Autor: Marcus Becker

Diverse – Kontor-Top Of The Clubs Vol. 41

Kaum zu glauben, dass die letzte „Kontor – Top Of The Clubs“ (Vol. 40) schon wieder drei Monate alt sein soll. Die Sets sind immer noch sehr aktuell und drehen sich mindestens ein Mal pro Woche in meinem CD-Player. Da steht aber auch schon die weihnachtlich rot-goldene Vol. 41 vor der Tür und bietet sich als Ablösung an. Na dann immer hereinspaziert, denn auf den Namen „Kontor – Top Of The Clubs“ war in den letzten Jahren durchweg verlass, so dass ich heute blind vertrauen und ohne Probehören zugreifen kann. Mal sehen, ob ich für dieses Vertrauen bestraft werde…

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Enrique Iglesias – Greatest Hits

Der in Spanien geborene Enrique Miguell Iglesias Preysler startete seine Karriere bereits 1995 im Alter von 20 Jahren. Die Tatsache, dass er der Sohn des bekannten Sängers Julio Iglesias ist, war dabei sicher nicht hinderlich. Seine Musik ging dabei allerdings von Anfang an in eine etwas andere Richtung. Zu Ende des vergangenen Jahrtausends löste Enrique Iglesias zusammen mit Ricky Martin und Jennifer Lopez die große Latin-Welle aus. „Bailamos“ enterte 1999 die Top 10 mehrerer Länder und sprang sogar an die Spitze der US-Charts. Die nächsten Jahre folgten Schlag auf Schlag nicht minder erfolgreiche Hits wie „Could I Have This Kiss Forever“ mit Whitney Houston, „Hero“, „Escape“ und „Addicted“. Nach einer kurzen Pause folgen dann im letzten Jahr das originelle „Do You Know (The Ping Pong Song)“ und diesen Simmer der offizielle Fussball EM-Song „Can You Here Me“. Alle diese Songs und alle anderen Singles aus den vier bisher erschienen Alben „Enrique“, „Escape“, „Seven“ und „Insomniac“ gibt es jetzt, passend zum Weihnachtsgeschäft, noch mal zu einem 18-Track-stark zusammengepackten Bündel.

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Adoro – Adoro

Vor einigen Monaten bewiesen Il Divo bereits, dass klassischer Operngesang auch in der aktuellen Musikwelt noch überzeugen und zudem äußerst erfolgreich sein kann. Mit Adoro (ital. für anbeten”) erscheint jetzt die deutschsprachige Antwort auf Il Divo und die fünf jungen und gutaussehenden Opernsänger haben sich ebenso hohe Ziele gesetzt wie ihre internationalen Kollegen. Peter, Lazlo, Assaf, Jandy und Nico haben jeweils jede Menge Erfahrung bei klassischen Inszenierungen gesammelt. Auf ihrer ersten LP haben sie elf Songs aus der Deutschen Pop-Geschichte ausgesucht und diese mit Orchester-Unterstützung in ihr Opern-Gewand gebracht.

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Shaggy – Intoxication (Re-Release)

Wer den Namen Shaggy hört, der denkt natürlich sofort an die großen Hits aus den Neunzigern wie “Oh Carolina”, „Boombastic“, „It Wasn’t Me“ und „Angel“, vielleicht auch an „Me Julie“, „Hey Sexy Lady“ und „Get My Party On“ Anfang des neuen Jahrtausends. In den letzten fünf Jahren gingen seine Singles und auch das Album „Clothes Drop“ dagegen leider ziemlich unter. Nur durch das eine oder andere Feature rief sich Mister „Lover Lover“ immer mal wieder positiv in Erinnerung. Kein Wunder, dass auch der Album-Release von „Intoxication“ im vergangenen Jahr eher still und heimlich verlief. Doch dann – als keiner mehr damit rechnete – kam plötzlich die Fussball EM und Shaggy zauberte für die Maskottchen Trix und Flix die offiziellen Hymne „Feel The Rush“ aus dem Hut. Dem Song gelang in Deutschland auf Anhieb der Sprung auf Platz 1 und ebnete damit den Weg für Shaggys aktuelle (übrigens 25-ste) Singleauskopplung „What’s Love“ gemeinsam mit Rapper Akon. Klar, dass man den Erfolg nutzt und jetzt neben dem Best Of „The Boombastic Collection“ auch das beinahe noch frische Album „Intoxication“ noch einmal in einer überarbeiteten version herausbringt.

