Schlagwort: Alternative Rock

I Am Giant – I Am Giant EP

Im zweiten Anlauf wollen I Am Giant nun auch in Deutschland durchstarten. Die vier mittlerweile in London residierenden Neuseeländer sind in ihrer Heimat und im benachbarten Australien Stars, schafften es daheim mit ihrem Debütalbum „The Horrifying Truth“ auf die #2 und durften unter anderem für Slash eröffnen. Besagte Platte ging hierzulande bei ihrem Release im Mai jedoch weitestgehend unter. Ob es mit der schlicht „I Am Giant“ betitelten EP besser läuft, wird sich zeigen.

Weiterlesen

Dúné – Hell No!

So erfolgreich Dúné mit ihrem zweiten Album „Enter Metropolis“ auch waren, für die Band waren die letzten Jahre eine Zeit der großen Veränderungen. Gleich drei Mitglieder – Gitarrist Simon Troelsgaard, Drummer Malte Aarup-Sørensen und Keyboarderin Cecilie Dyrberg – verabschiedeten sich, man ist mittlerweile nur mehr als Quartett unterwegs. Den Tatendrang der Dänen konnten diese Abgänge nicht schmälern: Im Februar 2013 soll ihr drittes Album „Wild Hearts“ erscheinen. Vorab deutet „Hell No!“ als exklusive iTunes-Single an, dass sich die zarte Evolution bei Dúné fortsetzt. Zumindest scheint man sich von der vor einem Jahr veröffentlichten mauen EP „Echoes Of December“ zu distanzieren.

Weiterlesen

3 Doors Down – One Light

Mit dem großen Erfolg der Singles „Kryptonite“ und „Loser“ – gerade in den USA – setzte bei 3 Doors Down die Neuorientierung ein. Mit radiofreundlicheren Songs und einer unüberschaubaren Menge an Balladen brachte man alte Fans gegen sich auf, erschloss sich aber gleichzeitig neue Käuferschichten. Das im vergangenen Jahr veröffentlichte fünfte Album „Time Of My Life“ schaffte es in Deutschland sogar auf Platz 2, echte Singlehits sucht man seit den Dauerbrennern „Here Without You“ und „It’s Not My Time“ jedoch vergebens. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft erscheint „The Greatest Hits“ mit gleich drei neuen Songs. Anstatt die obligatorische Ballade „Goodbyes“ auszukoppeln, erscheint der patente Rocker „One Light“ als erste Single.

Weiterlesen

My Chemical Romance – Number One

Nicht nur die Red Hot Chili Peppers, auch My Chemical Romance geben sich nun dem klassischen Kleinformat und dem Release vermeintlicher Ausschussware hin. Unter dem Banner „Conventional Weapons“ veröffentlichen die US-Amerikaner über die nächsten fünf Monate zwei Songs pro Monat, die 2009 während den sogenannten „Conventional Weapons“-Sessions vor dem noch aktuellen Album „Danger Days: The True Lives Of The Fabulous Killjoys“ aufgenommen wurden. Der erste Teil dieser Serie, schlicht „Number One“ betitelt, ist ab sofort digital und als limitierte 7″ erhältlich.

Weiterlesen

From Constant Visions – Tristeria

Scheinbar aus dem Nichts tauchten vor zwei Jahren From Constant Visions aus München mit ihrem Debütalbum „Feast With The Beast“ auf und wussten mit ihrem überaus internationalen Sound zwischen Billy Talent, Papa Roach, Metallica, Emil Bulls und 80s-Rock zu begeistern. Seither war man fleißig auf Tour und hat Erfahrung gesammelt – Erfahrung, die sich nun positiv niederschlägt. Ihr neues, durch Crowdfunding finanziertes Album „Tristeria“, für das man bei Bullet Records anheuerte, klingt noch einen Tacken mächtiger, eingängiger und wahnwitziger als sein Vorgänger.

Weiterlesen

Madsen feat. Walter Schreifels – Love Is A Killer

Aktuell erleben Madsen wohl die erfolgreichste Phase ihrer Karriere. Ihr fünftes Album „Wo es beginnt“ erreichte mit Platz 2 in Deutschland Band-Rekord und markiert gleichzeitig die Rückkehr zu alter Form, die man zu „Labyrinth“-Zeiten bereits verloren geglaubt hatte. Die erste Single „Lass die Musik an“ sorgte immerhin für gute Airplay- und Klickzahlen, auch wenn es in den Singlecharts für die vier Wendländer traditionell schleppend läuft. Dass es mit dem Nachfolger „Love Is A Killer“ höher hinaus gehen wird, ist kaum zu erwarten, auch wenn die Qualität stimmt.

Weiterlesen

The Black Keys – Little Black Submarines

Auch wenn ihr Sound mit jeglicher Mainstream-Konzeption nach wie vor herzlich wenig zu tun hat, sind The Black Keys mittlerweile zu Stammgästen der internationalen Chartlandschaft geworden, gerade nach der Grammy-Auszeichnung für ihr letztes Album „Brothers“ kaum verwunderlich. So schaffte es die aktuelle Platte „El Camino“ in den USA bis auf Platz 2, erreichte hierzulande immerhin die Top 30 und hielt sich ganze drei Monate in den Album-Charts. Wie abwechslungsreich besagter Longplayer geworden ist, zeigt die dritte Auskopplung „Little Black Submarines“, die mit dem Shuffle von „Lonely Boy“ und dem Funk-Rock von „Gold On The Ceiling“ herzlich wenig zu tun hat.

Weiterlesen

Donots feat. Frank Turner – So Long

Der zweite Karriere-Kickstart war für die Donots gleichbedeutend mit musikalischer Veränderung. Fun-Punk mit Pop-Schlagseite gehört längst der Vergangenheit an, stattdessen rockt man nun gar handfest, verschließt sich auch Experimenten nicht. Dennoch war ihre Major-Rückkehr „Wake The Dogs“ ein zwar immer noch guter, stellenweise aber überraschend durchwachsener Mix, dem der nötige rote Faden abging. Immerhin gibt man sich bei der Single-Wahl weiterhin treffsicher. Ein halbes Jahr nach „Come Away With Me“ folgt die zweite Auskopplung „So Long“.

Weiterlesen

Disco Ensemble – Warriors

Was sich über die letzten Jahre hinweg angedeutet hat, wird nun deutlich: Disco Ensemble machen endlich den großen Schritt nach vorne. Dabei waren die vier Finnen schon lange auf dem Sprung, sind in ihrer Heimat längst etabliert und haben es hierzulande mit „Black Euro“, „Bad Luck Charm“ und „Drop Dead, Casanova“ auf sämtliche Rock-Playlists geschafft. Laut wird es auf dem unter der Regie von Jukka Immonen (Sunrise Avenue) entstandenen fünften Album „Warriors“ nur selten, die Post-Hardcore- und Screamo-Elemente rücken in den Hintergrund, was den Finnen jedoch gut bekommt.

Weiterlesen

Placebo – B3EP

Nach dem gemeinsamen Album „Battle For The Sun“ und den dazugehörigen, extensiven Tour-Aktivitäten rund um den Globus wurde Neu-Drummer Steve Forrest offensichtlich perfekt ins Line-Up integriert. Placebo haben nun wieder einen Major-Deal im Gepäck und kündigen für März 2013 vollmundig ein neues Album an. Um die lange Wartezeit zu überbrücken, schieben Molko, Olsdal und Forrest ihre „B3EP“ rüber, auf der sich gleich fünf neue Songs finden, die man teils bereits live antesten konnte.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?