The Secluded

The Secluded – Dreamscape

Dem einen oder anderen könnte dieser Name noch etwas sagen: Die 2012 in Frankfurt am Main gegründeten The Secluded veröffentlichten zwei Jahre später ein erstes, selbstbetiteltes Album, tourten fleißig und tauchten dann mehrere Jahre unter. Aus der Rückkehr Anfang 2020 wurde wegen globaler Umstände nichts, danach folgten zwei Singles. Hier wurden erste Bande mit Kurt Ebelhäuser geknüpft, der schließlich für ein komplettes Album verpflichtet werden konnte. „Dreamscape“ kann nun, schlanke elf Jahre nach dem Einstand, mit dem weiterhin bewährten Mix aus Alternative, Neo Prog und einem Hauch Pop auftrumpfen.

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Goldkimono

Goldkimono – This One’s On The House

Für Martijn ‚Tienus‘ Konijnenburg geht es konstant nur nach oben. Als Goldkimono veröffentlichte der Niederländer erst 2020 seine erste Single. Zwei Alben und diverse Tracks sollten folgen, die unter anderem Radioeinsatz erhielten und zur Untermalung von Fernsehserien verwendet wurden. Zudem wurde Konijnenburg zum gefragten Songwriter und häufte ganz nebenbei über 40 Millionen Streams auf Spotify an. Diese Serie sollte sich mit der dritten eigenen Platte fortsetzen: „This One’s On The House“ schafft es einmal mehr, poppige Eingängigkeit mit sympathischer Eigenständigkeit sowie ernsten Noten dahinter zu verbinden.

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Mother Mother

Mother Mother – Nostalgia

Die überaus produktiven kanadischen Indie-Veteranen Mother Mother präsentieren ihr bereits zehntes Studioalbum seit 2007. Das ist in vielerlei Hinsicht beeindruckend – nicht nur, dass das Quintett unheimlich produktiv ist, es stimmt zudem eigentlich immer die Qualität. Exakt das bleibt auch jetzt so mit einem Album, das laut Sänger und Gitarrist Ryan Guldemond kreative Unbekümmertheit ein Stück zurückerobert, so vielschichtig wie möglich ausfällt und zugleich gefühlvoll unterwegs ist. Klingt nach einer kräftigen Ansage – für „Nostalgia“ alles andere als ein Problem.

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The Sexy Drugs

The Sexy Drugs – Reckless Memories

Alte, rockende Bekannte melden sich lautstark wieder: Tatsächlich liegt das dritte und bis jetzt letzte Album von The Sexy Drugs 15 Jahre zurück. Untätig war man aber keinesfalls – es gab Konzerte, ein paar Kleinformate und Umbesetzungen. 2017 wurde sogar eine komplett neue Platte aufgenommen, die laut Band ‚dem ungeübten Toningenieur zum Opfer fiel‘ und bis heute keinen Release erfuhr. Das seit 2019 zum Quartett erweiterte, dann jedoch erst einmal ausgebremste Line-up widmet sich nun – und endlich – den Hochs und Tiefs des Lebens. „Reckless Memories“ handelt von alten Gefühlen, neuen Problemen und verpassten Chancen.

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EASY EASY

EASY EASY – EASY EASY

Es hat sich angekündigt, es war verdammt noch mal Zeit dafür: Nach vier packenden EPs bündeln EASY EASY ihre gesamte Strahlkraft endlich auf einem Album. Und das nimmt alles mit, was die letzten Jahre so einbrachten, darunter zwei Headliner-Touren und umjubelte Festival-Auftritte. Natürlich bleiben die Kölner so herrlich energisch und ungeschliffen wie immer, rennen gerne offene Türen ein, lassen den Kater schon mal Kater sein und lieben zugleich doch das Verwaschene, das leicht Unwirkliche. Besagte Full-Length-Platte heißt einfach nur „EASY EASY“ und kommt in seiner symapthischen Dringlichkeit doch leichtfüßig daher.

