Schlagwort: Psychedelic Rock

Nap – Villa

Demo des Monats, Auszeichnungen der internationalen Fachpresse, pointierte Songtitel und die perfekte Union aus instrumentaler Magie und minimalistischem Einsatz von Gesang – Nap sorgen aktuell für ein wahres Rauschen im Blätterwald. Psych-, Stoner-, Doom- und Krautfans haben sich längst auf die Seite des Trios aus Oldenburg gestellt, das nun bei Noisolution unter Vertrag steht und dort die perfekte Bühne für das mächtige „Villa“ gefunden hat.

Weiterlesen

All Them Witches – Sleeping Through The War

Längst ist Nashville mehr als ’nur‘ der Country-Hotspot. Bands jeglichen Couleurs prägen die Hauptstadt Tennessees seit geraumer Zeit. Unter ihnen: All Them Witches. Die Psych-Rocker mit einem hörbaren Faible für Blues stehen für stete Veränderung und Unberechenbarkeit – alles, nur kein Stillstand. Für ihr viertes Studioalbum „Sleeping Through The War“ bereitete sich das Quartett erstmals ein wenig vor und erfüllte sich den Wunsch nach Background-Sängerinnen.

Weiterlesen

Mother’s Cake – No Rhyme No Reason

Sie sind aktuell so etwas wie Österreichs Rock-Band der Stunde, und das aus gutem Grund. Der wuchtige, psychedelisch-proggig angehauchte Hard-Rock-Sound von Mother’s Cake brachte die Innsbrucker bereits auf Tour mit Wolfmother, Deftones und Iggy Pop. Eben erst von einer ausgedehnten Europa-Tour zurückgekehrt, steht nun das dritte Studioalbum „No Rhyme No Reason“ am Start, das abermals wuchtige 70s-Riffs mit verspielten, kunstvollen Arrangements verbindet.

Weiterlesen

King Buffalo – Orion

Drei Jahre haben sich King Buffalo Zeit gelassen, um einen Sound zu finden, der den eigenen Ansprüchen genügt. Das Trio, durch die Bank Szene-Veteranen aus Rochester, New York, vermengt mächtigen Psychedelic Rock mit Stoner-Riffs und klassischer Blues-Note. Zunächst in Eigenregie veröffentlicht, erhält das Debüt „Orion“ nun seinen verdienten internationalen Release via Stickman Records, und zwar gleich auf CD und Vinyl.

Weiterlesen

Wolf People – Ruins

Ist Retro eigentlich immer noch ein Schimpfwort oder nur noch Begleiter durch den Alltag? Und: Wie retro kann Retro eigentlich sein? Wolf People beziehen sich seit jeher auf die folkloristischen Wurzeln ihrer Urahnen und lassen mit ihrem an psychedelischem 60s und 70s Rock angelehnten Sound seit jeher Jethro Tull und Konsorten hochleben. Auf „Ruins“ stellen sie nun Überlegungen an, wie eine Welt ohne Menschen aussehen würde, und liefern zugleich den sympathischen musikalischen Biedermeier in bewegten Zeiten für ihre britische Heimat.

Weiterlesen

Toy – Clear Shot

Die Suche nach krautigem Psychedelia-Plüsch geht in die dritte Runde. Toy aus London sind mittlerweile so etwas wie ein Geheimtipp für eingängige und doch ausufernd wilde Klangreisen fernab sämtlicher gängigen Spektren. Das vor drei Jahren erschienene „Join The Dots“ war ein hörbarer Versuch, den ausufernden Wahnwitz des Debüts in halbwegs geregelte Bahnen zu zwängen, dabei aber gleichzeitig spontan und positiv abgedreht zu klingen. „Clear Shot“ baut auf diesen Bemühungen auf.

Weiterlesen

zZz – Juggernaut

Es hat wieder eine Weile gedauert, bis der psychedelische Wahnsinn von zZz auf heimischen Plattentellern landet. Nicht nur die lange Wartezeit seit „Running With The Beast“, auch der etwas zähe Import hinterlässt Spuren; mit einem Jahr Verspätung wurde ein deutscher Vertrieb gefunden. Und doch fasziniert das Duo aus Amsterdam abermals, weil es auf seinem dritten Album „Juggernaut“ zwischen Krautrock, Psychedelic, Darkwave und Synth-Pop alles mitnimmt.

Weiterlesen

Coogans Bluff – Flying To The Stars

Vor fast auf den Tag genau vier Jahren erfanden sich Coogans Bluff mit „Poncho Express“ neu. Als lässige Jam-Band rasen sie seither durch so ziemlich jedes gitarrenunterstützte Genre, das ihnen in die Quere kommt. Zwar hatte „Gettin‘ Dizzy“ seine Durchhänger, die reine Spielfreude gab dennoch Anlass zur Begeisterung. Jetzt wird es noch wilder: „Flying To The Stars“ ist ein Konzeptalbum, das die Band mit einer kitschfreien Version des Films „Interstellar“ vergleicht. Musikalisch hat Gevatter Groove Hochkonjunktur.

Weiterlesen

Suns Of Thyme – Cascades

Geographisches Kuriosum: Suns Of Thyme ist ein Quintettaus Berlin ohne einen einzigen Berliner. Die fünf Mitglieder sammelten reichlich Erfahrung in anderen Bands, brachten es aber jeweils nie über ein Album hinaus. Irgendwann landeten sie schließlich in der Hauptstadt und vereinten ihre Vorlieben für Kraut, Psychedelic, Post Punk, Shoegaze und zahlreiche weitere düstere und experimentelle Klänge. „Cascades“ ist ihre zweite gemeinsame Platte und damit ein Novum für alle Beteiligten.

Weiterlesen

Black Lung – See The Enemy

Ein ellenlanger Mammutwinter mit Eiseskälte in Baltimore wurde zur Geburtststunde von Black Lung, einem Nebenschauplatz der Flying Eyes. Pulsierender Blues Rock aus der Garage, live eingespielt, machte den eponymen Erstling zum unterhaltsamen Zeitvertreib. Auf „See The Enemy“ will es das Trio nun wissen. Doom, Psych und Stoner halten Einzug und sorgen für einen abgedrehten Trip mit hohem – pardon – Suchtfaktor.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?