Kategorie: Singles & EPs

Lady GaGa – Pokerface

Stefanie Germanotta, besser bekannt als Lady GaGa, konnte im vergangenen Jahr mit „Just Dance“ einen internationalen Hit verbuchen. Auch hierzulande mauserte sich die Akon-Produktion schrittweise zu einem Top-15-Erfolg. So ganz überzeugen konnte die 22jährige US-Amerikanerin mit ihrer sympathischen Freak-Show derweil aber noch nicht, reichte es für ihr Debütalbum „The Fame“ doch grade einmal für eine Woche auf Platz 94 der deutschen Charts. Doch das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht: Mit der zweiten Singleauskopplung „Pokerface“ geht Lady GaGa erneut in die Offensive und hat dabei gute Chancen den Pop-Thron zu erklimmen.

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Silbermond – Irgendwas bleibt

Mit ihrem zweiten Album „Laut gedacht“ konnten Silbermond den Erfolg ihrer Debütplatte „Verschwende deine Zeit“ noch einmal übertreffen. Ein eher seltenes Novum, zu dessen gelingen wohl vor allem die Nummer-1-Ballade „Das Beste“ beitragen konnte. Nach gut zweijähriger Kreativpause sowie einem erfolgreichen Intermezzo mit Deutschrapper Curse, steht die Bautzener Band nun mit ihrem dritten Studioalbum „Nichts passiert“ in den Startlöchern. Die Pop/Rock Ballade „Irgendwas bleibt“ macht dabei den Anfang und zeigt, dass Silbermond zunächst auf ein bewährtes Erfolgsrezept setzen.

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Jeanette – Undress To The Beat

Gewagt, getan, gescheitert? Mit ihrem letzten Studioalbum „Naked Truth“ sollte es sich für Jeanette Biedermann ausgeschnuckelt haben. Alte Zöpfe wurden abgeschnitten: Die ehemalige „deutsche Britney Spears“ avancierte endgültig zur wilden Rockröhre. Dabei wurde ihre Wandlung nicht nur optisch deutlich – auch hinter den Kulissen entschied man sich für radikale Veränderungen: Zusammen mit Jörg Weisselberg, dem Gitarristen ihrer Band, schrieb die schauspielernde Sängerin nahezu alle Songs aus „Naked Truth“ selbst. Gewiss eine künstlerische Weiterentwicklung, wenn auch aus kommerzieller Sicht mit eher mauen Erfolg. Immerhin überzeugte sie die treueren Fans auf ihrer ausverkauften Clubtour durch Deutschland. Danach wurde es allerdings verhältnismäßig ruhig um die Berlinerin.

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The Black Sheep – You Can’t Push Me

Wer mit den Mittelalter-Haudegen von In Extremo auf Tour darf, dem wird durchaus eine kleine Ehre zuteil. Für die Kölner Mädels von The Black Sheep bestand Ende des vergangenen Jahres eben diese Möglichkeit, ihr quirliges und selbstbewusstes Talent vor breitem Publikum zu präsentieren. Seit 2005 sind sie zu viert formiert und stehen bereits bei Roadrunner Records unter Vertrag. Dort scheint man erkannt zu haben, dass die Kategorie der All-Girl-Bands durchaus ambitionierten Nachwuchs zu bieten hat. Musikalisch lassen sich The Black Sheep im Bereich von Die Happy einordnen. Heißt, es gibt dynamischen Rock mit poppiger Note im Gesang auf die Ohren. Ende März erscheint das Debütalbum „Not Part Of The Deal“, dem die Download-Single „You Can’t Push Me“ ein paar weitere Vorschusslorbeeren geben soll.

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Amy Macdonald – Run

Mit „This Is The Life“ gelang Amy Macdonald ein europaweiter Erfolg. Dabei lief es für die 21jährige Schottin außerhalb der Britischen Insel überraschenderweise sogar noch deutlich besser als in den heimischen Charts. Mit „Run“, der dritten Singlauskopplung aus ihrem Debutalbum, wird sich dieses Phänomen mit hoher Wahrscheinlichkeit wiederholen, reichte es in den UK doch lediglich für eine Woche auf Platz 75.

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Polarkreis 18 – The Colour Of Snow

Top 10 für „Allein allein“, eine Riesenüberraschung. Kaum haben sich die Dresdner von ihrem Indie-Release „Polarkreis 18“ erholt, stehen sie auch schon bei einem Major unter Vertrag und gelten als große deutsche Pop-Hoffnung, ohne sich den Gesetzen klassischer Popmusik zu unterwerfen. Polarkreis 18 waren immer schon ein wenig anders, sind klassische Klang-Ästheten der isländischen Schule, scheinbar auch Britpop- und Avantgarde-Freunde. Für Sachsen gehen sie nun beim Bundesvision Song Contest mit „The Colour Of Snow“, dem Titelsong ihres aktuellen Albums, ins Rennen.

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Empire Of The Sun – Walking On A Dream

Spacy Outfits sind nicht alles für Empire Of The Sun. Hinter dem australischen Pop-Duo stecken zwei gar nicht so unbekannte Gesichter. Sänger Luke Steele ist Frontmann von The Sleepy Jackson, Soundtüftler Nick Littlemore hat bereits mit Elton John und The Killers gearbeitet. Die Viertplatzierten des „BBC Sound of 2009“-Polls veröffentlichen am 13. März ihr Debütalbum „Walking On A Dream“ auch in Deutschland. Bereits vorab gibt es den Titeltrack als Download-Single.

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Coldplay – Life In Technicolor II

Natürlich war es nur ein Scherz, Coldplay werden nicht in zwei Jahren in Salzsäure eingetaucht, auch wenn sich das der eine oder andere (ab)geneigte Radiohörer wünschen dürfte. Ganz im Gegenteil, die Briten befinden sich bereits im Studio, um ein neues Album aufzunehmen. Rar machen sich Chris Martin und Konsorten deswegen aber nicht, denn die neue Single „Life In Technicolor II“ steht bereits in den Startlöchern.

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Indie Guide 06/2009

Wirft man einen Blick über den eigenen Horizont, stellt man manchmal fest, dass es auch schon das Aufsehen über den eigenen Gullydeckelrand getan hätte. Denn selbst im vom Mainstream durchseuchten Singlemarkt Deutschlands lassen sich einzelne Empfehlungen der Independent-Subkultur ausfindig machen. Spontan erblickt wurden Krezips Abschied mit „Sweet Goodbyes“, Crystal Stilts’ „Departure“ sowie „Little Dolls“ von Indochine.

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Chris Lake feat. Nastala – If You Knew

Mit „Changes“ hat Chris Lake 2007 bereits einen beeindruckenden Club-Hit hingelegt und auch die letzte Single „Only One“ aus der „One E.P.“ zog den Cluber auf die Tanzfläche. Ebenso konnten seine Remixe für musikalische Größen wie Sia, Mark Ronson, Lilly Allen, the Prodigy, Robbie Williams und Kyle Minogue überzeugen. Mittlerweile betreibt Chris Lake mit „Rising Music“ und „Rising Trax“ seine beiden eigenen Labels auf denen er sogar Künstler wie Deadmau5 und Sebastian Ledger hostete.

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