Kategorie: Alben

Miss Kittin & The Hacker – Two

Manche Sachen kehren immer wieder zurück: Ein Bumerang, Dieter Bohlen, Howard Carpendale, Knight Rider, Beverly Hills 90210 und auch das französische Duo Miss Kittin & the Hacker. Zugegeben, mehr haben die beiden mit dem Wurfholz, dem Sprücheklopfer und dem deutsch-afrikanischem Schlager-Sänger nicht gemeinsam und auch, ob die beiden Serien-Junkees sind ist nicht bekannt. Dafür weiß man, dass sie auf elektronische Musik mit starken Einfluss der 80er Jahre stehen. Als Vorbilder der damaligen Zeit stehen zum Beispiel Cabaret Voltaire, New Order und Depeche Mode.

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Cosmic Gate – Sign Of The Times

Cosmic Gate haben sich als wahre Dauerbrenner erwiesen: Club-Hymnen wie „Exploration Of Space” oder „Fire Wire” gingen bereits Anfang des Jahrtausends auf ihr Konto, Jahre später gelang ihnen dann der umjubelte Trance-Neustart mit dem Album „Earth Mover”. Auch nach mehr als einer Dekade im Geschäft sind Nic Chagall und Bossi noch immer am Puls der Zeit, entwickeln ihren Sound stetig weiter. „Sign Of The Times” heißt ihr neues, mittlerweile viertes Artistalbum passenderweise, auf dem sie ihren Fans mit 13 neuen Vocal- und Instrumental-Tracks einheizen.

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Roger Shah – Magic Island – Music For Balearic People

Endlich ist er da, der Frühling! Die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres locken an die frische Luft und machen Lust auf die anstehende Sommersaison. Für den passenden Soundtrack sorgt der Meister der balearischen Trance-Klänge: Roger Shah. 2008 bewies der sympathische Produzent gleich mit zwei Artistalben – „Songbook” (noch als DJ Shah) und „Sunny Tales” (Sunlounger) – einmal mehr, dass er es wie kaum ein anderer versteht, den Sommer musikalisch einzufangen. Auch auf seiner neuen, 30 Track starken Mix-Compilation „Magic Island – Music For Balearic People” ist der Name wieder Programm.

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The Flames – Caution: Heat Inside

Es war einmal ein One-Hit-Wonder. The Flames aus Mannheim hat man vor allem wegen „Everytime“ in Erinnerung – jeder zarten Gute-Laune-Nummer, die 2002 dank massivem Werbe-Einsatz zum Sommerhit mutierte. Seither konnte das Quartett allerdings nicht mehr an diesen Erfolg anknüpfen, weil man nun mal eigenen Ideen folgt, anstatt auf Nummer Sicher zu gehen. So ist „Caution: Heat Inside“ irgendwo zwischen Indie Pop/Rock, Surf, Disco und Lagerfeuer-Romantik anzusiedeln.

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Doves – Kingdom Of Rust

50 Monate sind vergangen seit der Veröffentlichung von „Lost Cities“, dem bis dato letzten Album der Doves. Das britische Trio hat sich darauf zwischen Motown-Rock und Psychedelia platziert, mit „Black And White Town“ einen echten Hit ins Rennen geschickt. Danach die lange Unsichtbarkeit, eine Art Neustart. Lang und breit wurde an „Kingdom Of Rust“ herumgeschraubt, wurden die Songs verfeinert, wurde der Mix noch breiter und universeller gestaltet. Nun ist das Ergebnis endlich erhältlich.

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The Glam – Escapism

Letzten November hat sich das Hamburger Trio The Glam erstmals einem breiteren Publikum vorgestellt mit seiner Debütsingle „Join The Spectres“. Frederic, Phil und Julien machen ihrem Namen nur bedingt Ehre, sei es durch den übermäßigen Gebrauch von Haarspray oder der Liebe für Glamrock-Bands wie T.Rex und das Chamäleon David Bowie. Auch Placebo und U2 sind für die Nordlichter von großer Wichtigkeit. All das kann man auf ihrem Debütalbum „Escapism“ nachhören.

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Two Fingers feat. Sway – Two Fingers

Timbaland wurde entführt! Keine Sorge, dem Meister des zeitgenössischen Rap-Songs geht es gut. Mit diesen Worten eröffnet allerdings die Bio zum Debüt von Two Fingers und zieht den Vergleich zu einem ähnlich innovativ agierenden Beatschmied. Der brasilanische Electro-Großmeister Amon Tobin trifft in Brighton auf Joe „Doubleclick“ Chapman. Gemeinsam arbeitet man sich über Drum’n’Bass in Richtung HipHop, nennt sich Two Fingers und holt sich UK-Rapper Sway aus Akons Konvict-Stall ins Boot. Fertig ist das Debüt „Two Fingers“.

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Silbermond – Nichts passiert

Nichts passiert? Von wegen! Mit „Irgendwas bleibt“  legten Silbermond einen Blitzstart hin und schafften den direkten Sprung auf Platz 1. Nach „Das Beste“ bereits die zweite Pole-Position für die Bautzener Band um Frontfrau Stefanie Klos und somit das bestmögliche Lead-In für „Nichts passiert“, dem dritten Silbermond-Studioalbum. Vertraute Rock- und Popklänge werden dabei zur Bühne für Kritik, Ansporn und die ganz großen Gefühle. Von Jan Delay und Xavier Naidoo gibt es musikalischen Support.

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Gazpacho – Tick Tock

Langsam aber sicher entwickeln sich Gazpacho zu Experten für Konzeptalben. Die sechs Norweger haben sich auf ihren bisherigen vier Alben mannigfaltigen Geschichten und einem Sound zwischen Muse, Rush und Marillion verschrieben, einer besonders eingängigen Prog-Rock-Spielart. Ihre neue Platte „Tick Tock“ ist ein Konzeptalbum über den Roman „Wind, Sand und Sterne“ von Antoine de Saint-Exupéry („Der kleine Prinz“) – ein Klassiker der Literaturwelt, geprägt von rasenden und extremen Gefühlen und Stimmungswechseln.

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Samy Deluxe – Dis wo ich herkomm

Es wird persönlich bei Samy Deluxe. Nach dem kurzzeitigen Comeback von Dynamite Deluxe – mittlerweile leider wieder still gelegt, dennoch sind Dynamite und Tropf auf der neuen Samy-Platte wieder mit dabei – und der methodischen Schrumpfung seines Labels Deluxe Records setzt es ein neues Soloalbum. „Dis wo ich herkomm“ ist das mit Sicherheit persönlichste Album des Hamburger Rappers. Es geht um Herkunft, Aufwachsen ohne Vater, Selbstfindung, Fremdheit im eigenen Land und Vorbildwirkung für seinen Sohn.

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