Schlagwort: Instrumental Rock

Tschaika 21/16 – Tante Crystal uff Crack am Reck

Seit geraumer Zeit spielen sich Tschaika 21/16 durch den Berliner Underground und beweisen, dass instrumentale Gitarrenmusik auch Humor haben kann. Musiker von RoToR, Alligatoah und Ohrbooten vermengen Dreck mit Augenzwinkern, krautigen Noise mit Groove und Wahnwitz. Ihr Debüt „Tante Crystal uff Crack am Reck“ machte bereits seine Runden durch die Szene und erhält dank Noisolution nun seinen verdienten überregionalen Release.

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Battles – La Di Da Di

Wer braucht schon Gesang, wenn drei Ausnahmemusiker Gewehr bei Fuß stehen? Nach dem Ausstieg von Tyondai Braxton luden sich Battles auf „Gloss Drop“ noch ein paar Gäste, darunter Gary Numan, ein und erweiterten ihren musikalischen Mikrokosmos ein wenig. Nun wollen es die Math- und Loop-Experten ganz alleine wissen. „La Di Da Di“ setzt auf knapp 50 Minuten rein instrumentale Kunss. Bei genauerem Durchhören zeigt sich: der augenscheinlich seltsame Albumtitel passt.

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RoToR – Fünf

Wort- und sprachlos stürzen sich vier Berliner auf ihr fünftes Album. Was mediale Präsenz betrifft, üben sich RoToR in vornehmer Zurückhaltung und lassen stattdessen die Musik für sich sprechen; und das dafür umso besser. Beinahe fünf Jahre hat es letztlich gedauert, um „Fünf“ – die Nummerierung der eigenen Releases wird nun in ausgeschriebener Form fortgesetzt – einzuspielen und zu veröffentlichen. An der rein instrumentalen, mitreißenden Präsentation hat sich allerdings nichts geändert.

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Takaakira „Taka“ Goto – Classical Punk And Echoes Under The Beauty

2003 nahm Takaakira „Taka“ Goto, Gitarrist und Hauptsongwriter der japanischen Instrumental-Rock-Weltmacht Mono, Songs für sein Soloalbum auf, stellte diese aber nie fertig. Für den Komponisten waren diese zu weit vom Schaffen seiner Band entfernt. Nun entdeckte Goto die Tracks wieder, remasterte sie ein wenig und veröffentlicht das rohe Material zwischen Neoklassik, Ambient und Post Rock unter dem ominösen Banner „Classical Punk And Echoes Under The Beauty“.

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Maybeshewill – Fair Youth

Maybeshewill sind DIY-Experten. Zwar entstehen ihre Alben nicht mehr im eigenen Schlafzimmer, dafür kümmert man sich um die Aufnahmen und die Produktion weiterhin ganz alleine. „Fair Youth“ heißt das neue, vierte Studiowerk der zum Quintett angewachsenen Briten. Es ist dies ihre bislang positivste Platte und erweitert die Bedeutung dessen, was man unter instrumentaler Rockmusik versteht, schrittweise neu. Zwischen Kammer-Pop, vertrackten HipHop-Beats und unterkühlter Elektronik ist alles dabei.

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Brontide – Artery

Mit „Sans Souci“ debütierten Brontide vor drei Jahren und lösten einen mit Sicherheit nicht unverdienten Sturm der Begeisterung aus. Ihr rein instrumentaler Rock-Sound zwischen Post, Math und poppig-elektronischer Experimentalität rannte offene Türen ein. Die größte Schwierigkeit: nachzulegen. Entsprechend lange hat es nun gedauert, bis „Artery“ in den Startlöchern steht, um die 2011 gegebenen Versprechen abermals einzulösen und dabei zu beweisen, dass man alles, nur kein One-Trick-Pony ist.

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Kerretta – His Streets Of Honey, Her Mouth Of Gold

Zuletzt war es etwas ruhig in Neuseeland. Kerretta veröffentlichten im September 2011 ihr Album „Saansilo“ und betourten dieses auch, danach hörte man wenig aus dem Lager des Instrumental-Rock-Trios aus Auckland. Im Herbst soll nun ein noch namenloser Nachfolger erscheinen. Zuvor geht es ab dem 11. April auf Europa-Tour. Mit im Gepäck: „His Streets Of Honey, Her Mouth Of Gold“, eine neue 2-Track-Single, die digital und als 7″ erhältlich sein wird.

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Derek Sherinian – Armoury Re-Releases

Es mag nicht unbedingt der bekannteste Name der (progressiven) Rockszene sein, und doch scheint Derek Sherinian omnipräsent. Von 1994 bis 1999 war er Keyboarder bei Dream Theater, war Teil von Planet X und Black Country Communion, und spielte mit so klangvollen Namen wie Alice Cooper, Kiss und Billy Idol. Ganz nebenbei blickt der US-Amerikaner armenischer Abstammung auf eine durchaus erfolgreiche Solokarrierezurück, die bislang sieben Studioalben abwarf. Die fünf Platten der Armoury-Ära, konkret Album 2-6, erscheinen nun neu mit erweiterten Liner Notes. Grund genug, sich das Schaffen des Tasten-Hexers zu vergegenwärtigen.

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Collapse Under The Empire – Lost

Ausnahmsweise lassen sich Collapse Under The Empire ein wenig mehr Zeit mit dem zweiten Teil ihres Konzeptalbums. „Shoulders & Giants“ erschien im November 2011, der Nachfolger „Sacrifice & Isolation“ sollte eigentlich ein Jahr später veröffentlicht werden. Zwischendurch brachte das Hamburger Instrumental-Rock-Duo das Mini-Album „The Silent Cry“ an den Start, im Mai diesen Jahres soll besagter zweiter Teil nun auf den Markt kommen. Für die erste Hörprobe haben Chris Burda und Martin Grimm eine feine Sache überlegt – „Lost“ erscheint als Charity-Single.

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Collapse Under The Empire – Shoulders & Giants

Ohne Frage zählen Collapse Under The Empire gegenwärtig zu den aktivsten und am härtesten arbeitenden Instrumental- / Post-Rock-Bands des Kontinents. Mit nunmehr zwei Alben und zwei EPs – darunter die Split „Black Moon Empire“ mit den russischen Kollegen Mooncake – innerhalb von 22 Monaten liefert das Hamburger Duo eine Unmenge an Material, noch dazu von feinster Qualität. So auch das neue Werk „Shoulders & Giants“, der erste Teil eines Doppelalbums, das sich mit der menschlichen Existenz, dem Traum von Aussteigen und einem Leben in absoluter Freiheit, aber auch mit Isolation und dem Tod befasst.

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