Kategorie: Alben

Shaggy – Intoxication (Re-Release)

Wer den Namen Shaggy hört, der denkt natürlich sofort an die großen Hits aus den Neunzigern wie “Oh Carolina”, „Boombastic“, „It Wasn’t Me“ und „Angel“, vielleicht auch an „Me Julie“, „Hey Sexy Lady“ und „Get My Party On“ Anfang des neuen Jahrtausends. In den letzten fünf Jahren gingen seine Singles und auch das Album „Clothes Drop“ dagegen leider ziemlich unter. Nur durch das eine oder andere Feature rief sich Mister „Lover Lover“ immer mal wieder positiv in Erinnerung. Kein Wunder, dass auch der Album-Release von „Intoxication“ im vergangenen Jahr eher still und heimlich verlief. Doch dann – als keiner mehr damit rechnete – kam plötzlich die Fussball EM und Shaggy zauberte für die Maskottchen Trix und Flix die offiziellen Hymne „Feel The Rush“ aus dem Hut. Dem Song gelang in Deutschland auf Anhieb der Sprung auf Platz 1 und ebnete damit den Weg für Shaggys aktuelle (übrigens 25-ste) Singleauskopplung „What’s Love“ gemeinsam mit Rapper Akon. Klar, dass man den Erfolg nutzt und jetzt neben dem Best Of „The Boombastic Collection“ auch das beinahe noch frische Album „Intoxication“ noch einmal in einer überarbeiteten version herausbringt.

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Anastacia – Heavy Rotation

Anastacia ist wieder da. Über vier Jahre nach ihrem letzten regulären Album „Anastacia” – das Best-of von 2005 mal außen vor gelassen – meldet sich die kleine, aber stimmgewaltige Sängerin mit ihrem vierten Longplayer „Heavy Rotation” zurück. Mit neuer Plattenfirma (Universal), frischem Sound und glattgebügelter Optik möchte die inzwischen 40-jährige Powerfrau an vergangene Erfolge anknüpfen. Doch so ganz wollte das bislang nicht funktionieren: Die Vorabsingle „I Can Feel You” enttäuschte – ob das Comeback-Album nun mehr reißen kann?

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Boyzone – Back Again… No Matter What

Nach Take That und den Backstreet Boys versucht jetzt eine weitere Boygroup ihr Comeback: Boyzone. Manch einer fragt sich jetzt sicher: Boyzone, wer war das nochmal? Das waren bzw. sind Ronan Keating, Keith Duffy, Mikey Graham, Shane Lynch und Stephen Gately. Eine irische Popband, die sich in den 90ern u.a. mit Liedern wie „No Matter What“ und „Picture Of You“ (dem Soundtrack zu „Mr Bean- Der ultimative Katrastrophenfilm“) in den Charts einen Namen machten. Mit ihrem Greatest Hits- Album „Back Again…No Matter What” und der ersten Single-Auskopplung „Love You Anyway“ melden sie sich nach acht Jahren zurück.

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Grace Jones – Hurricane

Bevor Hallowe’en nach Europa gekommen ist, durften wir uns über Grace Jones gruseln. Ihr Tomboy-haftes Auftreten, ihre maschinelle Stilistik und die tiefe, beinahe gutturale Stimme machten „Slave To The Rhythm“ und „Pull Up To The Bumper“ zwar zu Welthits, haben aber auch den Sexualtrieb so manchen Teenagers bis heute nachhaltig beeinflusst. Mit aktuellen Nacktfotos schindet die 60jährige auch heute noch „Eindruck“. Unbestritten ist jedoch die musikalische Finesse der Jamaikanerin, die mit „Hurricane“ nach 19 Jahren Abstinenz ein neues Album veröffentlicht.

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Michael Mind – My Mind

Willkommen im beatblogger.de-Gerichtssaal. Es ist bekannt, dass Geschmäcker verschieden sind und sich sehr gut darüber streiten lässt. Heute befindet sich deshalb auf der Anklagebank: Jens Kindervater aka Michael Mind. Herr Doom, ein gefürchteter Musik-Kritiker, klagt Herrn Mind wegen der Gefährdung des öffentlichen Musikgeschmacks an. Nach einigen kleineren Single-Delikten möchte der Angeklagte jetzt nämlich ein ganzes Album auf den Markt bringen. Herr Praise, der ehrenhafte Verteidiger, steht auf Michael Minds Seite und kämpft aus Überzeugung für die Veröffentlichung.

