Kategorie: Reviews & Previews

Miley Cyrus – Breakout

Der Trend vieler noch junger amerikanischer Schauspielerinnen, Musicaldarstellerinnen oder anderen Künstlerinnen, sich neben der Karriere auf der Bühne ein zweites Standbein namens Musik zu verschaffen, ist nicht neu. Wie bereits ihre Kolleginnen des „High School Musical“ Ashley Tisdale und Vanessa Hudgens, wagt sich die erst 15-jährige Miley Cyrus in die professionelle Musikbranche vor – ist aber kein unbeschriebenes Blatt auf diesem Gebiet. Zur Disney-Serie „Hannah Montana“, in der sie selbst die Rolle der gleichnamigen Hauptfigur spielt, steuert sie bereits seit zwei Jahren Songs zu den entsprechenden Soundtracks und Compilations bei. Als „Debütalbum“ lässt sich „Breakout“, welches im Übrigen wie im Sturm Platz 1 der amerikanischen Albumcharts erobern konnte, daher nur bedingt bezeichnen – zumindest als ersten „ganz ohne Disney“ entstandenen Longplayer.

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Trivium – Shogun

Die Erfolgskurve von Trivium zeigt weiterhin steil nach oben. Kaum der Schule entwachsen, wurde „Ascendancy“ weltweit zu einem Melodic Death-Achtungserfolg. Quasi als Antithese zur Core-Scheuklappe erinnerte „The Crusade“ an Metallica. Viel mehr, Matt Heafy wollte nicht mehr brüllen, nicht mehr keifen. Glücklicherweise hat er seinen Schwur, diese Facette seiner Stimme nicht mehr einzusetzen, gebrochen, denn das neue Studioalbum „Shogun“ kombiniert das Beste seiner beiden Vorgänger.

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Alicia Keys – Superwoman

Es scheint ein ungeschriebenes Gesetz im deutschen Chartsverlauf von Alicia Keys zu sein, dass nach einer überaus erfolgreichen Single eine Bauchlandung mit dem Follow-Up folgt. Was bereits nach „Falling“ und „My Boo“ der Fall war, wiederholte sich auch nach dem furiosen „No One“-Comeback mit dem Nachfolger „Like You’ll Never See Me Again“. Dennoch scheut man sich nicht vor einer dritten Singleauskopplung, wohl in der Hoffnung, Keys drittem Album „As I Am“ neuen Aufschwung zu bescheren. Hierfür hat sich Alicia Keys mit der Linda Perry Komposition „Superwoman“ ihren persönlichen Lieblingstrack vom Album ausgesucht.

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Veto – Crushing Digits

Was ist bloß mit diesen Dänen los? Kaum ein Land bringt so viele fantastische Bands hervor, die Beats und Rock derart stark miteinander verbinden. Carpark North, Nephew und Dúné sind hierzulande längst ein Begriff, Veto können das auch werden. Dabei treiben sie besagte Ansätze auf „Crushing Digits“ auf die Spitze, steuern ihre Songs fast ausschließlich über Elektronik.

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Paulsrekorder – Hier und oben

Bremen hat beim Bundesvision Song Contest 2008 in Paulsrekorder einen würdigen Vertreter gefunden. Klar, so erfolgreich wie Revolverheld war man nicht, aber man muss auch realistisch bleiben. Immerhin hat sich „Anna“ zu einem waschechten Ohrwurm gemausert. Mittlerweile wurde das Album „Hier und oben“ fertiggestellt, spielt bevorzugt mit Wave- und Indie-Elementen.

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Metallica – Death Magnetic

Fünf Jahre seit dem vermeintlichen Supergau. Bis heute wird „St. Anger“ als Blaupause für den ultimativen Verriss verwendet. Der Befreiungsschlag mit klirrender Snare und Hardcore-Teenage-Angst ist nicht ganz so gut gealtert, wie sich das Metallica gewünscht haben. Live sind sie zu ihren Wurzeln zurück gekehrt und wollen diesen Schwung auf die neue Platte „Death Magnetic“ mitnehmen.

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Scooter vs. Status Quo – Jump That Rock (Whatever You Want)

Dass Scooter bei ihren Tracks gerne mal andere Genres ausprobieren ist spätestens seit „Behind The Cow“ mit Rapper Fatman Scoop bekannt. Dass sie auch mal zur E-Gitarre greifen, weiß man bereits seit sie damals vor über 10 Jahren mit „Fire“ die Charts eroberten. Dass sich H.P., Rick und Michael für ihre neue Single „Jump That Rock!“ mit den Kult-Rockern von Status Quo zusammenschließen, ist dann aber doch etwas ganz Besonderes. Zusammen mit der 5-köpfigen Band covern sie deren alten Song „Whatever You Want“ aus dem Jahre 1979, samt dem legendären Gitarrenriff.

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