Schlagwort: Rave

Enter Shikari – Destabilize

Wenn man einen Musikact an seinem individuellen Sound erkennt, dann ist das sicherlich schon einmal ein Kompliment. Enter Shikari sind so eine Band, die sich neben ihrer Alleinstellung dazu noch in keine wirkliche musikalische Schublade zwängen lässt. Post-Hardcore, Rave, Electronic, Alternative Rock – das alles vermischt sich zu einem Cocktail allererster Güte. Wer die Band im Vorprogramm der letzten Prodigy Tour gesehen hat, der weis, wovon die Rede ist. Auch der neueste Output der Band, der Song „Destabilize“, ist ziemlich – nennen wir es kreativ – geworden.

Weiterlesen

Klaxons – Echoes

Dank ihrem fantastischen Debütalbum „Myths Of The Near Future“ und dem Nu-Rave-Wahnsinn sind die Klaxons weit über Grenzen ihrer britischen Heimt bekannt. Hits wie „Golden Skans“ und „It’s Not Over Yet“ hallen in sämtlichen Indie-Clubs noch nach. „Surfing The Void“ soll nun den Fluch des schwierigen zweiten Albums bezwingen. Orientiert man sich an der neuen Single „Echoes“, dürfte das kein gröberes Problem darstellen.

Weiterlesen

Interview mit Rolf Maier Bode (ehem. RMB)

Das Projekt RMB tauchte Mitte der Neunziger ganz plötzlich mit coolen Rave-Tracks wie „Redemption“, „Experience“, „Love Is An Ocean“, „Spring“ und vielen weiteren auf und veröffentlichte einzigartige Dancesongs bis ins neue Jahrtausend hinein. Viele davon haben mittlerweile absoluten Kult-Status erreicht und eine große Fangemeinde erzeugt. Diese musste die letzten Jahre sehr geduldig sein, denn bis auf die ein oder andere Vinyl oder Auftritte auf dem Classix-Floor der Nature One war es seit 2002 still um das Projekt. 2006 wurde dann das offizielle Ende von RMB ausgerufen. Heute – drei Jahre später – gibt es mit dem Album „Thirteen Stories“ endlich neue Lebenszeichen von Rolf Maier Bode, dessen Initialen das Kult-Projekt zum Leben erweckten.

Weiterlesen

The Prodigy – Invaders Must Die

The Prodigy sind ein Phänomen. Egal ob Rocker, Raver oder Electro-Freak – alle fahren sie auf den extrem ruffen Sound der britischen Band ab. Ihr Debüt „Experience“ sorgte mit einer Kreuzung aus Break-Beats, Acid und Rave und dem Reggae-Crossover „Out Of Space“ für erste Beachtung. Bei „Music For The Jilted Generation“ kam der Rock-Aspekt hinzu und sorgte dafür, dass der Sound der Band rotziger wurde und von den unterschiedlichen Fangemeinden aufgenommen, akzeptiert und bald geliebt wurde. Es folgte „The Fat Of The Land“ mit den Hits „Firestarter“, „Breathe“ und „Smack My Bitch Up“, durch die sich The Prodigy einen unkopierbaren Kult-Status einfuhren. 2004 erschien das Album „Always Outnumbered, Never Outgunned“, welches eher ein Electro-Punk-DJ-Set darstellte und wenig auf Live-Performance baute. Soweit die Geschichte. Nach ihrer „Their Law“-Greatest Hits-Tour hatten The Prodigy wieder richtig Lust Vollgas zu geben und neue Tracks zu basteln. Daher haben sie mit „Invaders Must Die“ einen neuen Langspieler inszeniert, der an den alten Status anknüpfen soll. Und das, ohne sich zwanghaft selbst zu kopieren oder aktuellen Trends zu folgen. Viel mehr wollen The Prodigy wieder dagegen halten und ihren selbst geebneten Trampelpfad folgen. Der Sound von The Prodigy schweift nicht lange umher. Er gibt voll auf

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?