Kategorie: Alben

Kevin Krauter

Kevin Krauter – Full Hand

Vor zwei Jahren machte Kevin Krauter erstmals auf sich aufmerksam. Der junge Singer/Songwriter aus Indiana mit einem Händchen für anspruchsvolle Pop-Klänge schwamm sich auf „Toss Up“ frei und legte den Grundstein für das, was jetzt auf „Full Hand“ deutlich erwachsener und (selbst-)kritischer klingt. Krauter setzt sich mit seinem religiös geprägten Elternhaus, der eigenen Sexualität und wachsendem Selbstvertrauen auseinander – eine Art innere, persönliche Inventur in zwölf Kapiteln.

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Coin

Coin – Dreamland

Wenn sie nicht gerade auf Tour sind und so ziemlich jedes große Festival mitnehmen, dann schrauben Coin an neuen Songs. Das US-Trio versteht sich auf geschmackvollen Alternative Pop mit durchaus elektronischer Ausprägung, der geschickt zwischen den 80s-Pionieren und der Gegenwart pendelt. Gemeinsam mit verschiedenen Co-Produzenten und Co-Songwritern, darunter Mark Foster und Isom Innis von Foster The People, wurde das bereits dritte Studioalbum „Dreamland“ in Form geklöppelt.

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Robert Cray Band

Robert Cray Band – That’s What I Heard

Weit über 40 Jahre im Geschäft, mit mehreren Grammys ausgezeichnet und Mitglied der Blues Hall of Fame: Über Robert Cray muss man keine großen Worte verlieren. Als Solokünstler und Bandleader setzt der 66jährige laufend neue, musikalische Ausrufezeichen zwischen Soul, Blues und RnB. Nun ist er wieder mit seiner Robert Cray Band unterwegs und vereint auf „That’s What I Heard“ neues Material mit verschiedenen Cover-Version. Die Idee dahinter: den Sound von Sam Cookes frühen Alben aufzugreifen.

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King Krule

King Krule – Man Alive!

So plötzlich er wieder aufgetaucht war, so schnell verschwand King Krule kurz nach dem Release seines zweiten Albums „The Ooz“. Archy Marshalls Welt drehte sich jedoch weiter. Während den Arbeiten an neuen Songs kam die Nachricht, dass er zum ersten Mal Vater würde. Schnell ließ Marshall die fatalistische Spirale aus Depression und Alkoholexzessen hinter sich und zog aufs Land, um näher bei der Mutter seines Kindes zu sein. Entsprechend veränderten sich Ton und Fokus der nunmehr dritten Platte „Man Alive!“ auch während der Aufnahme-Sessions. Neben der gewohnten musikalischen Pluralität kollidieren die Reste der Abwärtsspirale mit neuen Alltagsbeobachtungen.

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Pictish Trail

Pictish Trail – Thumb World

Wenn er nicht gerade britischen Talenten als Inhaber von Lost Map Records eine spannende wie vielfältige Plattform gibt, widmet sich Johnny Lynch von der kleinen schottischen Insel Eigg seiner packenden One-Man-Show Pictish Trail. Irgendwo zwischen Pop, Electro, Folk und Indie angesagt, sind seine DIY-Tracks kleine Perlen, die mit ihren kuriosen Geschichten und noch schrägeren Soundcollagen zuletzt Support-Slots für Belle & Sebastian und KT Tunstall oder den Publikumspreis beim Scottish Album of the Year Award einbrachten. „Thumb World“ gibt sich nun noch eigentümlicher und eingängiger.

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Best Coast

Best Coast – Always Tomorrow

Welche Küste tatsächlich die Best Coast aus dem Bandnamen ist, sollte sich bei einem Blick auf die Heimat des US-Duos auflösen: Los Angeles, Kalifornien. Frontfrau Bethany Cosentino und Gitarrist Bobb Bruno veröffentlichen seit mittlerweile zehn Jahren fluffigen Indie Pop/Rock mit 70s-Schlagseite. Zuletzt nahm man eine eigene Platte für Kinder auf, das letzte „Erwachsenenalbum“ hat aber bereits knapp fünf Jahre am Buckel. „Always Tomorrow“ findet nun wieder zurück zum Independent-Glück.

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Klangstof

Klangstof – The Noise You Make Is Silent

Das geschickte Eintauchen war immer schon die Spezialität von Klangstof. Zwischen Elektronik, Synthie-Pop und Art-Exkursen angesiedelt, sorgte das Trio um den niederländisch-norwegischen Frontmann Koen van de Wardt bereits 2016 für Furore mit dem butterweichen und angenehm andersartigen Debüt „Close Eyes To Exit“. Eine EP und umjubelte Auftritte mit The Flaming Lips und Miike Snow später, will nun „The Noise You Make Is Silent“ abheben.

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Bambara

Bambara – Stray

Der Tod lauert überall, an allen Ecken und Enden, ist unvermeidbar, abstrakt und doch eine höchst individuelle Sache. Für Bambara ist das Lebensende Antrieb für eine komplette Platte. Das Trio aus Athens, Georgia um die Zwillingsbrüder Reid und Blaze Bateh sowie Bassist William Brookshire schätzt düstere Klänge zwischen Post Punk und Dark Rock mit Gothic-Note – in Ton und Text. „Stray“, das Follow-up zur herrlich verstörenden Düsterperle „Shadow On Everything“, beißt sich in der Materie fest.

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Shadow Witch

Shadow Witch – Under The Shadow Of A Witch

Viel Erfahrung, noch mehr Riffs: Shadow Witch fanden 2015 in Kingston, New York zusammen. Die vier Musiker hinter diesem ominösen Namen spielten (und spielen) seit Jahren und Jahrzehnten in den verschiedensten Formationen, haben sich nun aber der gemeinsamen Heavyness verschrieben. Stoner und Doom, Rock und Metal geben den Ton an. Auf das kurzweilige „Disciples Of The Crow“ folgt nun „Under The Shadow Of A Witch“, das gar nicht mal so schwere zweite Album.

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The Deadnotes

The Deadnotes – Courage

In Freiburg am Breisgau freut man sich nicht nur über eine der sympathischsten Profimannschaften des deutschen Fußballs. Hier kommen drei Herren her, gerade mal 23 Jahre jung, und ganz heiße Hoffnungsträger der heimischen Rockszene. Tatsächlich gibt es The Deadnotes bereits seit knapp neun Jahren, 2016 mit dem ansprechenden „I’ll Kiss All Fears Out Of Your Face“ erstmals in Erscheinung getreten. Seither konnte der Mix aus Alternative Rock, Emo und Indie-Punk in allen Belangen kräftig reifen, und so darf sich „Courage“ zu Recht zu Größerem berufen fühlen. Zehn Songs beleuchten das Thema ‚Mut‘ aus den verschiedensten Blickwinkeln.

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