Schlagwort: Reggae

theAngelcy – Nodyssey

Lebe – und musiziere – lieber ungewöhnlich: Das isrealische Kollektiv theAngelcy nimmt kein Blatt vor den Mund. Ursprünglich als Bühne für die Songentwürfe von Singer/Songwriter Rotem Bar Or gegründet, wurde daraus mittlerweile ein Sextett, das sich für allerlei Pop/Rock-, Folk- und Roots-Sounds aus aller Welt begeistert. Seit dem Release ihres Debütalbums „Exit Inside“ sind sie fast ununterbrochen auf Tour, und so macht „Nodyssey“, der Titel des in Eigenregie veröffentlichten Nachfolgers, durchaus Sinn.

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The Spitfires – Year Zero

Es brodelt im britischen Underground: Mit ihrem wilden Mix aus Mod-Charme, Reggae, Ska, Punk und Indie dringen The Spitfires an die Oberfläche. Die musikalische Antwort auf Flash Morgan Webster packt pointierte sozialkritische Kommentare in kurzweilige Songs. Die letzten beiden Platten kratzen bereits an den Album-Charts auf der Insel, nun könnte es so weit sein: „Year Zero“ ist das bislang kompletteste Werk des Quartetts.

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Thievery Corporation – The Temple Of I & I

Seit über 20 Jahren gelten Thievery Corporation als Dub-, Downbeat-, TripHop- und Lounge-Institution, und das aus gutem Grund. Eric Hilton und Rob Garza leben und lieben seit ihrer ersten EP jamaikanische Sounds, die immer wieder Einfluss auf ihr Schaffen nehmen. Seit Februar 2015 tourten die beiden US-Amerikaner immer wieder kreuz und quer über die Insel, um neue Sounds und Talente zu finden. Auf „The Temple Of I & I“ verarbeiten sie ihre Entdeckungen und kreieren zugleich einen imaginären Ort, der von Menschlichkeit, Frieden und Einheit geprägt ist.

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Nneka – My Fairy Tales

Das weltweit bekannte und vielfach gesamplete „Heartbeat“ mag zwar eine andere Sprache sprechen, doch Nneka ist mehr als „bloß“ Musik. In den dreieinhalb Jahren seit der Veröffentlichung ihres letzten Albums „Soul Is Heavy“ war die 33jährige kreuz und quer über den Globus unterwegs – musikalisch wie karikativ. Zu den Highlights zählen ebenso ein Auftritt im legendären New Yorker Apollo Theater sowie ein Jury-Platz bei „Nigerian Idol“ wie auch Arbeiten mit verschiedenen, vornehmlich in Afrika operierenden Wohltätigkeitsorganisationen. Nnekas erste Independent-Platte „My Fairy Tales“ wurde hörbar von letzterem Faktor beeinflusst.

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Gentleman – MTV Unplugged

Ein Jahr nach Max Herre erscheint ein weiteres Unplugged-Benchmark aus deutschen Landen. Tatsächlich kam in der 25 Jahre andauernden MTV Unplugged-Geschichte bislang kein Reggae-Künstler zum Zug. Gentleman ändert dies nun. Längst am Zenit seiner Karriere angelangt, nahm er nach mehreren Jamaika-Aufenthalten eine intime Show vor wenigen geladenen Gästen in Köln auf, unterstützt durch zwei Dutzend Live-Musiker sowie einige überraschende Kollaborateure. Ebenfalls mit dabei: zwei neue Songs und zwei Cover-Versionen.

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Shakira feat. Rihanna – Can’t Remember To Forget You

Nach der Ankündigung ihres neuen Albums zauberte Shakira Anfang 2014 gleich den nächsten Hasen aus dem Hut: Niemand geringeres als die musikalisch omnipräsente Rihanna ist Duett-Partnerin auf Shakiras Comeback-Single „Can’t Remember To Forget You“. Die 37-Jährige Kolumbianerin selbst versorgte ihre Fans in den vergangenen Jahren hingegen nur spärlich, aber nachhaltig mit neuer Musik. Während die Fußball-WM 2010 nach dem Finale Geschichte war, echote die dazugehörige Hymne „Waka Waka (This Time For Africa)“ noch Monate lang durch die Radiolandschaft. Aber auch die neue Single legt pünktlich zum CD-Release in den Charts einen Gang zu.

