Schlagwort: King Krule

Mount Kimbie

Mount Kimbie – The Sunset Violent

Mount Kimbie sind jetzt eine Band, und das bekommt ihnen verdammt gut. Drummer Marc Pell und Keyboarderin Andrea Balency-Béarn, die bereits 2016 als Live-Mitglieder zu Dominic Maker und Kai Campos stießen, sind nun fixe Teile des Quartetts, was dem Sound der gerne mal experimentell veranlagten Elektroniker gut bekam. Nicht nur das, auch Dauergast King Krule mischte wieder aktiv mit, arbeitete an verschiedenen Songs und tritt sogar in gleich zwei Tracks prominent auf. Gemeinsam entwickelte man „The Sunset Violent“ zu einer breit aufgestellten Platte, die mehr denn je mit den Erwartungen an diese Formation bricht.

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King Krule

King Krule – Space Heavy

Ein Leben zwischen zwei Städten (und Welten) – London und Liverpool – in den Jahren 2020 bis 2022, persönliche Verluste und andere Einschnitte begleiteten Archy Marshall zuletzt. Nach „Man Alive!“, dessen Noir-Abwärtsspirale im besten Sinne erdrückte, finden nun mehrere Strömungen und Stimmungen Einzug in den Sound von King Krule. Gewissermaßen hat „Space Heavy“ etwas von einem Best-of-Album mit neuen Songs, welche das letzte Jahrzehnt musikalisch Revue passieren lassen und doch mutig vorangehen. Komplett ohne frischen Wind geht es allerdings nicht.

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King Krule

King Krule – Man Alive!

So plötzlich er wieder aufgetaucht war, so schnell verschwand King Krule kurz nach dem Release seines zweiten Albums „The Ooz“. Archy Marshalls Welt drehte sich jedoch weiter. Während den Arbeiten an neuen Songs kam die Nachricht, dass er zum ersten Mal Vater würde. Schnell ließ Marshall die fatalistische Spirale aus Depression und Alkoholexzessen hinter sich und zog aufs Land, um näher bei der Mutter seines Kindes zu sein. Entsprechend veränderten sich Ton und Fokus der nunmehr dritten Platte „Man Alive!“ auch während der Aufnahme-Sessions. Neben der gewohnten musikalischen Pluralität kollidieren die Reste der Abwärtsspirale mit neuen Alltagsbeobachtungen.

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King Krule – The Ooz

Gute Musik braucht manchmal ein wenig Zeit, um sich zu behaupten, gerade wenn sie sich hinter schwierigen Klang-Fassaden versteckt. Aktuell gilt das für keinen zweiten Künstler so sehr wie für King Krule. Archy Marshall, der junge Rotschopf mit der unwahrscheinlich tiefen Stimme, hat sein erstes Pseudonym für ein zweites Album wiederbelebt. Auf „The Ooz“ stolpert der Brite 66 Minuten lang durch Jazz, TripHop, Indie und unzählige weitere Klangcollagen.

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King Krule – A Lizard State

Einer der interessantesten Figuren des vergangenen Jahres war der erst 19jährige Brite Archy Marshall. Als King Krule überraschte der schlacksige, rothaarige Teenager mit tiefer Grabesstimme und einem Gitarrenverstärkten Gossen-Poesie-Verständnis, das gängige Singer/Songwriter-Strukturen mit Jazz und Post-Dubstep-Understatement kollidieren ließ. Ohne große Medienpräsenz schaffte es das Debütalbum „6 Feet Beneath The Moon“ sogar auf Platz 100 in den deutschen Album-Charts – eine faustdicke Überraschung. Neben dem schlichten „Easy Easy“, für das sich gar eine Beyoncé begeistern konnte, zählt „A Lizard State“ zu den Highlights dieser Platte. Nun gibt es ein Video dazu.

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King Krule – Easy Easy

Nach einigen ersten Kleinformaten setzt der erst 18jährige Archy Marshall, besser bekannt als King Krule, endgültig zum Landeanflug an. „6 Feet Beneath The Moon“ heißt sein Debütalbum, das am 23. August in Deutschland erscheinen und dem einzigartigen Singer/Songwriter eine weitere Bühne für seinen düsteren, rockorientierten Sound geben wird. Als Nachfolger von „Octopus“ erscheint die erste echte Vorabsingle – keiner der bislang veröffentlichten Tracks wird auf dem Erstling enthalten sein – „Easy Easy“.

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King Krule – Octopus

Zwar hat es nicht für die Top 5 gereicht, doch eine Platzierung auf der „BBC Sound of 2013“-Longlist ist für King Krule als großer Erfolg zu werten. Der 18jährige Archy Marshall aus Großbritannien zählt zu den großen Hoffnungsträgern des noch jungen Jahres. Als Youngster mit einem Faible für Fela Kuti, Django Reinhardt und Chet Baker wuchs er mit seiner E-Gitarre in der Hand auf, ist irgendwo im musikalischen Dunstkreis von Jamie T anzutreffen. Noch im vergangenen Jahr erschien „Rock Bottom“ und „Octopus“ als Doppel-A-Single. Letzterer Track erhält nun ein eigenes Download-Bundle.

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BBC Sound of 2013

Der wichtigste musikalische Gradmesser Großbritanniens hat wieder zugeschlagen. Seit 2003 veröffentlicht die BBC zu Jahresbeginn eine Liste mit den hoffnungsvollsten Künstlerinnen und Künstlern für einen möglichen nationalen und internationalen Durchbruch. Acts wie Lady GaGa, Franz Ferdinand, Mika, Duffy oder Jessie J ist dies – mal lokaler, mal globaler – durchaus gelungen. Die im Dezember 2012 veröffentlichte Longlist wurde nun gekürzt, die Top 5 stehen fest. Der holden Weiblichkeit werden dieses Jahr die besten Chancen auf den nationalen und internationalen Durchbruch gegeben.

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