Monat: April 2010

The BossHoss – Low Voltage

Längst haben sich The BossHoss einen Namen gemacht. Ihre Adaptionen bekannter Welthits in ihr patentiertes Country-Outfit (das Debüt „Internashville Urban Hymns“ hat mittlerweile Platin erreicht) sind mittlerweile ebenso populär wie eigene Songs, die die Cowboys deutlich rockiger, abgedrehter zeigen. „Low Voltage“ ist nun eine Werkschau der anderen Art – 15 BossHoss-Songs, die gemeinsam mit 20 Streichern und Bläsern des Babelsberger Filmorchesters umgesetzt und neu arrangiert wurden. Yeeha auf unplugged.

Weiterlesen

Eurovision Song Contest 2010: Vorschau (3)

Lena singt für Deutschland! Was haben wir uns dieses Jahr Mühe gegeben, erst ein neues Konzept und dann eine demokratisch untermauerte Vertreterin zu finden. Schließlich gab es in den vergangenen Jahren genug ernüchternde Ergebnisse. Die bisher letzte Top-10-Platzierung datiert aus dem Jahr 2004 mit Max Mutzke. Damals wie heute war der Impulsgeber Stefan Raab. Zumindest weiß er, wie man ambitionierte Talente fordert und fördert. Dass er das für die Öffentlich-Rechtlichen tat, spricht eine deutliche Sprache – eigentlich gegen eben jene Fernsehanstalt und deren hoffnungslose Lage in den Punkteuntiefen, aber für Deutschland 2010.

Weiterlesen

AC/DC – Iron Man 2 OST

Denkt man an AC/DC, kommt man nicht umhin mit Superlativen um sich zu werfen – nur wenige Bands haben die Rock-Geschichte ähnlich geprägt wie die Australier. Entsprechend groß war die Begeisterung, als 2008 ihr neuestes Studioalbum „Black Ice“ erschienen war, garniert mit einigen Neuauflagen klassischer Alben und der Raritäten-Sammlung „Backtracks“ – großartige Zeiten für Fans.

Weiterlesen

Turbostaat – Das Island Manøver

Rascheln im Blätterwald. Major-Label. Beatsteaks-Produzent. Turbostaat als Sellout? Mitnichten, denn das energische „Vormann Leiss“ hat viel mehr die Ausnahmestellung der Flensburger in der deutschen Punkszene untermauert, auch wenn diese vier Buchstaben eher zur groben Orientierung dienen. Nun also „Das Island Manøver“, erneut in Berlin mit Moses Schneider aufgenommen.

Weiterlesen

Eurovision Song Contest 2010: Vorschau (2)

Wie bereits in den vergangenen beiden Jahren gibt es auch dieses Mal Änderungen beim Abstimmungsmodell. So werden nicht nur im Finale, sondern bereits in den Halbfinals Jurys zum Einsatz kommen. Während die Zuschauer also über neun der Qualifikanten bestimmen, wird der zehnte Startplatz an einen potentiell erfolgreichen Beitrag vergeben, der sich nicht über das Voting qualifizieren konnte. Selbiges startet außerdem bereits ab dem ersten Act.

Weiterlesen

MGMT – Congratulations

Kommerzieller Selbstmord. Was ist bloß in MGMT begfahren? Nach ihrem Debüt „Oracular Spectacular“ – ein wahres Hitalbum mit modernen Klassikern wie „Time To Pretend“ und „Kids“ – so ein Ding. „Congratulations“ kommt ohne Singles aus, ist überladen, psychedelisch und verquer. Für ihren Zweitling ist das US-Duo ein verdammt hohes Risiko eingegangen, doch das Gesamtkunstwerk belohnt den Mut in jeder Sekunde.

Weiterlesen

Slash – Slash

Slash – ahhh! – king of the impossible. Die Gitarren-Ikone präsentiert ein wahres Allstar-Soloalbum. Was sollte er auch sonst tun, wenn sich Velvet Revolver weiterhin auf Sängersuche befinden? „Slash“ darf allerdings nicht als Showcase des Flitzefingers gesehen werden, denn auf ikonische Gitarrenarbeit muss man hier verzichten. Viel eher ist die Soloplatte des Mannes mit dem Zylinder mit Dave Grohls Projekt Probot zu vergleichen.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?