Teleman – Cristina

Moshi Moshi Records als Talentschmiede zu bezeichnen, wäre dezent untertrieben. Beim britischen Edel-Indie begannen unter anderem die Karrieren von Kate Nash, Hot Chip und The Drums nebst zig weiteren talentierten Acts. 2013 markiert außerdem das Comeback des ‚Moshi Moshi Singles Club‘, eine Plattform für Newcomer, die sich mit 7″-Releases einem etwas breiteren Publikum vorstellen können. Mit dabei ist auch das Londoner Trio Teleman, bislang noch nicht in Erscheinung getreten. Ihre erste Single: „Cristina“.

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Peace – Wraith

Hoffnungsvolle Nachwuchsbands gibt es wie Sand am Meer, behauptet die BBC. 15 davon finden sich im aktuellen Newcomer-Check „Sound of 2013“ wieder, darunter die Indie- / Math-Rocker Peace. Erst im Herbst 2011 gegründet, gab es für „EP Delicious“ ausschließlich gute Kritiken, dazu kommen gemeinsame Auftritte mit Tame Impala und The Vaccines. Mittlerweile hat auch ein Major-Label zugeschlagen, das Debütalbum soll noch in der ersten Jahreshälfte erscheinen. Zuvor stellt sich das Quartett aus Birmingham mit der Download-Single „Wraith“ einem nunmehr deutlich größeren Publikum vor.

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Biffy Clyro – Black Chandelier

Der Wandel von vermeintlichen Rock-Rüpeln zur Stadion-Band ist Biffy Clyro vor allem mit ihren letzten beiden Alben „Puzzle“ und „Only Revelations“ gelungen. In Großbritannien fahren sie regelmäßig Spitzenplatzierungen ein, hierzulande nimmt man zumindest Notiz von den Brüdern im Geiste der Foo Fighters. Für den 25. Januar steht mit „Opposites“ gleich ein Doppel-Album an; ein mutiges und doch riskantes Unterfangen. Dass sich die Schotten treu bleiben, zeigen sie, nach dem etwas schwächelnden „Stingin‘ Belle“, mit der Download-Single „Black Chandelier“, die nun auch ein anständiges Bundle erhält.

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The Joy Formidable – This Ladder Is Ours

Mit ihrer bezaubernd-entrückten Mixtur aus bärbeißigem Noise Rock und Pop-Melodik rannten The Joy Formidable vor zwei Jahren mit ihrem Debütalbum „The Big Roar“ offene Türen ein. Ihre 90s-Ästhetik und das songdienliche Auftreten brachte den drei Walisern sogar einen Major-Deal. Am 18. Januar erscheint der Nachfolger „Wolf’s Law“, der das lärmende Chaos in geregelte Bahnen lenken soll. Dass Ritzy Bryan und ihre Mitstreiter aber keineswegs an Biss und Durchschlagskraft eingebüßt haben, zeigt die Vorabsingle „This Ladder Is Ours“.

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Deacon Blue – That’s What We Can Do

In den späten 80ern und frühen 90ern waren Deacon Blue Fixsterne am britischen Pop-Himmel. Mit ihrer leichtfüßigen Pop/Rock-Mischung brachten die Schotten zwei Alben an die Spitze der UK-Charts und hatten gleich zwölf Top-40-Singles. Sechs Millionen verkaufte Alben sprechen für sich, in Deutschland blieb man jedoch über weite Strecken relativ unauffällig. Vergangenen Herbst erschien „The Hipsters“, das erste Studioalbum seit elf Jahren, auf dem sich Rick Ross, Lorraine McIntosh und Konsorten in Bestform zeigen. Dass sie ihr Händchen für sympathisch unaufdringliche Hits in der Zwischenzeit nicht verloren haben, zeigt die Download-Single „That’s What We Can Do“.

