Kategorie: Alben

Heen

Heen – Steppin‘ Up

Wenn er nicht gerade Flo Mega und Max Herre supportet oder als Gast bei den Heavytones mitwirkt, feilt Heen an seinen eigenen Songs. Der lässige Kölner mit omnipräsenter Kopfbedeckung hat den Soul gepachtet, rappt ab und an schon mal und verschließt sich ebenso wenig vor Gevatter Funk. Nach über 100 Auftritten im vergangenen Jahr und sorgfältiger Ausarbeitung der Solo-Tracks landet nun das Debütalbum „Steppin‘ Up“. Der Name ist Programm, denn Heen erhöht die Schlagzahl und widmet sich neuen Herausforderungen.

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Orchards

Orchards – Lovecore

Sam Rushton und Dan Fane kennen sich schon ewig. Man wuchs zusammen auf und studierte später gemeinsam in Brighton. Innerhalb weniger Wochen lernten die beiden Will Lee-Lewis und Lucy Evers kennen, Orchards waren geboren. Bereits mit ihren ersten Singles und Kleinformaten erregte das britische Quartett ordentlich Aufmerksamkeit. Kunststück, schließlich ist der Mix aus Indie Pop und vertrackt rockenden Math-Gitarren so simpel wie eingängig. Die Songs ihres Debütalbums „Lovecore“ schrieben Orchards nach neunstündigen Arbeitstagen, in Mittagspausen und auf Tour – das Ergebnis purer Liebe zur Musik.

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The Goners

The Goners – Good Mourning

Teile von Yvonne (der Band, nicht der Catterfeld) und der ehemalige Sänger / Gitarrist von Salem’s Pot finden mit The Goners ein neues Betätigungsfeld. Das Quintett aus Eskilstuna, etwas über 100 km westlich von Stockholm gelegen, versteht sich auf handfesten Rock aus der Garage mit Hard’n’Heavy-Anleihen. Dicke Riffs, düstere Untertöne und ein Hauch von Untergangsstimmung umwehen den Einstand „Good Mourning“, der vermutlich nichts mit „‚Allo ‚Allo“ zu tun hat.

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Ghostmaker

Ghostmaker – Room Service Romeo

Ideen haben Ghostmaker in rauen Mengen. Aktuell als infernales Trio unterwegs, werfen die Berliner starke Songs in rauen Mengen ab. Wüsten-Rock, Alternative-Riffs und 90s-Noise-Untertöne geben sich ein Stelldichein. Nach mehreren Mini-Alben, die eigentlich mehr als das waren, und einer EP steht nun „Room Service Romeo“ in den Startlöchern. Das erste reguläre Studioalbum, wenn man so will, setzt den eingängigen, leicht kratzigen Weg gekonnt fort.

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Nadia Reid

Nadia Reid – Out Of My Province

So geht Tapetenwechsel: Nadia Reid wollte ihr drittes Album mit neuen, noch unbekannten Menschen aufnehmen. Sie verließ Neuseeland und nahm ihren folkigen Sound nach Amerika mit. Aus dem zusammengewürfelten Team vor Ort wurde eine Familie, die mitgebrachten und unterwegs gesammelten Reiseberichte zur Collage für persönliches Wachstum und innere Reflexion. Entsprechend überschreitet „Out Of My Province“ eigene, mentale und physische Grenzen.

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Anna Calvi

Anna Calvi – Hunted

Wann ist ein Song eigentlich perfekt? Diese kompositorische Gretchenfrage scheint sich Anna Calvi immer wieder zu stellen. Ihr 2018 veröffentlichtes Album „Hunter“ wurde verdient abgefeiert, aber war es für die Singer/Songwriterin perfekt? Während einer Tourpause hörte sie sich durch die ersten Aufnahmen für besagte Platte, am eigenen Dachboden aufgenommen, meist recht reduziert und minimalistisch. Diese durchaus intimen Momente fängt sie nun mit neuen Bearbeitungen dieser Ur-Versionen ein. Auf „Hunted“ erfährt Calvi zudem prominente Unterstützung.

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Sadler Vaden

Sadler Vaden – Anybody Out There?

Mit 18 Jahren wurde Sadler Vaden zum Profi-Musiker, seit knapp zwei Jahrzehnten steht er auf der Bühne und arbeitet im Studio. Vor einigen Jahren schloss er sich Jason Isbell And The 400 Unit an, kurze Zeit später ging die Band durch die Decke und heimste gleich vier Grammys ein. Zwischendurch fand Vaden Zeit für ein umjubeltes Solo-Debüt, dessen Nachfolger „Anybody Out There?“ nun den Landeanflug wagt und Fans klassischer Rockklänge Marke Tom Petty und Eagles unterhalten dürfte.

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Johnossi

Johnossi – Torch // Flame

So etwas wie ‚auf der Stelle treten‘ gibt es bei Johnossi nicht. Arbeitete man auf dem letzten Album „Blood Jungle“ mit vornehmlich pop-orientierten Produzenten zusammen, so wollte das schwedische Duo dieses Mal zurück zur rohen Energie der Anfangstage finden. Produziert und gemischt von Pelle Gunnerfeldt, der unter anderem bereits The Hives und Refused veredelte, schloss man sich einen kompletten Monat außerhalb von Stockholm ein, um sich voll und ganz auf den Songwriting- und Aufnahmeprozess zu konzentrieren. Das hat sich gelohnt, wie „Torch // Flame“ zeigt.

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Bored Man Overboard

Bored Man Overboard – Home

Vor neun Jahren veröffentlichten Bored Man Overboard ihr Debütalbum „Rogue“. Die Schweden schienen prädestiniert dafür, in große Indie-Fußstapfen zu treten, von Referenzen wie The National und Arcade Fire war die Rede. Nach drei Touren durch ganz Europa verabschiedete man sich im Folgejahr, man ging „on hiatus“, wie so viele Bands ihre Pausen auf unbestimmte Zeit nennen. Tatsächlich arbeiteten die sieben Musiker im Hintergrund daran, ihren Sound zu verfeinern, und hatten im Sommer vergangenen Jahres tatsächlich ihr Comeback-Album fertiggestellt. Besagtes „Home“ erscheint nun und distanziert sich kräftig vom Einstand.

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Four Year Strong

Four Year Strong – Brain Pain

Als sich Four Year Strong 2001 gründeten, gingen die Musiker noch auf die High School. Knapp zwei Jahrzehnte ist man immer noch im Kern-Line-up unterwegs und vermischt weiterhin Pop-Punk mit melodischem Hardcore, Hooks mit Stahlkanten. Dennoch sind beinahe fünf Jahre seit dem letzten Longplayer ins Land gezogen, neben einer ausdauernden Jubiläumstour für ihr zweites Album „Rise Or Die Trying“ ließ man sich fürs Songwriting ausnahmsweise ordentlich Zeit. „Brain Pain“ erntet nun den Lohn der Mühe und fasst die besten Qualitäten der Herren aus Worcester, Massachusetts exquisit zusammen.

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