Monat: August 2012

Keane – Sovereign Light Café

Seit ihren ersten Gehversuchen mit „Somewhere Only We Know“ und „Everybody’s Changing“ haben sich Keane einen Fixplatz in der europäischen Musiklandschaft erarbeitet. Mit ihren fünf bisherigen Alben und EPs schafften sie es in ihrer britischen Heimat auf die #1 – eine Marke, die nur von den Beatles getoppt wird. Auch in Deutschland reichte es für eine Top 5-Platzierung, während es für die Single „Disconnected“ nichts zu holen gab. Ob sich der Nachfolger „Sovereign Light Café“ besser schlagen wird, daran kann man gut und gerne zweifeln. Dass sich Keane nach dem schwierigen Übergangsalbum „Perfect Symmetry“ jedoch mittlerweile stabilisieren konnten, wird auch hier mehr als deutlich.

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Mia Diekow – Herz

Wohin man auch wandelt, über deutschsprachige Musik stolpert man gerade nicht unbedingt selten. Abenteuerlicherweise sind dabei teils richtige Entdeckungen dabei: Die märchenhafte Hamburgerin Mia Diekow möchte man schnell als solche bezeichnen. Die Musikerin scheint gewappnet für den deutschen Popmärchenwald;  „Herz“ ist aktueller Bote eines reich an bunten Bildern, Geschichten erzählenden, zwischen süß und wild verkündenden Debüts: „Die Logik liegt am Boden“.

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The History Of Apple Pie – Do It Wrong

Ohne einen Ton gehört zu haben, enttäuschen The History Of Apple Pie auf ganzer Linie. Man lernt nichts über die Geschichte des Apfelkuchens, Sängerin Stephanie Min gibt sogar zu Protokoll, dass sie die Süßspeise eigentlich nicht leiden kann. Etikettenschwindel! Nun aber mal der Reihe nach: Das Quintett aus London ist noch relativ jung, wird von den Noise-Rock-Schmeichlern Yuck hoch geschätzt und bewegt sich musikalisch irgendwo zwischen Dinosaur Jr., Pavement, My Bloody Valentine und Sonic Youth. Für ihre dritte Single „Do It Wrong“ ist man mittlerweile bei Marshall Teller Records gelandet und verspricht, die Qualität der beiden Vorgänger zumindest zu halten.

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Kilians – Dirty Love

Mit ihrem ungestümen, eingängigen Indie Rock haben sich die Kilians viele Freunde gemacht. Gekillt wurde keiner, wie es das erste Album noch so süffisant eingefordert hat, mit dem Nachfolger „They Are Calling Your Name“ klopfte man erstmals an den Top 30 und konnte überdies mit „Said & Done“ sogar eine Single in den Charts platzieren. Mittlerweile ist man, unter kräftiger Mithilfe von Tomte-Sänger Thees Uhlmann, bei Grand Hotel van Cleef gelandet und freut sich über deutlich mehr kreative Freiheiten. Ein neues Album steht in Form von „Lines You Should Not Cross“ bereits in den Startlöchern, mit der Single „Dirty Love“ gibt es eine weitere Dosis vertraute Klänge auf die Lauscher.

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Walk The Moon – Walk The Moon

Da ist es schon, das neue Indie-Album für einen langen Sommer, der immer noch verzweifelt versucht, die Kurve zu bekommen. Dafür verantwortlich: Walk The Moon, ein Indie Pop/Rock-Quartett aus Cincinnati, Ohio, das sich bereits seit College-Zeiten kennt und durch erste Releases in Eigenregie zu nationalem Erfolg kam, unter anderem durch ihr Debütalbum „I Want! I Want!“ und die Single „Anna Sun“, für die sich Frontmann Nicholas Petricca den Namen seiner Professorin ausborgte. Mittlerweile haben die US-Amerikaner einen Major-Vertrag in der Tasche und präsentieren ihren internationalen Erstling, schlicht und ergreifend „Walk The Moon“ betitelt.

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Channel Two feat. The Dreamkatchers – Lovley

Auch wenn es als Feinschmecker-Release durchaus sein Publikum fand, ging „Artful Time Reduction“, das Debütalbum von Channel Two, 2007 weitestgehend unter. Kleinere Film- und TV-Einsätze änderten daran ebenso wenig wie Compilation-Beiträge und durchaus prominentes Airplay durch Gilles Peterson. Entsprechend lange dauerte es, bis, erst vor wenigen Monaten, der Nachfolger „Beyond 2012“ erschien; auch das dazugehörige Remix-Album ist bereits erhältlich, beide Releases hierzulande jedoch nur digital. Ebenso gibt es die zweite Auskopplung „Lovley“ nur als Download-Release, dafür ausgestattet mit einem mächtigen Remix-Paket und zwei neuen Tracks.

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Asaf Avidan & The Mojos – One Day / Reckoning Song (Wankelmut Remix)

Bei Modern Talking hieß es einst „TV Makes The Superstar“, heutzutage fördert vor allem das Internet am laufenden Band musikalische Perlen ans Tageslicht. Zu dessen Profiteuren zählt unter anderem der Berliner DJ Jacob Dilßner, besser bekannt unter seinem Pseudonym Wankelmut. Auf einer Reise durch die USA hörte er den Akustik-Song „Reckoning Song“ des israelischen Folk-Musikers Asaf Avidjan, schneiderte daraus sein „One Day“ und lud den Track auf Soundcloud und Youtube hoch. Mehrere Millionen Klicks und Plays später, erscheint „One Day / Reckoning Song“ via Four Music als 2-Track-Single.

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