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ESC 2013: Vorentscheidungsergebnisse aus Litauen, der Ukraine und Albanien

Der Trend zur frühen Songauswahl beim ESC 2013 setzt sich fort: Bereits vor Weihnachten wählten Litauen, die Ukraine und Albanien ihren Beitrag für Malmö und entschieden sich für die Stilrichtungen Indiepop, Musical und Ethnorock. Für Vielfalt beim kommenden Eurovision Song Contest in Schweden scheint also gesorgt zu sein. Nur eines fehlt dem ESC 2013 bislang noch: ein potenzieller Siegersong.

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BBC Sound of 2013

Der wichtigste musikalische Gradmesser Großbritanniens hat wieder zugeschlagen. Seit 2003 veröffentlicht die BBC zu Jahresbeginn eine Liste mit den hoffnungsvollsten Künstlerinnen und Künstlern für einen möglichen nationalen und internationalen Durchbruch. Acts wie Lady GaGa, Franz Ferdinand, Mika, Duffy oder Jessie J ist dies – mal lokaler, mal globaler – durchaus gelungen. Die im Dezember 2012 veröffentlichte Longlist wurde nun gekürzt, die Top 5 stehen fest. Der holden Weiblichkeit werden dieses Jahr die besten Chancen auf den nationalen und internationalen Durchbruch gegeben.

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Paul McCartney, Dave Grohl, Krist Novoselic & Pat Smear – Cut Me Some Slack

Im Rahmen des Benefiz-Konzerts für die Opfer des Hurrikans Sandy trat am 12.12.2012 unter anderem Ex-Beatle Paul McCartney auf und brachte einige spezielle Gäste mit auf die Bühne. Dave Grohl, Krist Novoselic und Pat Smear, die verbliebenen Nirvana-Mitglieder, jammten gemeinsam mit der britischen Legende an einem Song, den sie für den Soundtrack zu Grohls Doku über die legendären, mittlerweile geschlossenen Sound City Studios in Los Angeles geschrieben hatten. Der Soundtrack soll im März auch hierzulande erscheinen, besagte Monster-Kollaboration „Cut Me Some Slack“ wird als Download-Single vorausgeschickt.

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Tocotronic – Auf dem Pfad der Dämmerung

Nach dem spektakulären Abschluss der „Berlin“-Trilogie mit „Schall & Wahn“ – ein narrativer Kraut-Kreuzzug, der erstmals auf Platz 1 in den deutschen Album-Charts führte – wenden sich Tocotronic neuen musikalischen Ufern zu. Bratende, ausufernde Gitarren haben dieses Mal Sendepause, stattdessen widmete man sich unter anderem den Beatles und den Beach Boys. „Wie wir leben wollen“, das pünktlich zum 20-Jahr-Jubiläum erscheinende zehnte Studioalbum, will dieses Mal mehr Antworten geben als Fragen stellen. Um oben auf zu sein, muss man zunächst offensichtlich tief hinab steigen in das Herz der Finsternis, wie die erste Single „Auf dem Pfad der Dämmerung“ verrät.

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Epic Fail: Worst of 2012

Wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo der Müllkübel her. Das Unwahrscheinliche ist eingetreten: 2012 war ein weiteres grausames Musikjahr, der Weltuntergang wurde auf unbestimmte Zeit verschoben, Besserung ist nicht in Sicht. Doch welche Vergewaltigungen von Hammer, Amboss und Steigbügel schlugen dem Fass der Fassungslosigkeit den Boden aus?  Ein weiteres Mal werden die grauenvollsten Songs vorgestellt, 20 atonale Weisheiten in dunkelbeige. Ausgeklammert werden jene Titel, die sich bereits eigene Einträge „verdient“ haben, nämlich  „Is It Love?“ von Kim Gloss und Rocco Stark sowie „Miracle“ von Melouria. Auch über Queensberry wurde bereits viel zu ausführlich gesprochen. Was bleibt? Viel zu viel. Hit the ‚music‘.

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