Kategorie: Singles & EPs

Lady Gaga – Marry The Night

Die Chartsbilanz der bisherigen Auskopplungen aus Lady Gagas aktuellem Album „Born This Way“ fällt eher durchwachsen aus. War die Vorab-Single „Born This Way“ noch ein souveräner Nummer 1-Hit, verfehlte der Nachfolger „Judas“ sogar den Einstieg in die Top 20 – was unter anderem aber auch an der etwas verspäteten Anmeldung für die Charts gelegen haben könnte. Der eingängige Popsong „The Edge Of Glory“ knackte dann – nicht zuletzt dank des Auftritts bei „Germany’s Next Topmodel“ – die Top 3, doch dessen uninspirierter, als Single im Prinzip indiskutabler, Nachfolger „Yoü And I“ ist dann schon wieder im Flopbereich einzuordnen. Allerdings enthält das Album durchaus noch den einen oder anderen hochklassigen Song. Mit „Marry The Night“ wird nun glücklicherweise einer der stärksten Titel der Platte ausgekoppelt.

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Architects

Architects – Devil’s Island

Sie werden wohl in keinem Jahresrückblick fehlen: die schockierenden Bilder der Unruhen in England im August dieses Jahres. Auch die Mathcore-Jungspunde Architects haben die erschreckenden Ereignisse aus ihrer Heimat nicht losgelassen, weswegen sie diese nun in einem Song verarbeitet haben. „Devil’s Island“ ist nicht auf ihrem aktuellen Album „The Here And Now“ – gleichbedeutend mit Durchbruch und Radioeinsatz in UK – zu finden. Passend zum Thema kehrt das Quintett aus Brighton zurück zu seinen brachialen, deutlichen härteren Wurzeln.

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Melanie C – Let There Be Love

Wenn die besinnlichste Zeit des Jahres naht, sind auch meist die Musiker mit ihren dazugehörigen Songs nicht weit. So auch die britische Singer/Songwriterin und Ex-Spice-Girl Melanie C, deren Stärke eindeutig im Bereich der einfühlsamen Balladen liegt. Gute Beispiele dafür sind u.a. ihre Hits „Never Be The Same Again“, „The Moment You Believe“ oder „First Day Of My Life“, der sich sogar an die Spitze der deutschen Charts setzen konnte. Nun koppelt die 37-Jährige mit „Let There Be Love“ bereits die dritte Single aus ihrem aktuellen Album „The Sea“ aus, wobei es sich um ein englischsprachiges Cover des Rosenstolz-Hits „Liebe ist alles“ aus dem Jahr 2004 handelt.

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Band Of Skulls – The Devil Takes Care Of His Own

Bereits seit 2004 sind Band Of Skulls – bis 2008 unter dem Namen Fleeing New York – bereits gemeinsam unterwegs, doch wirklich auf sich aufmerksam machen konnte das gemischte Trio aus dem britischen Southampton erst 2009, als man mit „Friends“ auf dem Soundtrack zum „Twilight“-Streifen „New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde“ landete. Das Debütalbum „Baby Darling Doll Face Honey“ war ein verruchter Rock’n’Roll-Leckerbissen mit schwermütiger Blues-Schlagseite, das jedoch ziemlich untergegangen ist. Als erster Teaser aus dem für Februar 2012 angekündigten Nachfolger „Sweet Sour“ erscheint nun die Download-Single „The Devil Takes Care Of His Own“.

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Katzenjammer – Rock-Paper-Scissors

Würde Musik die neue Politik sein und nicht nur als Benefizbühne dienen, die Diskussion um Frauenquoten wäre mit Norwegens Katzenjammer schon längst aufgrund überzeugender Kompetenzgründe beendet. Wo man sich hierzulande noch windet, hat man dort im Übrigen seit acht Jahren eine feste Regelung. Denn das feminine Quartett ist keine Girlgroup sondern eine Girlband, das über zehn verschiedene Instrumente spielt. Im Mainstream-Folk zuhause, erfreuen sich die Damen seit ihrem 2008er Debüt in Europa und den USA wachsender Beliebtheit. Aus dem Top-10-Album „A Kiss Before You Go“ erscheint nun ‚Schnick-Schnack-Schnuck‘, oder halt „Rock-Paper-Scissors“.