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Michael Mind – My Mind

Willkommen im beatblogger.de-Gerichtssaal. Es ist bekannt, dass Geschmäcker verschieden sind und sich sehr gut darüber streiten lässt. Heute befindet sich deshalb auf der Anklagebank: Jens Kindervater aka Michael Mind. Herr Doom, ein gefürchteter Musik-Kritiker, klagt Herrn Mind wegen der Gefährdung des öffentlichen Musikgeschmacks an. Nach einigen kleineren Single-Delikten möchte der Angeklagte jetzt nämlich ein ganzes Album auf den Markt bringen. Herr Praise, der ehrenhafte Verteidiger, steht auf Michael Minds Seite und kämpft aus Überzeugung für die Veröffentlichung.

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Ministy Of Sound – The Annual 2009

Pünktlich Anfang November erscheint auch in diesem Jahr die neuste Ausgabe der „Ministry Of Sound – The Annual“-Reihe. Kurz vor Ende 2008 wirft das erfolgreichste Dance-Label der Welt damit erneut einen Blick auf die Hits des aktuellen Jahres und kombiniert diese mit brandneuen Geheimtipps für 2009. Für die Auswahl und das Mixing der deutschen Version der Erfolgs-Compilation zeichnet sich Sven Kosalik verantwortlich, der eingefleischten Clubbern als Jean Elan durch seinen aktuellen (und natürlich ebenfalls enthaltenen) Smasher „Where’s Your Head At“ bekannt ist. Hilfe erhielt dieser von Urgestein C.J. Stone, der sich augenscheinlich für das zweite Set der 3-CD-Kollektion verantwortlich zeigt.

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Yves Larock – Rise Up (Fly Over The Rainbow)

Yves LaRock konnte mit „Rise Up“ bereits im Sommer 2007 die Strände und Clubs der beliebtesten Urlaubsorte für sich gewinnen. Der Titel verbreitete sich schnell und landete bald auf Platz der Dance Charts in über 20 Ländern. Der Schweizer DJ und Produzent Yves Cheminade, so LaRocks bürgerlicher Name, war zwar schon nach seinem 2005er Hit „Zookey (Lift Your Leg Up)“ über die Grenzen seines Landes bekannt und landete mit dem Mix aus Zouk, Reggae und House vor allem in Frankreich einen großen Hit. „Rise Up“ setzte aber noch einen drauf und brachte den damals dreißig jährigen Yves sogar bis nach Südamerika, die USA, Indien und Südafrika. Nachdem das vom Style recht ähnliche „Shine On“ von R.I.O. auch in Deutschland ordentliche Chart-Platzierungen einholen und die Downloads von „Rise Up“ auch bei uns sehr vielversprechende Tendenzen vorweisen konnte, wird der sommerliche Dance-Song nun endlich auch auf Deutschland losgelassen.

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Nelly – Brass Knuckles

Wenn ein Musikbegeisterter sich vor ein paar Jahren als Nelly-Fan outete, war sofort klar, wer gemeint war. In den letzten Jahren machte ihm Frau Furtado zwar etwas den Namen streitig, doch auch heute noch sollte klar sein, dass sich hinter Nelly einer der erfolgreichsten Rapper unserer Tage verbirgt. Seit seinem Debüt „Country Grammer“ im Jahr 2000 lernten wir den ursprünglich in Texas geborenen Rapper von verschiedenen Seiten kennen. Sei es den Party-Freak bei „Hot In Herre“ oder den gefühlvoll Nachdenklichen mit „Over And Over“ oder dem internationalen Nummer 1 Hit „Dilemma“. Alle seine bisherigen Studioalben erhielten – teilweise mehrfach – Platin-Auszeichnungen und drei davon gingen sogar an die Spitze der US Charts. Nach etwa drei Jahren Ruhepause, in denen sich der Rapper viel mehr um seine zwischenzeitlich gegründeten Unternehmen (u.a. Damen- und Herren-Bekleidung) kümmerte, erscheint Cornell Haynes Junior, so Nellys gebürtiger Name, nun zurück auf der Showbühne und hat  mit „Brass Knuckles“ ein neues, vielversprechendes Album im Gepäck.

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Peter Fox – Stadtaffe

Da ist es nun also: Peter Fox erstes Solo-Album. Bereits sein Kollege Boundzound bewies vor einigen Monaten, dass ein Seeed-Mitgleeed auch ganz gut ohne seine Kollegen auskommt. Nun ist Peter Fox aber auch DIE prägnante Stimme, die man mit Seeed verbindet. Wie sehr unterscheidet sich also sein erstes Solowerk „Stadtaffe“ von den Songs seiner Elf-Mann-Kombo? Die Antwort ist einfach: vollkommen und rein gar nicht.

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