsschlag gewesen, so erscheint nun ein erklärtes Album mit Radiohits.

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Philip Selway – By Some Miracle

Schon unglaublich: Da versteckt sich Philip Selway jahrelang hinter der Schießbude der britischen Ikonen Radiohead, nur um auf seinem Solodebüt „Familial“ eine faszinierende Stimme zu offenbaren, die perfekt zur folkigen Singer/Songwriter-Kost passt. Ebenso überrascht, dass nach den elektronischen Eskapaden Thom Yorkes und Jonny Greenwoods Soundtrack-Ambitionen tatsächlich ein straightes, unkompliziertes Album aus der Radiohead-Familie kommt, bei dem der Song an sich im Mittelpunkt steht.

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Plan Three – Brush It Off

Hinter Plan Three verbergen sich sechs junge schwedische Männer aus Stockholm, die musikalisch ihrer Vorliebe für Rockmusik frönen. Dabei beschränken sie sich nicht auf eine bestimmte Unterrichtung, sondern vermischen munter klassische Rockklänge mit Alternative-Sounds und kratzen hier und da auch mal den Heavy-Bereich an. Auch die nicht zu überhörende Vorliebe für Synthie-Pop kann man bei der Musik von Plan Three immer wieder heraushören. Textlich besingt des Sextett gerne schwermütige Themen wie Trennung, Herzschmerz und Vergänglichkeit.

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