Schlagwort: Bodies

AFI

AFI – Bodies

Gefühlt häuten sich AFI mit jedem Album ein wenig. Zwar stehen sich manche Platten näher als andere, wie Gitarrist Jade Puget zu Protokoll gibt, doch das ist schon alles. Und so lauert bereits seit 30 Jahren a fire inside, denn Frontmann Davey Havok gründete die Band in ihrer Urform 1991 in der High School. Seither ist viel passiert, der Stil ändere sich gleich mehrmals, man hatte einen Major-Vertrag und ging in den USA sogar auf Platz 1. Das nunmehr elfte Studioalbum „Bodies“ bestätigt den auf dem eponymen Blutalbum eingeschlagenen Weg: Gothic Rock, New Wave, Post- und anderer Punk geben sich die retrolastige Kajalklinke in die hitverdächtige Hand.

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Robbie Williams – Candy

Er ist ein Mann der Rekorde: 68 Millionen verkaufte Platten, die meisten BRIT-Awards aller Zeiten (fünfzehn!), 1,6 Millionen an nur einem einzigen Tag verkaufte Konzertkarten. Die Rede ist von Superstar Robbie Williams, der als Musterbeispiel für erfolgreich laufende Solokarrieren eines (Ex-)Boyband-Mitglieds herhalten kann. Nach seinem Ausstieg bei Take That 1995 war es vor allem der Herzschmerzsong „Angels“, der ihn europaweit in die Charts katapultierte, die er seitdem auch nie wieder für allzu lange Zeit verlassen hat. Alben wie „Escapology“, „S(w)ing When You’re Winning“ oder zuletzt „Reality Killed The Video Star“ brachten ihm dutzende Nr. 1-Platzierungen, nur der Sprung über den großen Teich blieb ihm bis heute verwehrt. Dafür erfreut er unseren Kontinent nun mit der neuen Single „Candy“ aus dem dazugehörigen Longplayer „Take The Crown“, die ordentlich Farbe in die oftmals tristen Herbsttage bringt.

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Megadeth – Endgame

Für markige Ansagen ist Dave Mustaine bestens bekannt. So erklärte der Rotschopf letztens, dass er mit dem neuen Megadeth-Album „Endgame“ an den übermenschlich gewordenen Klassiker „Rust In Peace“ anknüpfen will. Große Worte, die er gemeinsam mit Neuzugang Chris Broderick (Ex-Nevermore) in die Tat umzusetzen glaubt. Und tatsächlich: „Endgame“ ist das beste Album dieser Megadekade, was angesichts der letzten beiden, durchaus guten Platten, durchaus einiges zu heißen hat.

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