Kategorie: Reviews & Previews

Lordi – Babez For Breakfast

„Babez For Breakfast and Bitches For Brunch“ klingt eindeutig – nach ‚Mahlzeit‘ in der Monster-WG. Und sind derartige Kreaturen einmal hungrig, hört der Spaß auf. Wobei, nicht ganz, denn für die monströs bis kitschig inszenierten Hard-Rocker Lordi fängt selbiger ja jetzt erst an. Ihr fünftes Studioalbum soll das zeigen, allerdings mit dem Schritt zurück zu den bodenständigen Wurzeln zugleich für frischen Wind sorgen. Dieser scheint bitter nötig, verließ man sich zuletzt doch fast ausschließlich auf die eigene Show.

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Silly – Alles rot

Nach dem Tod ihrer Sängerin Tamara Danz in den 90ern legten Silly eine jahrelange Zwangspause ein. Einfach mit einer anderen Sängerin weitermachen, das hätte nicht gepasst. Zudem hatte sich die Stimmung in der Band deutlich verschlechtert. Als auch noch Schlagzeuger Herbert Junck verstarb, schien das Schicksal der Band besiegelt. Umso überraschender kam 2006 die Meldung, dass man mit der Sängerin Anna Loos neu durchstarten wolle. Anfang diesen Jahres erschien dann das Album „Alles rot“, aus dem jetzt der Titeltrack ausgekoppelt wird.

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Interpol – Interpol

Eine Ende kann auch ein Anfang sein, zumindest bauen Interpol darauf. Bassist und Keyboarder Carlos Dengler hat zwar noch mit den New Yorkern und Produzent Alan Moulder (Nine Inch Nails, Smashing Pumpkins) das neue Album „Interpol“ geschrieben und aufgenommen, gehört aber mittlerweile nicht zum Lineup. Wie die Veteranen der Düsternis in Zukunft klingen ohne den ikonischen Mann mit dem Schnauzbart klingen werden, wird sich zeigen. Das gemeinsame ‚Requiem‘ sorgt jedenfalls für Gänsehaut.

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Enrique Iglesias – Euphoria

35 ist der „junge“ spanische Musiker Enrique Miguel Iglesias Preysler vor kurzem geworden. Sein Leben besteht dabei zur Hälfte aus erfolgreichen Pop-Hits, ist er doch seit 15 Jahren im Musik-Business aktiv und überzeugt sowohl mit Tanz-Hymnen, als auch gefühlvollen Stücken. Nach einer kurzen Pause und einer Greatest Hits Sammlung im letzten Jahr kehrt Enrique jetzt mit dem neuen Studioalbum „Euphoria“ zurück.

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John Legend & The Roots feat. Common & Melanie Fiona – Wake Up Everybody

John Legend & The Roots – gesucht und gefunden. Der scheinbar rund um die Uhr kreative Soul-Singer/Songwriter und die einzig relevante US-HipHop-Band haben ihr Album „Wake Up!“ im Vorfeld der Wahl Barack Obamas zum Präsidenten konzipiert und vertonen darauf ihr persönliches Streben nach Freiheit, ausgehend von einer Fülle an Soul-Klassikern, die zu einer Art neuem politischen Manifest reifen, die Pluralität der neu gefundenen Stimme des jungen Amerikas in die musikalische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft transferieren.

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Underworld – Always Loved A Film

Auch wenn so mancher wohl noch den Zeiten von „Born Slippy“ nachtrauert, sind Underworld längst gefühlte 30 Schritte voraus und erfinden sich ein weiteres Mal neu. Auf ihrem achten Studioalbum „Barking“ arbeiten sie unter anderem mit High Contrast und Paul van Dyk  zusammen, um dem eigenen Sound einen neuen Anstrich zu verleihen. „Scribble“ war eine kleine Überraschung in Richtung Drum’n’Bass, während das housige „Always Loved A Film“ über weite Strecken beinahe traditionell klingt.

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Disturbed – Asylum

Zuerst die Jubiläumsausgabe von „The Sickness“, jetzt das neue Studioalbum „Asylum“ – bei Disturbed geht es aktuell zur Sache. Natürlich ist die neue Platte der Grammy-Nominees wieder ein heißer Kandidat für die US-Chartspitze, Platin-Auszeichnung inklusive. Bleibt nur offen, ob man dieses Mal auch auf musikalischer Ebene wieder punkten kann.

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Travie McCoy feat. Bruno Mars – Billionaire

Ist Geld tatsächlich die Lösung für alle Probleme? Will man Travie McCoy Glauben schenken, dann ist es genau so. Der Frontmann der Gym Class Heroes („Cupid’s Chokehold“) hat sein Solodebüt „Lazarus“ in den Startlöchern, das gewissermaßen an das Material seiner Band anknüpft. „Billionaire“ als Vorabsingle klingt nach einem Spätsommerhit.

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Philipp Poisel – Bis nach Toulouse

Singer/Songwriter sind derzeit stark gefragt. Auch Deutschland hat eine Reihe talentvoller Texter und Musiker zu bieten. Philipp Poisel ist einer von ihnen. Mit seinem Debütalbum „Wo fängt der Himmel an“, machte der 27-jährige Ludwigsburger 2008 auf sich aufmerksam. Nun folgt zwei Jahre später bereits der zweite Longplayer „Bis nach Toulouse“, der auf dem Label von Herbert Grönemeyer (Gröndland Records) veröffentlich wird. Zwölf Songs erzählen gefühlvolle Geschichten über das Leben.

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