Kategorie: Singles & EPs

Death From Above 1979 – Trainwreck 1979

Vor ziemlich genau zehn Jahren verpassten Sebastien Grainger und Jesse F. Keeler der Indie-Landschaft einen kräftigen Arschtritt. Als Death From Above 1979 veröffentlichten sie „You’re A Woman, I’m A Machine“, einen hibbeligen, verkopften Dance-Punk-Bastard, auf dem nur Gesang, Bass, Schlagzeug und ein paar Synthis zum Einsatz kamen. Zwei Jahre später war der Höllenritt vorerst beendet, bevor man sich ab 2011 zumindest wieder auf der Bühne austobte. Und nun das: „The Physical World“, ein brandneues Album, erscheint am 5. September. Dass die beiden Kanadier scheinbar nichts verlernt haben, zeigt die erste Single „Trainwreck 1979“.

Weiterlesen

Kid Kasio & The Sanfernando Sound – Letters Of Love

Liebhaber der 80er Jahre-Revival-Welle werden an Kid Kasio, bürgerlich Nathan Cooper, kaum vorbeigekommen sein. Das 2012 veröffentlichte Debütalbum „Kasiotone“ des ehemaligen The Modern-Mitglieds hat sich mit der Zeit zu einem echten Szene-Geheimtipp entwickelt und überzeugt mit Synthie-Ohrwürmern wie „Telephone Line“ und „Not For Turning“ auch kritische Hörer. Seitdem war es zwar etwas stiller um den Briten geworden, doch jetzt meldet er sich mit seiner neuen Single „Letters Of Love“ umso fulminanter zurück.

Weiterlesen

Anna Calvi – Strange Weather

Als Stimmwunder und Art Rock-Hoffnungsträgerin schlug die Londoner Singer/Songwriterin Anna Calvi ein wie eine Bombe. Große Charterfolge sind die Sache der mittlerweile 33jährigen aus Twickenham nicht, wohl aber feine, kunstvoll geschmiedete Songs, die Fans wie Kritiker gleichermaßen begeistern. Neun Monate nach ihrem zweiten Soloalbum „One Breath“ kommt nun ein etwas atypischer Nachschlag: Auf der EP „Strange Weather“ covert die Britin fünf grundverschiedene Künstler und erhält dafür unerwartete Unterstützung.

Weiterlesen

The Subways – My Heart Is Pumping To A Brand New Beat

The Subways sind mittlerweile eine typische Festival-Band. Ihre kleinen Indie-Hits gehen vor allem live besonders ab und brachten ihre beiden letzten Alben, „All Or Nothing“ und „Money And Celebrity“, in die deutschen Top 20. Neben diversen Auftritten im diesjährigen Festival-Sommer – Glastonbury, Hurricane, Southside und Taubertal stehen unter anderem auf dem Programm – arbeitet das Trio aktuell in Brüssel an einem neuen Album. Einen ersten Vorboten gibt es bereits jetzt: „My Heart Is Pumping To A Brand New Beat“.

Weiterlesen

Barbarossa – Elevator EP

Mit „Bloodlines“ schoss Barbarossa vergangenes Jahr in die Electro-Soul-Champions-League. Hinter dem Pseudonym steckt der Londoner James Mathé, ein ausgezeichneter Klangschmied und Sänger. Gemeinsam mit Boy 8 Bit wurde nun die neue EP „Elevator“ erarbeitet, die zum Teil als Soundtrack für einen Kurzfilm von Montserrat Lombard und Sean Harris dienen wird. Entsprechend cineastisch und doch nicht minder eingängig, geradezu hitverdächtig klingt das Ergebnis.

Weiterlesen

July Talk – Paper Girl EP

Hier kommt eine Band, die in den nächsten Monaten Europa im Sturm erobern könnte. In ihrer kanadischen Heimat haben sich July Talk bereits einen Namen gemacht. Für ihr eponymes Debütalbum, das demnächst auch in Deutschland erscheinen wird, gab es sogar eine Juno-Nominierung (kanadische Grammies) als Newcomer des Jahres 2013. Mit der digitalen EP „Paper Girl“ stellt das sehr eigentümliche Quintett sich und seine beiden Trümpfe vor: das überaus unkonventionelle Gesangsduo Leah Fay und Peter Dreimanis.

Weiterlesen

Cold Specks – Absisto

Düster, beseelt, bedrückend und bewegend – was Al Spx mit ihrer Band als Cold Specks anpackt, löst Emotionen aus, die man zu fühlen sich nicht in der Lage glaubte. Als ‚Doom Soul‘ bezeichnet die 26jährige Kanadierin ihren Sound und könnte damit kaum richtiger liegen. „I Predict A Graceful Expulsion“ war eines der großen Überraschungsalben 2012, der beinahe perfekt Hybrid aus Soul, Gospel, Gothic und Doom. Der heiß herbeigesehnte Nachfolger „Neuroplasticity“ soll am 22. August erscheinen und noch mehr Unübliches zu bieten haben. Einer eben jener unorthodoxen Tracks ist die erste Hörprobe „Absisto“.

Weiterlesen

Nausica – The Molecules Fall Closer

Vier Musiker, drei Länder, eine Vielzahl an Genres: Nausica trafen sich an der Musikhochschule im Arnheim (neben den Niederlanden kommt man ebenso aus Deutschland und Polen) und brachten verschiedenste Einflüsse sowie unterschiedlische geographische Bedingungen in einen gigantischen Melting Pot ein. Die letztjährige, eponyme EP gab sich bereits verheißungsvoll, nun explodiert jedoch der eklektische, experimentelle Stil des Quartetts mit seiner Basis irgendwo im weiten Indie Pop/Rock-Feld. „The Molecules Fall Closer“ lässt sich so schnell in keine Schublade stecken.

Weiterlesen

Fozzy – Lights Go Out

Nicht erst seit dem Wechsel zu Century Media sind Fozzy ein durchaus bekannter Name der internationalen Metalszene geworden. Die ehemalige Coverband um Frontmann und Profi-Wrestler Chris Jericho sowie Stuck Mojo-Gitarrist Rich Ward gibt es zwar bereits seit 15 Jahren, der Durchbruch gelang jedoch erst mit den letzten beiden Alben „Chasing The Grail“ und „Sin And Bones“. Noch im Juli soll eine neue Platte erscheinen mit dem Titel „Do You Wanna Start A War“, Konzerte rund um den Globus davor und danach inklusive. Der Appetithappen „Lights Go Out“ lässt neben bewährten Trademarks auf Experimente hoffen.

Weiterlesen

God Damn – Shoe Prints In The Dust

Wütender Rock aus den britischen Midlands, das hat Tradition. Black Sabbath, Led Zeppelin, Napalm Death, Judas Priest – diese Liste lässt sich nun um God Damn aus Wolverhamption erweitern. Mittlerweile zu einem Duo geschrumpft, beschwören Thom Edward und Ash Weaver den Geist früher Nirvana, Pixies und Jesus Lizard. Nach mehreren EPs und Singles – das mittlerweile ausverkaufte Tape „Heavy Money“ wird auf der offiziellen Bandcamp-Seite sogar zum Gratis-Download angeboten – ist man nun bei One Little Indian gelandet, wo die Single „Shoe Prints In The Dust“ erscheint.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?