Schlagwort: Electro

deadmau5 & Imogen Heap – Telemiscommunications

Nicht zuletzt durch seinen opulenten Helm ist der kanadische DJ deadmau5 weltweit ein Begriff. Zwar schlägt sich das außerhalb von Nordamerika und Großbritannien selten in guten Chartpositionen nieder, zeigt jedoch, dass man präsent sein kann, ohne eine repetitive Fließband-Produktion nach der anderen abzuwerfen. Einmal mehr kreativ ist der Titel seines aktuellen Albums, „> album title goes here <„, auf dem er unter anderem mit Cypress Hill und Gerard Way von My Chemical Romance kollaboriert. Für die vierte Auskopplung „Telemiscommunications“ lud sich deadmau5 Imogen Heap ins Studio ein.

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Feed Me & Crystal Fighters – Love Is All I Got

Wenn zwei in Deutschland weitestgehend unbekannte Musik-Acts beschließen, zusammen die Charts aufzumischen, geht die Rechnung am Ende selten auf. Anders scheint dies bei „Love Is All I Got“ zu sein, dem Ergebnis einer Zusammenarbeit des 28 Jahre alten Briten Jon Gooch a.k.a. Feed Me und der spanisch-britischen Folktronica-Truppe Crystal Fighters. Nach dem Release im November als 1-Track-Download wartet nun ein aufgemotztes Bundle auf den 1. Februar. Und da Liebe alles ist, was die Künstler zu haben scheinen, ist auch das Risiko überschaubar.

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Zedd – Clarity

Zedd, das steht für das englische Wort für den Buchstaben „Z“, mit dem wiederum der Nachname von Anton Zaslavski beginnt. Ebendieser in Kaiserslautern aufgewachsene junge Mann kam 2011 in den Genuss erst Remixe für Lady Gagas „Born This Way“ und „Marry The Night“ produzieren zu dürfen, und danach mit ihr höchstpersönlich auf Asien-Tour gehen zu können. Im selben Jahr erblickte der erste Vorbote „Shave It Up“ des im November erscheinenden Erstlingswerk „Clarity“ das Licht der Welt. Was sich auf diesen innovativen Produktionen bereits ankündigte, findet nun auf Albumlänge seine Fortsetzung.

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Calvin Harris – 18 Months

Eineinhalb Jahre oder, anders gesagt, 18 Monate dürfte es etwa gedauert haben, bis Calvin Harris alle Zutaten für sein drittes Album „18 Months“ zusammen hatte: die selbstgeschriebenen Lyrics, die passenden Kompositionen und natürlich Stimmen, die die Texte gut vermitteln und mit dem Sound harmonieren. An sich ist das nichts Ungewöhnliches, doch begann der schottische DJ und Produzent auch bereits im Juni 2011 die erste Single aus eben diesem Album zu veröffentlichen. Einem „Bounce“ mit Kelis folgten Songs mit Rihanna, Ne-Yo, Example und nicht zuletzt die aktuelle Single „Sweet Nothing“, der Florence Welch (ohne ihre Machines) ihre Stimme leiht. So bleibt es beim Hören der CD nicht aus, dass man einerseits meint, ein Calvin-Harris-Best-Of-Album in Händen zu halten, und andererseits das Gefühl nicht loswird, auf einen Dance-Sampler mit den aktuell einflussreichsten Musikgrößen der Welt gestoßen zu sein.

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Fritz Kalkbrenner – Get A Life

115 Wochen: Über zwei Jahre konnte sich „Sky And Sand“ der Gebrüder Paul und Fritz Kalkbrenner in den deutschen Single-Charts halten, schaffte es bis in die Top 30 und gehört zu den großen Dauerbrennern der jüngeren Vergangenheit. Die Vocals stammen von Fritz Kalkbrenner, dem Jüngeren der beiden Brüder, darüber hinaus Produzent und Livemusiker. Für den 19. Oktober kündigt er sein zweites Artist-Album „Sick Travellin’“ an, dem Vernehmen nach alles andere als eine reine Club-Platte. Was diese kryptischen Worte bedeuten könnten, zeigt das vorab veröffentlichte „Get A Life“.

