Kategorie: Alben

Dredg – The Pariah, The Parrot, The Delusion

Seit 2002 trägt Art Rock einen neuen zweiten Vornamen. Mit „El Cielo“ haben sich Dredg binnen kürzester Zeit auf die progressiv alternative Gitarrenlandkarte geschossen, ihr „Same Ol‘ Road“ hallt immer noch nach. Selbst der Schritt hin zu dezent konventionelleren Klängen auf „Catch Without Arms“ hat den Amerikanern nicht weh getan, sondern ganz im Gegenteil weitere atemberaubende Hymnen beschwert. Nach viel zu langer Auszeit steht nun „The Pariah, The Parrot, The Delusion“ in den Startlöchern, das die komplexesten wie auch eingängigsten Momente der Bandgeschichte beinhaltet.

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Alesha Dixon – The Alesha Show

Ob „All I Want“ oder „Scandalous“ – die großen UK-Hits der Urban-Girlgroup Mis-Teeq kennt man auch hierzulande. Zwar hat sich das Trio 2005 aufgelöst, doch mit Alesha Dixon konnte zumindest eine der Damen eine erfolgreiche Solokarriere starten. Mit zwei Singles in den Top 5 und zahlreichen Fernsehauftritten (dreifacher Gast bei „Never Mind The Buzzcocks“, Gewinnern der Celebrity-Tanzshow „Strictly Come Dancing“) hat sie Großbritannien mittlerweile im Sturm erobert. Ihr erstes offizielles Album „The Alesha Show“ – „Fired Up“ erschien nur in Japan – kommt mit ordentlicher Verzögerung nun auch nach Deutschland.

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CKY – Carver City

Camp Kill Yourself – nomen est omen. Fast hätten sich CKY selbst aufgelöst. Die Aufnahmen zu „Carver City“ – das erste Album auf ihrem neuen Label Roadrunner Records – mussten zur Halbzeit abgebrochen werden, weil man sich komplett zerstritten hatte und erst einmal ein ganzes Jahr kein Wort mehr miteinander wechselte. Glücklicherweise hat man sich zusammengerafft und einen mächtigen Rockbastard eingespielt.

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Sinner DC – Crystallized

Keine Metalband, wenn auch mit Gitarrenhintergrund: Sinner DC aus Genf haben mit Saiteninstrumenten angefangen, sind mittlerweile aber zu Electro-Experten mutiert. Ihre Veröffentlichungen lassen sich am ehesten mit 120 Days, M83 und Tortoise vergleichen, sprich Alternative Electro mit Indie-Flair und viel Gefühl. Ihr neues Album „Crystallized“ ist mit Sicherheit ein kleines Highlight in ihrer langen Karriere.

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Ronan Keating – Songs For My Mother

Vor elf Jahren durchlebte Ronan Keating wohl mit eine seiner schwersten Zeiten: Er musste sich von seiner Mutter trennen, die nach einem harten Kampf ihrem schweren Krebsleiden erlag. Doch auch nach so langer Zeit scheinen die Erinnerungen nicht zu verblassen. Auf seinem neuen Solo-Album „Songs For My Mother” stellt der smarte Ire zehn Songs vor, die für ihn und seine Mutter von großer Bedeutung waren.

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Ikaria – Repair My History

In Hamburg fängt alles an, so will es einem die Indie-Welt suggerieren. Zumindest scheint die Hansestadt Zentrum musikalisch kreativen Denkens zu sein. Die Mitglieder von Ikaria sind über ganz Deutschland verstreut, proben aber in Hamburg. Ihre erste EP „Fiber“ ist keine 14 Monate alt, schon steht ihr durchaus spektakuläres, charmant verhaltenes Debütalbum „Repair My History“ in den Läden, das zwischen Post Rock und Indie Pop Wellen schlägt.

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Jasper – Neidlos

Im Videoportal Youtube zählt Jasper März zu den populärsten Liedermachern im deutschsprachigen Raum. Seine Songs schreibt und komponiert der 23-jährige Emdener dabei alle eigenhändig. Im Vordergrund stehen stets seine Geschichten, die er in seinen Videos mit Akustik Arrangements, ausdrucksstarker Stimme und Mimik erzählt. Die Begeisterung für Jaspers Videos ist groß, so groß, dass der Sprung vom Videoportal ins Musikstudio gewagt wurde. Mit Erfolg: der Plattenvertrag beim Major-Label Sony Music war schnell unterschrieben und nach Veröffentlichung des „HDL Songs“ folgt nun mit Jaspers Debütalbum „Neidlos“ ein Pop-Album der etwas anderen Art.

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Stratovarius – Polaris

Kollabiert, gestorben und nun back on Stage: Die finnischen Melodic/Power-Metaller Stratovarius haben die schwersten Jahre ihrer 27jährigen Bandgeschichte hinter sich. Höhepunkt war die Trennung von Gitarrist Timo Tolkki und dessen bittere Botschaft der Auflösung im April 2008. Mittlerweile hat er in Revolution Renaissance seine Zukunft gefunden, wie auch die ehemaligen Mitstreiter um Sänger Timo Kotipelto. Tolkki übergab ihnen alle Rechte an den gemeinsamen Songs und so stand dem Comeback von Stratovarius nichts mehr im Weg. Mit neuen Kräften an den Saiten präsentiert man „Polaris“ – den leuchtenden Polarstern, einem hellen Vorschein auf das zwölfte Studioalbum.

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Manic Street Preachers – Journal For Plague Lovers

Große Diskussionen rund um das neue Album der Manic Street Preachers. So viel Wind, wie um „Journal For Plague Lovers“ aktuell gemacht wird, gab es um die drei Briten seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr. Nachdem der 1995 verschwundene Gitarrist Richey James Edwards offiziell für tot erklärt wurde, haben die drei Manics ein altes Notizbüchlein mit Gedichten, Prosa und kleineren Notizen des intellektuellen Bandschattens gefunden und als textliche Basis für eben jenes „Journal For Plague Lovers“ ernannt. Die Albini-Produktion soll im Geist von Nirvanas „In Utero“ agieren und damit ein wenig an „The Holy Bible“, das letzte gemeinsame Album mit Edwards, erinnern.

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Marmaduke Duke – Duke Pandemonium

Neues von The Atomsphere und The Dragon. Die beiden Musiker von blaublütigem Geschlecht haben die Geschichte ihres Groß-Groß-Großonkels, dem Duke, entdeckt, und vertonen diese in Form einer Trilogie. Hinter dieser herrlich abgedrehten Maskerade stecken Simon Neil von Biffy Clyro und JP Reid von Sucioperro, die mit dem zweiten Teil „Duke Pandemonium“ den Funk für sich entdeckt haben.

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