Schlagwort: Post-Hardcore

Leitkegel

Leitkegel – Wir sind für dich da

Geduld ist bei Leitkegel-Fans Pflicht. Der Mix aus Punk, Emo, Hardcore und Indie schlägt alle paar Jahre auf, dann dafür umso heftiger. Ihr Debütalbum hat bereits sieben Jahre auf dem Buckel, den letzten Split-Release gab es 2014. Nach ein paar einzelnen Tracks folgt nun endlich der nächste, angenehm vogelwilde Output: „Wir sind für dich da“ weckt wehmütige Erinnerungen an Escapado und nimmt zugleich Marathonmann, Fjørt und Konsorten mit.

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Grizzly

Grizzly – Movement

Der pure Spaß an der Musik treibt Grizzly aus Karlsruhe seit ihrer Gründung 2014 an. Scheuklappen gibt es für das Quintett nicht, stattdessen landet alles in einem gewaltigen Topf – Punk, Pop, Hardcore, Rap und mehr. Vergangenes Jahr erreichte das zweite Album „Polaroids“ Platz 51 der deutschen Album-Charts, nach der Tour steht schon wieder ein neuer Longplayer bereit. „Movement“ wirft abermals alles in den Mixer und lädt sich einige Gäste ins Studio ein.

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Refused

Refused – War Music

In den 90er Jahren revolutionierten Refused Gevatter Hardcore und brachen am Höhepunkt in sich zusammen. Seit 2012 spielen sie wieder Konzerte, kurz darauf folgte das Comeback-Album „Freedom“ – kurzweilig, durchaus experimentell, eigentlich eine runde Sache. Die Schweden um Dennis Lyxzén beweisen weiterhin Haltung von Kapitalismuskritik bis zur Unterstützung von Hilfsprojekten, beschreiten aber auch neue Wege. So steuern sie unter dem Alter Ego Samurai den Soundtrack zu einem Game, das kommendes Frühjahr in den Läden stehen soll, bei. Eine neue Refused-Platte kam dabei auch die Ecke, und „War Music“ erfüllt die Erwartungen.

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Breather

Breather – The Blue EP

Anfang des Jahres tauchten erste Songschnipsel einer damals frisch gegründeten britischen Band auf. Breather sind allerdings alles andere als Newcomer, denn die vier Mitglieder konnten einiges an Band-Erfahrung sammeln (Casey McHale trommelte unter anderem für The Amity Affliction und Funeral For A Friend). Musikalisch bewegt man sich irgendwo zwischen Post-Hardcore und Emo mit Fokus auf Atmosphäre. „The Blue EP“ ist der erste gemeinsame Release.

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Cursive

Cursive – Get Fixed

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr veröffentlichten Cursive „Vitriola“, ihr erstes Album seit sechs Jahren und zugleich die verdientermaßen gefeierte Rückkehr von Gründungsmitglied Clint Schnase. Dessen Comeback am Schlagzeug sowie der weltweite Anstieg von toxischem Nationalismus beflügelten Tim Kasher. Eigentlich wäre genug Material für ein Doppelalbum vorhanden gewesen, stattdessen blieb die Band etwas länger auf den Tracks sitzen. Nun landet „Get Fixed“ urplötzlich – als Schwesteralbum und doch so viel mehr.

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Ultima Radio

Ultima Radio – Dusk City

Ultima Radio laden auf eine bedrückende Reise ein. Das österreichische Quintett debütierte erst vor zwei Jahren mit dem wilden „A Thousand Shapes“, ein komplexes wie spannendes Wunderwerk aus Psych, Crossover und noch so viel mehr. Mehr Geradlinigkeit war die erklärte Mission für den Nachfolger. „Dusk City“ lädt in die Anonymität der staubigen Großstadt ein und führt auf eine Art Safari-Tour durch das Phänomen Mensch-Maschine. Das liest sich nicht nur bedrückend, auch die Musik passt sich der beklemmenden Thematik an.

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Jamie Lenman

Jamie Lenman – Shuffle

Nach dem Überalbum darf fleißig experimentiert werden: Mit „Devolver“ gelang Ex-Reuben-Frontmann Jamie Lenman ein kreativer wie musikalischer Volltreffer auf allen Ebenen. Packendes Songwriting, unvorhersehbare Arrangements und cleveres Genre-Bending förderten unzählige Hits zutage. Der Nachfolger entpuppt sich als eine Art Mixtape. „Shuffle“ ist als Blindflug durch allerlei Medien gedacht. Lenman lädt durch eine Cover- und Zitat-Rundreise durch seine absoluten Favoriten im Bereich Musik, Film, Cartoon, Videospiel, Buch und TV ein.

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Death Cults

Death Cults – Death Cults

Etwas ausgefallenere Nebenschauplätze scheinen langsam aber sicher zur Spezialität von Arctic Rodeo zu werden. Wie schon bei Ageist, mischt auch bei Death Cults Personal von Primitive Man mit, ergänzt durch weite Teile der auf Eis liegenden Pilot To Gunner. Gemeinsam widmet man sich widerborstigem Post-Hardcore mit noisigem Alternative Rock, Erinnerungen an Therapy?, Planes Mistaken For Stars und Samiam werden wach. Das selbstbetitelte Debütalbum steht nun in den Startlöchern.

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Trade Wind

Trade Wind – Certain Freedoms

Mehr musikalisches Notizbuch als Nebenprojekt, so oder so ähnlich lässt sich Trade Wind zusammenfassen. Die Band um Mitglieder von Stray To Your Path und Stick To Your Guns verarbeitet Ideen, die bei ihren jeweiligen Hauptbands kaum Platz hätten. Alternative Rock, ein wenig Post-Hardcore und weit offene Songstrukturen ließen bereits das Debüt „You Make Everything Disappear“ zu einer spannenden Grenzerfahrung reifen. „Certain Freedoms“ geht gefühlt gleich drei Schritte weiter.

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Raketkanon

Raketkanon – RKTKN#3

Zeit für den nächsten Raketenabschuss: Stolze vier Jahre ließen Raketkanon seit ihrem letzten Album vergehen. Die Belgier entschieden sich für eine kreative Pause nach der letzten Tour, die unter anderem für Nebenprojekte – Frontmann Pieter-Paul Devos war mit Kapitan Korsakov aktiv – genutzt wurde. Nun meldet sich das Quartett aus Gent mit seinem unheilvollen Mix aus Noise Rock, Electro und Post-Hardcore zurück. Natürlich kann der Drittling nur „RKTKN#3“ heißen und erneut an die Substanz gehen.

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