Schlagwort: Electro

The Kenneth Bager Experience – The Sound Of…

Mit Kenneth Bager startet ein alter Hase erneut durch. Der 49jährige dänische DJ debütierte bereits vor zwei Jahrzehnten mit der Acid House-Hymne „Kaos“, hatte zwei Plattenfirmen und durchaus namhafte Compilations am Start. Mittlerweile operiert er als ‚The Kenneth Bager Experience‘ mit großem Erfolg in seiner Heimat. Auch die Festung Deutschland könnte fallen, denn nach dem Sommerhit-tauglichen „The Sound Of Swing (Oh Na Na)“ mit Gastsänger Aloe Blacc steht nun das überaus breit gefächerte Album „The Sound Of…“ in den Startlöchern.

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The Black Eyed Peas – Don’t Stop The Party

Mit mittlerweile über 56 Millionen verkauften Tonträgern gehören die Black Eyed Peas eindeutig zu den weltweit erfolgreichsten Bands des letzten Jahrzehnts. Zu verdanken haben sie das neben ihrem 2003er Album „Elephunk“ vor allem den neueren Songs wie „I Gotta Feeling“ oder „The Time (The Dirty Bit)“, die stilistisch nicht mehr viel mit der Ursprungsmusik der vier Augenbohnen zu tun haben. Harte Bässe und pumpende Electro-Beats bestimmen mittlerweile das grobe Soundgerüst ihrer Singles, was von längst nicht allen Fans toleriert wird. Auch die dritte Auskopplung aus ihrem Longplayer „The Beginning“ namens „Don’t Stop The Party“ bildet dahingehend keine Ausnahme.

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Kirlian Camera – Ghlóir Ar An Oíche

Seit 31 Jahren gibt es das italienische Dark Wave- / Electro-Projekt Kirlian Camera inzwischen schon. Bisherige Höhepunkte der Karriere waren die Erfolge von Titeln wie „Blue Room“ oder „Heldenplatz“ in den 80ern innerhalb der Wave-Szene, sowie später in den 90ern das Album „Todesengel“ und die Single „Schmerz“ in der sich damals gerade bildenden Gothic-Szene. Als bisheriger Tiefpunkt sind dagegen die völlig unhaltbaren Nazi-Vorwürfe auszumachen, welche glücklicherweise schnell widerlegt werden konnten. Danach wurde es etwas ruhiger um Kirlian Camera, obwohl weiterhin in unregelmäßigen Abständen neue Alben veröffentlicht wurden. Nachdem zuletzt hauptsächlich Sampler mit älteren Stücken erschienen sind, gibt es nun endlich wieder neues Material der Kultband.

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K.I.Z. – Urlaub fürs Gehirn

Scheuklappen sind dazu da, eingerissen zu werden – im Fall von K.I.Z. ist es das stete Spiel mit dem Wort auf überaus humoristische Art und Weise (so mancher würde hier auch von einem ‚Wortspiel‘ sprechen), mit dem HipHop schließlich und endlich Schenkelklopfer-tauglich geworden ist. „Sexismus gegen Rechts“ hat 2009 für Laune gesorgt, ist an das geniale „Hahnenkampf“ jedoch bei Weitem nicht herangekommen. Der Abwärtstrend macht sich bemerkbar, das Denken stagniert – „Urlaub fürs Gehirn“, dit passt ja wie Arsch auf Eimer.

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Retro Stefson – Kimbabwe

Wer bei isländischer Musik immer noch an die beschaulich magischen Klanglandschaften von Sigur Rós denkt, wird bei Retro Stefson tellergroße Augen machen. Die sieben Youngsters (Durchschnittsalter: 20 Jahre) würzen ihren tanzbaren Indie-Pop mit lupenreinen Afrobeat-Einflüssen Marke Fela Kuti und einer kräftigen Dosis Prog Rock. Klingt komisch, funktioniert aber hervorragend. Mit ihrem zweiten Album „Kimbabwe“ debütieren sie nun auch in Deutschland überaus stark, Sommerhit und Retrospektive inklusive.