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The Cure – 4:13 Dream

Lange vier Jahre mussten wir auf das neue The Cure Album „4:13 Dream“ warten: jetzt ist es endlich soweit. Schon der Blick auf das chaotische und sehr expressionistisch gehaltene Cover weckt die Vorfreude, auch die große Marketing-Aktion vorab (vier Monate lang wurde an jedem 13. des Monats wurde eine Single veröffentlicht) hat Robert Smith & Co wieder ins Gespräch gebracht. Doch kann „4:13 Dream“ die hohen Erwartungen erfüllen?

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AC/DC – Black Ice

Muss man AC/DC überhaupt noch vorstellen? Von daher gleich zu den nackten Fakten: Acht Jahre nach „Stiff Upper Lip“ präsentieren die australischen Rock-Legenden ein brandneues Album. Gleich 15 Songs haben sich auf „Black Ice“ verirrt, die genau das bieten, was man an den in Würde gealterten Herren seit über 30 Jahren liebt – energiegeladener Rock’n’Roll mit einem Schuss Blues.

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Celine Dion, Sarah McLachlan, Katie Melua – Best-of-Check

Das letzte Quartal eines Jahres mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft ist in der Musikbranche gemeinhin bekannt für eine auffallend hohe Dichte an Best-of-Alben. Allein in der zweiten Oktoberhälfte dieses Jahres präsentiert uns eine ganze Reihe von Sängerinnen neue Zusammenstellungen ihrer größten Hits. Drei durchaus verschiedene, aber allesamt verdammt erfolgreiche Ausnahmetalente – Balladen-Königin Celine Dion, Folkpop-Ikone Sarah McLachlan sowie Mike Batt-Entdeckung Katie Melua – stellen sich dem Best-of-Check.

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Nelly – Brass Knuckles

Wenn ein Musikbegeisterter sich vor ein paar Jahren als Nelly-Fan outete, war sofort klar, wer gemeint war. In den letzten Jahren machte ihm Frau Furtado zwar etwas den Namen streitig, doch auch heute noch sollte klar sein, dass sich hinter Nelly einer der erfolgreichsten Rapper unserer Tage verbirgt. Seit seinem Debüt „Country Grammer“ im Jahr 2000 lernten wir den ursprünglich in Texas geborenen Rapper von verschiedenen Seiten kennen. Sei es den Party-Freak bei „Hot In Herre“ oder den gefühlvoll Nachdenklichen mit „Over And Over“ oder dem internationalen Nummer 1 Hit „Dilemma“. Alle seine bisherigen Studioalben erhielten – teilweise mehrfach – Platin-Auszeichnungen und drei davon gingen sogar an die Spitze der US Charts. Nach etwa drei Jahren Ruhepause, in denen sich der Rapper viel mehr um seine zwischenzeitlich gegründeten Unternehmen (u.a. Damen- und Herren-Bekleidung) kümmerte, erscheint Cornell Haynes Junior, so Nellys gebürtiger Name, nun zurück auf der Showbühne und hat  mit „Brass Knuckles“ ein neues, vielversprechendes Album im Gepäck.

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Ayọ – Gravity At Last

Frohsinn hat ein Gesicht: Ayọ! Nicht nur aufgrund des Namens der nahe Köln geborenen Deutsch-Nigerianerin Joy Olasunmibo Ogunmakin, welcher in der westafrikanischen Yoruba-Sprache für Freude steht, sondern wegen ihrer musikalischen Herzlichkeit. Treffenderweise trug das 2006er Debüt den Namen „Joyful“. Lebendig und authentisch präsentierte sich die kleine Sängerin, deren sanfte Stimme schnell Zugang zu vielen Seelen fand. Handgemachter Soul-Pop der besonderen Art – farbenfroh wie exotische Früchte, intensiv entspannend sowie voller Wünsche, Sehnsüchte und Gedanken aus dem Leben. Ein mehr als ambitionierter Auftritt, der dank Ayọs großer Popularität in Frankreich dort sogar mit Platin belohnt wurde. Große Spuren also, in die der Nachfolger „Gravity At Last“ nun tritt.

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