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Patrice – The Rising Of The Son

Patrice wagt den Rückkehr zu seinen Wurzeln. Für sein sechstes Studioalbum kommt er ohne Major-Unterstützung aus und bemüht sich auch musikalisch um Retrospektive. „The Rising Of The Son“ wurde in deutlich kleinerer, geradezu familiärer Runde eingespielt, glänzt mit verstärkten Reggae- und Dub-Einflüssen, und nimmt gleichzeitig jene Eindrücke auf, die er durch die Produktion von Künstlern wie Cee Lo Green, Selah Sue und Cody ChesnuTT gewonnen hat. Aufgenommen zwischen England, Frankreich, Deutschland und Jamaika, gibt sich Patrice stellenweise überraschend experimentell.

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Gentleman – New Day Dawn

Wenn das Stichwort „deutscher Reggae“ fällt, assoziiert der geneigte Musikfreund damit neben der Berliner Combo Seeed vor allem einen: den Osnabrücker Sänger Gentleman. Seine Karriere begann mit einer Zusammenarbeit mit der HipHop-Band Freundeskreis und dem Song „Tabula Rasa“, der ihn quasi über Nacht berühmt machte. Sein zweites Studioalbum „Journey To Jah“ konnte 2002 mit Platz 14 einen ersten Achtungserfolg erzielen, der deutschlandweite Durchbruch gelang ihm jedoch zwei später mit seinem Nr. 1-Album „Confidence“ und der ebenfalls erfolgreichen Single „Superior“. Auch die beiden Nachfolger belegten mindestens Platz 2 in den Albumcharts. Nach einer knapp dreijährigen Auszeit kehrt er nun ohne seine Far East Band, dafür jedoch mit dem brandneuen 12 Tracks starken Longplayer „New Day Dawn“ zurück, das seinen bisherigen Werken qualitativ in nichts nachsteht.

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No Doubt – Settle Down

Zu den wichtigsten Vertretern des New Wave und Ska-Punks ab Mitte der 90er-Jahre kann definitiv die US-amerikanische Rockband No Doubt gezählt werden. Die sechsköpfige Combo um Frontfrau Gwen Stefani feierte mit ihrem zweiten Album „Tragic Kingdom“ sowie dem Überhit „Don’t Speak“ 1996 ihren Durchbruch und konnte gleich mal weit über 16 Millionen Platten absetzen. Obwohl ähnlich gigantische Erfolge seitdem nicht mehr wiederholt werden konnten, tauchte die Gruppe mit Hits wie „Just A Girl“, „Hey Baby“ oder „It’s My Life“ immer mal wieder in den Top 10 der Charts auf, ehe sich Stefani 2004 für eine Solokarriere entschied und ihren Kollegen den Rücken kehrte. Acht Jahre später jedoch wollen sie es noch einmal wissen: Mit „Push And Shove“ steht am 21. September der heiß erwartete fünfte Longplayer in den Startlöchern, und mit „Settle Down“ lässt die Truppe nun einen erfrischenden wie unkonventionellen Vorboten auf die Hörerschaft los.

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Fetsum – The Colors Of Hope

Fetsum hat einen langen und bewegenden Lebensweg hinter sich. Als Sohn eritreischer Freiheitskämpfer wurde er in Kairo geboren, nachdem seine Mutter im Krieg verwundet wurde und fliehen musste. Nach einigen Jahren in Rom ging es schließlich nach Stuttgart, wo Fetsum seine Liebe zur Musik und zu so unterschiedlichen Künstlern wie Bob Dylan, Donny Hathaway und Bob Marley entdeckte. Er arbeitete mit den Massiven Tönen (die gemeinsame Single „Stress“ chartete in den Top 60), schrieb einen Song für Max Herres Solodebüt und nahm 2005 die EP „Meine Musik“ auf, die jedoch floppte. Später nahm ihn Patrice unter seine Fittiche, während sich das Projekt, über ein eigenes Label im Monatszyklus neue Musik zu veröffentlichten, im Sand verlief. Was damals unter dem Banner „The Colors Of Hope“ lief, ist nun der Titel für Fetsums Debütalbum.

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