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Yuksek – On A Train

Wie Yuksek die Promo-Kampagne zur ersten Single aus seinem im Juni erscheinenden neuen Album „Living On The Edge Of Time“ aufgezogen hat, war schon clever. So wurde eine eigene ‚Mega Mystery Band‘ ins Leben gerufen – ein musikalisches Mysterium mit dem fantastischen „On A Train“ als stark gehyptes Video. Was in der Indie-Online-Welt hohe Wellen geschlagen hat, erscheint nun auch endlich als Download-EP. Dabei stellt sich eine Frage: Funktioniert der Song auch ohne mysteriöse, gewogen abgehobene Hintergrundgeschichte?

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Tangowerk by NHOAH – Tangowerk

2005 tauchte der deutsche Produzent NHOAH (Bronski Beat, The Pogues, Mia.) tief in die faszinierende argentinische Hauptstadt Buenos Aires ein. Gekommen um sich vor künstlerischer Stagnation zu retten, ließ er sich von der Faszination Tango vollends erfassen und legte die Basis für Tangowerk by NHOAH, eine spektakuläre Mischung aus der Kraft und der Melancholie des Tangos, elektronischer Musik und analogen 20er-Jahre-Einflüssen. Das schlicht „Tangowerk“ betitelte Album klingt wie eine Zeitreise in eine längst vergangene Zukunft, liefert den Soundtrack für ein post-modernes Buenos Aires und thematisiert das Phänomen ‚Weltschmerz‘ auf besonders einzigartige Weise.

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Jennifer Lopez – Love?

Nachdem es zuletzt mit der Schauspielkarriere nicht mehr so richtig rund lief und Erfolge bis auf „Plan B für die Liebe“ 2010 ausblieben, versucht die jüngst vom „People Magazine“ zur schönsten Frau der Welt gekürte Jennifer Lopez ihr zweites Standbein, die Musik, wieder auf Trab zu bringen. Und dies gelingt ihr auf Anhieb: Knapp sechs Jahre nach ihrem letzten Top-Ten-Hit „Get Right“ aus dem Jahr 2005 schoss sie mit ihrer neuen Single „On The Floor“ an sämtliche Chartspitzen der Welt. Das neue Album „Love?“ soll es ihr nun gleichtun und verspricht vor allem Fans von Klassikern wie „If You Had My Love“ oder „Love Don’t Cost A Thing“ einige musikalische Schmankerl.

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Retro Stefson – Kimba

Wer bei isländischer Musik immer noch an die beschaulich magischen Klanglandschaften von Sigur Rós denkt, wird bei Retro Stefson tellergroße Augen machen. Die sieben Youngsters (Durchschnittsalter: 20 Jahre) würzen ihren tanzbaren Indie-Pop mit lupenreinen Afrobeat-Einflüssen Marke Fela Kuti. Klingt komisch, funktioniert aber hervorragend. Als ersten Appetizer für das bereits zweite Album „Kimbabwe“ – das Debüt „Montaña“ ist hierzulande nur digital erhältlich – dient die E-Single „Kimba“, der etwas andere Sommerbote und Yeah! Club-Favorit.

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Lovers Electric – Love Can Save Us

Von dem australischen Mann-Frau-Duo Lovers Electric dürfte hierzulande bisher kaum jemand Kenntnis genommen haben. Das deutsche Wikipedia schweigt sich darüber aus und selbst der englische Eintrag ist kurz und knapp gehalten und informiert lediglich darüber, dass Lovers Electric im Jahr 2006 von David Turley und Eden Bouche gegründet wurden und dass im Jahr 2008 das Debütalbum, welches 80er Jahre-lastigen Dance-Pop bietet, erschienen ist. 2011 dürfte sich der Bekanntheitsgrad des Duos aber schlagartig vergrößern, wurde doch die neue Single „Love Can Save Us“ zum offiziellen Royal Wedding-Song erklärt.

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