Schlagwort: Alternative Pop/Rock

ABAY – Love And Distortion

Nach der gelungenen Generalprobe „Blank Sheets“ und der erfolgreichen Premiere „Everything’s Amazing And Nobody Is Happy“ rollt der ABAY-Zug nun wieder durch die Lande. Die Band um Aydo Abay (Ken, ex-Blackmail) und Jonas Pfetzing (Juli) konzentriert sich weiterhin auf hymnischen Rock – irgendwo zwischen Indie und Alternative gefangen – mit feiner Pop-Schlagseite. „Love And Distortion“ kracht, wummert und schwelgt nun gleichermaßen.

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Spielbergs – Distant Star EP

Was? Schon wieder eine Band, die Gevatter Rock rettet? Spielbergs schaffen tatsächlich genau das, vielleicht weil man sie nicht auf der Rechnung hatte. Das Power-Trio aus der norwegischen Hauptstadt Oslo vermischt Indie und Alternative mit Pop/Rock und einem Hauch Prog – als hätte jemand Trail Of Dead einen Power-Pop-Arschtritt verpasst. Auf dem neuen britischen Label By The Time It Gets Dark erscheint nun ihre Debüt-EP „Distant Star“.

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Island – Feels Like Air

Nach zwei starken EPs wagen sich die Briten Island endlich an ihr Debütalbum. Was einst als Akustik-Projekt in Rollo Dohertys Schlafzimmer begann, ist mittlerweile zum Indie- und Alternative-Hoffnungsträger in voller Belegschaft mutiert. Ihr DIY-Ethos trug das Quartett in immer größere Venues und auf diverse Festivals, ja sogar bis aufs europäische Festland. Nun bei Frenchkiss Records unter Vertrag, behält sich der Full-Length-Einstand „Feels Like Air“ den vertrauten, tiefenentspannten Charme bei.

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Spinning Coin – Permo

Manche Bands schaffen es binnen kürzester Zeit, einen ureigenen Sound zu kreieren, der sich konsequent jeglichen Vergleichen entzieht. Natürlich spielen Spinning Coin aus Glasgow mit vertrauten Klängen zwischen Indie, Alternative, Shoegaze und Post Punk, gepaart mit herrlich unorthodoxem Storytelling. Das brachte dem Quintett zum Jahresende unter anderem ein paar Support-Gigs für Dinosaur Jr. ein. Tatsächlich passt ihr schräges und doch eingängiges Debütalbum „Permo“ perfekt zu den US-Alternative-Legenden.

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Sløtface – Try Not To Freak Out

Hardcore- und Punk-Vergangenheit, wenige Jahre später Support-Act für die legendären a-ha und das mit immer noch Anfang 20: Trotz ihrer jungen Jahre haben die vier Norweger von Sløtface schon einiges erlebt. Aus Straight-Edge-Sounds sind längst griffige Pop-Hooks und dicke (Indie-)Rock-Riffs geworden, die Verwandten im Geiste heißen heute Paramore und Los Campesinos. Auf ihrem Debütalbum „Try Not To Freak Out“ tänzeln die Nordlichter zwischen Jugendkultur und Frauenrollen.

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Spoon – Hot Thoughts

Wenn Spoon ein neues Album ankündigen, sind Erwartungen hinfällig – Britt Daniel machen sowieso alles anders. In ihrer amerikanischen Heimat landeten die letzten drei Platten der Indie-Institution durchwegs in den Top 10, in Deutschland bleiben sie wohl ein ewiger Geheimtipp, warum auch immer. Für „Hot Thoughts“ kehren sie nach zwei Jahrzehnten zu Matador Records zurück, wo einst ihr Debüt erschien, und machen es sich so pointiert wie nie zwischen den Stühlen bequem.

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The Dears – Times Infinity Volume One

Lange Jahre litt das europäische Publikum unter akutem Dears-Entzug. Das kanadische Trio um Mastermind und Gründer Murray Lightburn sowie Keyboarderin Natalia Yanchak versteht es wie keine andere Band, die unbändig elektrisierende Power von Indie und Alternative Rock mit Pop Noir, Post Rock und düster-samtigen Sounds zu vermengen. „Times Infinity Volume One“, in Nordamerika bereits 2015 erschienen, schafft nun endlich den Weg über den großen Teich und zeichnet ein, zumindest stellenweise, ungewohnt positives Klangbild.

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The Trouble With Templeton – Someday, Buddy

Ihre Website gehört mittlerweile einer kalifornischen Anti-Fracking-Plattform, doch musikalisch bleiben The Trouble With Templeton aus dem australischen Brisbane am Ball. Das einstige Indie-Folk-Solo-Projekt von Frontmann Thomas Calder ist längst zur komplettem Band mit charmantem Alternative-Vibe und Urverständnis für gute Melodien sowie kratzige Gitarren geworden. „Someday, Buddy“ zeigt das Quartett in Bestform.

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Fai Baba – Sad And Horny

Fai Baba ist ein Mysterium. Der Künstler hat viele Namen, unter denen er sich und Schaffen präsentiert. Pläne hat der Schweizer sowieso immer, so auch für seinen neuesten Streich. Eigentlich wollte er gemeinsam mit einem Filmemacher den Soundtrack für einen Streifen zwischen Road Movie und Film Noir schreiben. Die Idee scheiterte zwar, die Inspiration blieb jedoch. Unterstützt von Zürichs stets beschäftigtem Drummer Domi Chansorn, steht nun „Sad And Horny“ in den Läden.

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Sløtface – Empire Records

Während manche ein X für ein U vormachen, verwandeln andere ein U in ein Ø. Sløtface begründen ihre Namensänderung mit Zensur durch soziale Medien. Ihrem Faible für zackige Gitarren und Pop-Hooks tat dies jedoch keinen Abbruch. Mit der bereits zweiten EP in diesem Jahr kündigen die Norweger ein erstes Album für 2017 an. Ob die vier neuen Tracks von „Empire Records“ darauf Platz finden werden, muss sich erst zeigen.

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