Schlagwort: Alternative Pop/Rock

Spielbergs

Spielbergs – Running All The Way Home

Aktuell fließen die kreativen Säfte bei den Spielbergs mit ungeahnter Wucht. Klar, das liest sich dezent eklig, stimmt aber trotzdem. Am 1. Februar erschien das kurzweilige Debütalbum „This Is Not The End“, eine Sammlung packender Songs mit unerwarteten Stahlkanten. Von Ruhe und Gemächlichkeit hält man in Oslo aber herzlich wenig, und so steht bereits neues Material in den Startlöchern. Auf „Running All The Way Home“ finden sich drei brandneue Tracks sowie zwei Outtakes aus den Album-Sessions.

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Wolf Mountains

Wolf Mountains – Urban Dangerous

„Geh doch nach Berlin“, schlugen Angelika Express vor mittlerweile über 15 Jahren vor. Zwei Drittel von Wolf Mountains (Schlagzeuger / Sänger Kevin Kuhn und Bassist Thomas Zehnle) folgten diesem Ratschlag, einzig Gitarrist und Sänger Reinhold L. Emerson blieb in Stuttgart. Man entwuchs nicht nur der Heimatstadt, sondern auch dem Sound der Anfangstage. Das leicht hibbelige Chaos wich bereits auf „Superheavvy“ dezent poppigeren Auswüchsen, die auf „Urban Dangerous“ nun deutlicher denn je in den Vordergrund treten. Dabei bleiben die Wolfsberge aber weiterhin unheimlich bissig und rifflastig.

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Go Go Berlin

Go Go Berlin – The Ocean

Vier Jahre nach „Electric Lives“ wagen Go Go Berlin einen neuen Anlauf. Die Dänen brauchten nach ausgedehnten Touren durch Europa, Asien und die USA mit über 250 Gigs eine dringende Auszeit und wollen nun eine ganz neue Seite zeigen. Die Gitarren rückt etwas weiter in den Hintergrund, dafür wurden die Keyboards aufgedreht – mehr Pop und Elektronik, wenn man so will. „The Ocean“ entpuppt sich als gelungener Neustart mit Luft nach oben.

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Night Moves

Night Moves – Can You Really Find Me

Nach dem starken „Pennied Days“ wollten John Pelant und Micky Alfano ein Album voller Singles aufnehmen. Night Moves konzentrieren sich auf Hits und setzen auf sommerliche Sounds, die, man glaubt es kaum, im frostigen, unwirtlichen Winter von Minneapolis entstanden. Auch „Can You Really Find Me“ widmet sich der Vision des Duos von moderner Popmusik, die natürlich alles andere als gewöhnlich und glatt gebügelt klingt.

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Spielbergs

Spielbergs – This Is Not The End

Im April vergangenen Jahres gelang Spielbergs mit ihrer ersten EP „Distant Star“ eine echte Punktlandung. Durch die Bank Hits und ein echter Überflieger schraubten die Erwartungen auf das Debütalbum der Norweger in schier außerirdische Sphären. Davon ließ sich das Trio aus Oslo kein Stück beeindrucken und wurde im Laufe der Monate sogar noch eine Spur lauter und kratzbürstiger. „This Is Not The End“ darf gut und gerne als Kampfansage verstanden werden.

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Lost Under Heaven – Love Hates What You Become

Auf den avantgardistischen Husarenritt folgt die gesittete Kür: LUH wurden zu Lost Under Heaven und lassen das wilde, schwierige „Spiritual Songs For Lovers To Sing“ weit hinter sich – ein lohnenswertes wenn auch sperriges Album. Ebony Hoorn und Ellery Roberts (ex-Wu Lyf) arbeiteten seither fleißig an neuen Songs, am Schlagzeug saß Thor Harris von Swans. „Love Hates What You Become“ wirkt nun eine Spur direkter und schroffer und folgt dem Mantra, das Songwriting einfacher zu halten.

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Laura Jane Grace & The Devouring Mothers – Born To Rot

Als Laura Jane Grace mit einem reduzierten Band-Lineup und einigen Tagebuchauszügen, die später Teil ihrer Autobiographie „Tranny: Confessions Of Punk Rock’s Most Infamous Anarchist Sellout“ werden sollten, auf Tour ging, reifte der Plan für einen kleinen Nebenschauplatz zu Against Me!. Die Songs dazu schrieb sie teils unterwegs, teils zuhause in Chicago, und gründete The Devouring Mothers rund um Atom Willard (aktueller Drummer ihrer Hauptband) und Marc Jacob Hudson (langjähriger AM-Produzent). Auf „Born To Rot“ trifft sich nun ein musikalisches Sammelsurium aus Punk Rock, Singer/Songwriter und poppigem Alternative Rock.

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Kensington Road – Lumidor

Innehalten? Ein wenig verschnaufen? Kensington Road herzlich wenig davon. Neun Jahre nach dem Release ihres Debütalbums touren die Berliner weiterhin fast ununterbrochen durch die Lande und bringen ihren unverschämt eingängigen Pop/Rock-Sound mit Indie- und Alternative-Schlagseite unter die Leute. Echte Airplay-Liebkinder sind sie mittlerweile geworden, und das dürfte sich auch mit ihrer neuen Platte nicht ändern. „Lumidor“ besinnt sich auf die Stärken des Quintetts.

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Amanda Shires – To The Sunset

„Alles Rock’n’Roll“, meint Amanda Shires zu ihrem neuen Album und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Für ihre fünfte Platte konzetrierte sich die junge Mutter voll und ganz auf puristische Arrangierung, klassische Instrumente und pointierte Texte, während sich Eheman Jason Isbell um die kleine Tochter kümmerte – ein Musikerpaar, wie es im Buche steht. Herausgekommen ist dabei Shires‘ fünfte Platte „To The Sunset“, zugleich ihre bis dato beste.

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ABAY – Love And Distortion

Nach der gelungenen Generalprobe „Blank Sheets“ und der erfolgreichen Premiere „Everything’s Amazing And Nobody Is Happy“ rollt der ABAY-Zug nun wieder durch die Lande. Die Band um Aydo Abay (Ken, ex-Blackmail) und Jonas Pfetzing (Juli) konzentriert sich weiterhin auf hymnischen Rock – irgendwo zwischen Indie und Alternative gefangen – mit feiner Pop-Schlagseite. „Love And Distortion“ kracht, wummert und schwelgt nun gleichermaßen.

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