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YASS

YASS – Feel Safe

Noise im krautigen Doppel, nominell ohne beachtenswerte Hinterteile: Hinter YASS stecken Markus Brengartner und Frank Otto, die mit verschiedenen Bands seit den späten 90ern weltweit touren, in dieser Duo-Besetzung seit 2012 jedoch hypnotisierenden Lärm mit Hooks fabrizieren. Krautrock, Noise Rock und Post Punk sowie eine Fülle an Samplern, Loops, Plugins und Vocal-Effekten begleiten den eigentümlichen wie hochgradig faszinierenden klanglichen Mikrokosmos. „Feel Safe“ beschreibt die hochgradig aufregende nächste Evolution des eigenen Klanguniversums.

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Garbage

Garbage – Let All That We Imagine Be The Light

Eine finstere, dystopische Gegenwart braucht Hoffnung und Optimismus. Das dachte sich Shirley Manson und wollte, nach einer eher direkten Platte, Garbage in herausfordernde Gefilde führen. Mit der Mission, Gutes zu tun, anstatt Schaden anzurichten, und den Menschen wieder so etwas wie Macht und Selbstbestimmung über ihre eigene Existenz zurückzugeben, begab man sich mit wenig ins Studio und rang um die eigene Stimme in einer in vielerlei Hinsicht vorbelasteten Zeit. Zudem setzt man auf „Let All That We Imagine Be The Light“ auf bevorzugt analoge Instrumentierung und gerne widersprüchliche Soundscapes, die stetig um Licht und Schatten kreisen.

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Mt. Joy

Mt. Joy – Hope We Have Fun

Der sympathische Aufstieg von Mt. Joy setzt sich fort. Nach einer mächtigen Headliner-Tour durch Europa und Nordamerika, von einem ausverkauften Gig im legendären Madison Square Garden gekrönt, ging es an den Nachfolger von „Orange Blood“. Und dieser stand im Zeichen dieser langen gemeinsamen Reise, im Guten wie im Schlechten, mit zahlreichen Highlights und persönlichen Aufs und Abs. „Hope We Have Fun“ ist die Überschrift der letzten Jahre und symbolisiert Zusammenhalt, in 13 eindrücklichen Kapiteln über eine verrückte Welt und den eigenen Mikrokosmos festgehalten.

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The Satellite Year

The Satellite Year – Shipwreck

Der Satellit kreist wieder in der Umlaufbahn: 2007 im Saarland gegründet, veröffentlichten The Satellite Year zwei Alben unter diesem Namen, bevor sie nach diversen Besetzungswechseln eine Zäsur beschlossen und zu Atlanta Arrival wurden. Vor dem Release des einzigen Albums unter diesem Namen erlag Schlagzeuger Björn Mertz im Alter von nur 24 Jahren einem Hirntumor. Nach einer Zwangspause wegen Pandemie und zwei Proberaumwechseln reifte der Wunsch, zurück zu den Wurzeln zu kehren. The Satellite Year sind wieder da und verarbeiten auf „Shipwreck“ eine in jeder Hinsicht ereignisreiche Zeit im vertrauten Soundgewand.

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MRCY

MRCY – Volume 2

Die Zusammenkunft von Produzent Barney Lister und Sänger Kojo Degraft-Johnson als MRCY schlug vor ziemlich genau einem Jahr verdient hohe Wellen. Ihr butterweicher, überwiegend analoger RnB- und Soul-Ansatz machte den kurzen, prägnanten Einstand „Volume 1“ zum vollen Erfolg. Darauf soll natürlich aufgebaut werden, wenngleich das britische Duo ein paar Dinge anders machen möchte. Frische Ideen, neue Soundscapes und ein deutlich modernerer Blick auf Liebe, Selbstfindung und das Heilen des Selbst begleiten „Volume 2“ und erweitern den vertrauten Sound auf vielfältige Weise.

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