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Asaf Avidan & The Mojos – One Day / Reckoning Song (Wankelmut Remix)

Bei Modern Talking hieß es einst „TV Makes The Superstar“, heutzutage fördert vor allem das Internet am laufenden Band musikalische Perlen ans Tageslicht. Zu dessen Profiteuren zählt unter anderem der Berliner DJ Jacob Dilßner, besser bekannt unter seinem Pseudonym Wankelmut. Auf einer Reise durch die USA hörte er den Akustik-Song „Reckoning Song“ des israelischen Folk-Musikers Asaf Avidjan, schneiderte daraus sein „One Day“ und lud den Track auf Soundcloud und Youtube hoch. Mehrere Millionen Klicks und Plays später, erscheint „One Day / Reckoning Song“ via Four Music als 2-Track-Single.

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Hot Chip – In Our Heads

Im Hot Chip-Camp geht es aktuell Schlag auf Schlag. Kaum hat Joe Goddard seine erste Solosingle veröffentlicht, steht auch schon ein Nachfolger zu „One Life Stand“ an. Auf „In Our Heads“, dem ersten Album für das neue Label Domino Records, arbeitete erstmals die gesamte Band im Studio zusammen mit Knöpfchendreher Mark Ralph, was wohl auch den organischen Klang des neuen Longplayers erklärt. Es wird noch eine Spur fröhlicher und leidenschaftlicher, natürlich geprägt vom exorbitanten Songwriter-Duo Joe Goddard und Alexis Taylor, das dankenswerter erst gar nicht versucht, ein zweites „Over And Over“ oder „Ready For The Floor“ zu schreiben, sondern sein musikalisches Repertoire schrittweise weiter gen Vergangenheit erweitert.

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Totally Enormous Extinct Dinosaurs – Trouble

Als musikalische Untermalung einer Handy-Werbung hat es „Garden“ zu einem gewissen Internet-Ruhm gebracht. Hinter dem Song mit knapp zwei Millionen Klicks auf Youtube steckt Orlando Higginbottom, besser bekannt als Totally Enormous Extinct Dinosaurs. Unter diesem Pseudonym arbeitete der Sohn eines Oxford-Professors mit Damon Albarn an dessen „Kinshasa One Two“-Album und fertigte Remixes für Lady Gaga, Katy Perry und Professor Green an. Nach nun mehr drei Singles, so interessant wie grundverschieden, erscheint das T.E.E.D.-Debütalbum „Trouble“, das für Higginbottom, ungeachtet der stilistischen Pluralität und unterschiedlichen BpM-Zahlen, „einfach nur Dance-Music“ ist.

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Alex Clare – The Lateness Of The Hour

Noch vor einem Monat war der Name Alex Clare maximal Fans und Branchen-Insidern ein Begriff. Seitdem sein Song „Too Close“ als Untermalung für den aktuellen Internet Explorer-Werbespot verwendet wurde, kriegt vor allem Deutschland – der 25jährige Londoner steht zwar weltweit in den Charts, allerdings nirgendwo so hoch wie hierzulande – nicht genug von ihm. Während die Single in dieser Woche die Spitze der heimischen Charts erklimmt, steigt sein 2011 nur digital, jetzt auch auf CD veröffentlichtes Debütalbum „The Lateness Of The Hour“ neu auf der #27 ein. Nun stellt sich eine entscheidende Frage: Hat die Platte mehr als nur einen großen Werbehit zu bieten?

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Totally Enormous Extinct Dinosaurs – Tapes & Money

Als musikalische Untermalung einer Handy-Werbung hat es „Garden“ zu einem gewissen Internet-Ruhm gebracht. Hinter dem Song mit über 1,5 Millionen Klicks auf Youtube steckt Orlando Higginbottom, besser bekannt als Totally Enormous Extinct Dinosaurs. Unter diesem Pseudonym arbeitete der Sohn eines Oxford-Professors mit Damon Albarn an dessen „Kinshasa One Two“-Album und fertigte Remixes für Lady Gaga, Katy Perry und Professor Green an. Aus seinem noch unbetitelten, am 8. Juni erscheinenden Debütalbum veröffentlicht Higginbottom mit „Tapes & Money“ nun bereits die dritte Vorab-Single in Deutschland.

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