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wingenfelder:Wingenfelder – Revolution

Da nähern sich eindrucksvolle Tage ihrem Ende. Ihr Abend könnte nicht treffender untermalt werden als durch einen bestimmten Song. „Won’t Forget These Days“ der unvergessenen Fury in the Slaughterhouse. Zwei Jahre nach deren Ende formierten sich die Wingenfelder-Brüder als Duo. Einst Songwriter der Hannoveraner, meldeten sich Sänger Kai und Gitarrist Thorsten erst kürzlich mit ihrem ersten Soloalbum „Besser zu zweit“ zurück. Das wirft nun die Single „Revolution“ ab.

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Ed Sheeran – The A Team

Mit seinen gerade einmal 20 Jahren kann Ed Sheeran aus dem britischen Halifax nicht nur auf eine durchaus ansehnliche Karriere zurückblicken – seine erste EP veröffentliche er in Eigenregie bereits 2005 – er gehört momentan auch zu den angesagtesten Künstlern in UK. Sein Debütalbum „+“ verkaufte sich innerhalb einer Woche über 100.000mal und ging von Null auf Eins, dazu hat der bereits zwei Top 5-Hits und Kollaborationen mit Grime-Künstlern wie Wiley oder Wretch 32 im Lebenslauf stehen. Besagte Soloplatte veröffentlicht der Singer/Songwriter am 13. Januar 2012 auch hierzulande, die Hitsingle „The A Team“ gibt es bereits jetzt.

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Jason Derulo – It Girl

Es ist eine Erfolgsgeschichte, die im Vergleich zu anderen langjährigen Superstars verhältnismäßig spät begann: Mit erst 18 Jahren machte Jason Derulo 2007 seine ersten Schritte im Musikgeschäft und arbeitete mit Rappern wie Pitbull, Birdman und will.i.am zusammen. Dort sammelte er wertvolle Erfahrungen als Singer/Songwriter und knüpfte nebenbei noch Kontakte zum Major-Label Warner Music, wo 2009 sein erstes selbstbetiteltes Solo-Album erschien. Seitdem feiert der mittlerweile 22-Jährige mit den haitianischen Wurzeln Erfolge am Fließband. Nach dem Club-Smasher „Don’t Wanna Go Home“ erscheint nun mit „It Girl“ aus seinem zweiten Longplayer „Future History“ passend zur Weihnachtszeit eine astreine RnB-Midtempo-Ballade mit jeder Menge Gefühl.

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Stereo MCs – Sunny Day

Ihre große Revolution haben die Stereo MCs bereits in den 90ern angezettelt und sind dabei trotz langen Jahren in der Quasi-Anonymität einigermaßen relevant geblieben. Von ihren Post-Durchbruchs-Alben ist die aktuelle Platte „Emperor’s Nightingale“ sicherlich das große Highlight, auch wenn es damit leider nicht für die Charts gereicht hat. In Form der ersten Single „Boy“, Teil einer Video-Trilogie, wurde mit souligen Klängen und smarten Retro-Piano-Sounds von Jamie Cullum überrascht. „Sunny Day“ hingegen setzt wieder auf deutlich elektronischere Elemente.

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Digitalism – Circles

Digitalism stammen aus Hamburg und produzieren schon seit elf Jahren eingängige melodische Electro House-Musik. Drei Alben und einen ganzen Batzen Singles hat das Duo bis dato veröffentlicht und mit dem letzten Werk namens „I Love You, Dude“ klappte es auch endlich mit dem lange ersehnten Einstieg in die deutschen Albencharts. Auch die Single „2 Hearts“ konnte für Aufsehen sorgen und so ist es nur allzu selbstverständlich, dass jetzt mit „Circles“ ein weiterer Titel aus dem Album ausgekoppelt wird.

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