Autor: Walter Kraus

Ich bin, also denke ich.

Clueso – Gewinner

Deutschlands momentan wohl bester Singer/Songwriter reitet weiterhin auf der Erfolgswelle. Mit seinem aktuellen Album „So sehr dabei“ wurde Clueso endlich auch die verdiente Mainstream-Anerkennung zu teil. Bevor „So sehr dabei – Live“ auf CD/DVD in die Läden kommt, koppelt der Erfurter Pop-Poet mit „Gewinner“ die mittlerweile vierte Single seiner aktuellen Platte aus.

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Veto – Blackout

Was ist bloß mit diesen Dänen los? Kaum ein Land bringt so viele fantastische Bands hervor, die Beats und Rock derart stark miteinander verbinden. Carpark North, Nephew und Dúné sind hierzulande längst ein Begriff, Veto können das auch werden. Dabei treiben sie besagte Ansätze auf „Crushing Digits“ auf die Spitze, steuern ihre Songs fast ausschließlich über Elektronik. Exemplarisch dafür steht auch „Blackout“, Opener der aktuellen Platte und zugleich neue Single.

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The Flames – Caution: Heat Inside

Es war einmal ein One-Hit-Wonder. The Flames aus Mannheim hat man vor allem wegen „Everytime“ in Erinnerung – jeder zarten Gute-Laune-Nummer, die 2002 dank massivem Werbe-Einsatz zum Sommerhit mutierte. Seither konnte das Quartett allerdings nicht mehr an diesen Erfolg anknüpfen, weil man nun mal eigenen Ideen folgt, anstatt auf Nummer Sicher zu gehen. So ist „Caution: Heat Inside“ irgendwo zwischen Indie Pop/Rock, Surf, Disco und Lagerfeuer-Romantik anzusiedeln.

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Doves – Kingdom Of Rust

50 Monate sind vergangen seit der Veröffentlichung von „Lost Cities“, dem bis dato letzten Album der Doves. Das britische Trio hat sich darauf zwischen Motown-Rock und Psychedelia platziert, mit „Black And White Town“ einen echten Hit ins Rennen geschickt. Danach die lange Unsichtbarkeit, eine Art Neustart. Lang und breit wurde an „Kingdom Of Rust“ herumgeschraubt, wurden die Songs verfeinert, wurde der Mix noch breiter und universeller gestaltet. Nun ist das Ergebnis endlich erhältlich.

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The Glam – Escapism

Letzten November hat sich das Hamburger Trio The Glam erstmals einem breiteren Publikum vorgestellt mit seiner Debütsingle „Join The Spectres“. Frederic, Phil und Julien machen ihrem Namen nur bedingt Ehre, sei es durch den übermäßigen Gebrauch von Haarspray oder der Liebe für Glamrock-Bands wie T.Rex und das Chamäleon David Bowie. Auch Placebo und U2 sind für die Nordlichter von großer Wichtigkeit. All das kann man auf ihrem Debütalbum „Escapism“ nachhören.

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Kilians – Said & Done

Von wegen „Kill The Kilians“, die deutsche Indie-Hoffnung ist trotz mehrerer Schrammen alive and well. Das Debütalbum hat die fünf Dislakener dank prominenter Unterstützung in die deutsche Indie-Bundesliga befördert, Hype inklusive. Sämtliche Festivals hat man bereits beackert, mit „When Will I Ever Get Home“ sogar einen Radiohit gehabt. Das neue Album „They Are Calling Your Name“ soll nun bestätigten und vorantreiben. Dass man dabei nicht auf der Stelle treten will, zeigt bereits die Vorabsingle „Said & Done“.

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Metallica – Broken, Beat & Scarred

Die aktuelle Metallica-Tour ist ein Selbstläufer. Nach ausverkauften US-Shows ist momentan gemeinsam mit Machine Head in Europa unterwegs. Das aktuelle Album „Death Magnetic“ verkauft sich gut, wurde mittlerweile zu großen Teilen auch schon live gespielt. Überdies haben sich die Singles „The Day That Never Comes“ und „All Nightmare Long“ gut geschlagen. Pünktlich zur Tour wird nun „Broken, Beat & Scarred“ ausgekoppelt.

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Two Fingers feat. Sway – Two Fingers

Timbaland wurde entführt! Keine Sorge, dem Meister des zeitgenössischen Rap-Songs geht es gut. Mit diesen Worten eröffnet allerdings die Bio zum Debüt von Two Fingers und zieht den Vergleich zu einem ähnlich innovativ agierenden Beatschmied. Der brasilanische Electro-Großmeister Amon Tobin trifft in Brighton auf Joe „Doubleclick“ Chapman. Gemeinsam arbeitet man sich über Drum’n’Bass in Richtung HipHop, nennt sich Two Fingers und holt sich UK-Rapper Sway aus Akons Konvict-Stall ins Boot. Fertig ist das Debüt „Two Fingers“.

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Biffy Clyro – Mountains

Schottlands größte Rockstars der letzten beiden Jahre sind mit Sicherheit Biffy Clyro. Das Trio aus Ayrshire hat seine experimentelle Post-Hardcore-Phase längst hinter sich gelassen und spielt nun stilsicheren, hymnischen Alternative Rock, der den Vergleich mit den Foo Fighters nicht scheuen muss. „Puzzle“ war 2007 ein Riesenerfolg in UK und hat auch hierzulande seine Fans gefunden. Die Aufnahmen zum neuen Album sollen demnächst beginnen. Bereits vorab gibt es das brandneue „Mountains“ als Download-Single.

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Gazpacho – Tick Tock

Langsam aber sicher entwickeln sich Gazpacho zu Experten für Konzeptalben. Die sechs Norweger haben sich auf ihren bisherigen vier Alben mannigfaltigen Geschichten und einem Sound zwischen Muse, Rush und Marillion verschrieben, einer besonders eingängigen Prog-Rock-Spielart. Ihre neue Platte „Tick Tock“ ist ein Konzeptalbum über den Roman „Wind, Sand und Sterne“ von Antoine de Saint-Exupéry („Der kleine Prinz“) – ein Klassiker der Literaturwelt, geprägt von rasenden und extremen Gefühlen und Stimmungswechseln.

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